Czyslanskys Bauchladen

Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben. 

Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …

Liebe Kammerspiele

Liebe (Amour) in den Münchner Kammerspielen

Das letzte Jahr im Leben eines Liebespaares. Eine wunderbare und tief berührende Inszenierung. Karin Henkel hat den Film von Michael Haneke über Leben und Sterben eines alten Ehepaares auf die Theaterbühne gebracht. Und sie hat wirkmächtige Bilder dafür gefunden, grandios umgesetzt von einem beeindruckenden Ensemble und einem Hauptdarsteller (André Jung), der zu den ganz Großen seines Fachs gezählt werden darf. Er spielt sich an diesem Abend die Seele aus dem Leib und spornt das Ensemble um ihn herum zu Höchstleistungen an. Dabei fordert der Stoff den Schauspielerinnen und Schauspielern einiges ab. Anne und Georges wären gerne Philemon und Baukis.

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Meine Erinnerungen an Franz Beckenbauer

Meine Erinnerungen an Franz Beckenbauer

An Franz Beckenbauer habe ich zwei intensive Erinnerungen. Einmal, das muss so um das Jahr 1990 herum gewesen sein, war er zu meiner großen Überraschung plötzlich mein ganz persönlicher Gast auf der CeBIT in Hannover. Wir verbrachten eine knappe Stunde zusammen in einem kleinen Meeting-Raum auf dem Microsoft-Stand und tranken jeder zwei (?) Flaschen Bier zusammen und plauderten über – na was wohl? – Fußball. Diese seltsam-schräge Begegnung verdanke ich einer lieben Kollegin von NEC, mit der ich damals regelmäßig im Rahmen einer Marketing-Kooperation zusammenarbeitete. Ich war in jenen jungen Jahren PR- und Marcom-Chef der Software-Bude aus Redmond und in dieser Funktion in jenem Jahr auch Messe-Verantwortlicher und Standleiter für Microsoft auf der CeBIT.

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neboair

Im Test: Die NeboAir Luftmessstation zur Feinstaubmessung

Im Test: Die NeboAir Luftmessstation zur Feinstaubmessung Bislang war die Messung von Feinstaub eine Sache für Experten. Zuverlässige Geräte kosteten viele Tausend Euro und das Messen war alles andere als einfach. Mit dem NeboAir gibt es nun eine „persönliche Luftmessstation“, die laut Herstellerangaben erstmals Luftpartikel bis zu einer minimalen Größe von 0,001 Mikrometern zuverlässig messen soll. Dabei handelt es sich um Rauchpartikel, wie sie zum Beispiel aus dem Auspuff von Kraftfahrzeugen oder aus den Schornsteinen von Industrieanlagen kommen. Fachleute sprechen von PM-2.5-Partikeln. Größere PM-10-Partikel mit einem Durchmesser von 0 bis 10 Mikrometern, also zum Beispiel Gummi-Abrieb oder Russpartikel werden ebenso zuverlässig gemessen. Aber der Nebo kann noch viel mehr. Denn er ist Teil einer vernetzten Überwachungsinfrastruktur … Die NeboAir misst nicht nur Feinstaub Die NeboAir ist in erster Linie ein Messgerät für Luftverschmutzung. Und um den Grad der Luftverschmutzung zu erkennen, genügt eigentlich schon das Messen von Feinstaub der Größe

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Das große Advents-Whisky-Tasting 2023

Das große Advents-Whisky-Tasting 2023 „Kein Mann trinkt zu seinem Vergnügen“ hat Ernest Hemingway einmal sehr treffend formuliert. Und er hatte natürlich völlig recht. Kein vernünftiger Mensch trinkt Whisky aus Spaß. Whisky ist allenfalls ein Mittel zum Zweck. Das solltet Ihr spätestens wissen, seit der amerikanische Schriftsteller und Schauspieler William Claude Dukenfield, besser bekannt als W.C. Fields seine berühmte Empfehlung formulierte „Always carry a flagon of whiskey in case of snakebite and furthermore always carry a small snake.“ Man sollte immer eine kleine Flasche Whisky bei sich führen, gegen Schlangenbisse; und eine kleine Schlange.Und Robert Burns, der große schottische Schriftsteller und Trinker, der größte Schotte neben 007 Sean Connery überhaupt, hat pathetisch formuliert: „Freedom and Whisky gang thegither“, zu deutsch: „Freiheit und Whisky gehören zusammen“. Whisky ist ein viel zu ernstes Thema, als dass man ihn einfach so in sich hinein kippen könnte. Fürwahr! Aber gehören nicht auch Weihnachten und Whisky

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das neue Bing

Czyslanskys Günstige Intelligenz II: Heute sprechen wir mit dem neuen Bing

Czyslanskys Günstige Intelligenz II: Heute spreche ich mit dem neuen Bing Ich habe mich heute ein wenig mit der Künstlichen Intelligenz des neuen BING unterhalten und sie gefragt was sie über mich weiß. Das Gespräch macht durchaus Spaß und sie weiß eine ganze Menge, ist aber doch ein wenig wirr im Kopf. Es ehrt mich natürlich wenn sie meint „Michael Kausch hat an vielen spannenden Projekten im Bereich der IT- und Technologiekommunikation mitgewirkt. … Er ist außerdem ein gefragter Referent und Moderator zu Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Industrie 4.0.“ Irritierend ist aber, dass sie ständig korrekte Aussagen mit völlig falschen Quellen belegt, zum Beispiel meine Positionen zu Open Source mit Verweisen auf den Wikipedia-Eintrag des Schauspielers Michael Kausch (!). Microsofts KI belegt sogar korrekte Inhalte mit falschen Quellen So verwundert es dann auch nicht mehr, wenn Microsofts künstliche Intelligenz auf die Idee verfällt, ich wäre „an der Umsetzung

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aktuelle kamera

Die Freie Deutsche Jugend baut sich einen Roboter

Die Freie Deutsche Jugend baut sich einen Roboter 1964 stellt die Aktuelle Kamera im Fernsehen der DDR in einem Beitrag den Roboter Symbolex vor, entwickelt, so einer der Entwickler, „im Auftrag von Partei und Jugend im Bezirk Halle“. Der kleine Film ist eines der zahlreichen wunderlichen und -baren Beispiele aus dem Deutschen Rundfunkarchiv der ARD. „Der Impuls zum Bau dieses Roboters wurde von der Partei und der Jugend dieses Bezirkes gegeben. Er soll lediglich dazu dienen, um Propaganda zu machen zum Bau der großen Lernmaschine, die hier in der Bezirkswerkstatt gebaut werden soll.“ Übergabe des Roboters „Symbolek“ in Halle. Ein Beitrag der Aktuellen Kamera vom 24. Oktober 1964. Quelle: ARD Mediathek. Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.ardmediathek.de zu laden. Inhalt laden

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telefonzelle czyslansky

Die letzte Telefonzelle

Ein Nachruf auf die letzte Telefonzelle Heute schaltet die Deutsche Telekom die letzten 12.000 Telefonzellen ab. Aber es sind ja zumeist schon gar keine Zellen mehr. Da stehen zumeist nackte magentafarbene Säulen ungeschützt im zugigen Wind. Groschen rattern da schon lange keine mehr durch den Apparat. Austricksen mit fremden Münzen aus fernen Ländern kann man die Technik auch nicht mehr. Ich hab vergessen, mit welchen Münzen das ging, aber es funktionierte zuverlässig: einige fast wertlose Münzen aus dem Urlaub wurden von alten Bundespostapparaten gerne für „bare Münze“ genommen und wurden im Fernsprechhäuschen 1 zu 1 in DM getauscht, bzw. in Ferngespräche mit entsprechendem Wert.  Die Hackerbibel des CCC von 1985 – ich besitze noch ein natürlich gelbes Exemplar – veröffentlichte einen Hack, mit dem man in den Achtzigern bei einigen gelben Zellen mit einem Fünf-Mark-Stück kostenlos telefonieren konnte: man warf die Münze ein, telefonierte eine Weile und kurz bevor das

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Peter

Du warst derjenige, mit dem ich einen großen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Im Sommer waren wir jeden Tag draußen und haben auf der „Alten Straße“ Fußball gespielt. Die „Alte Straße“ war die Wiese hinter den Häusern der Siedlung. Zwei Steine markierten das Tor, das einer von uns hütete. Der andere war eine komplette Mannschaft: Popp auf „Schtröööhl“, weiter auf Nüssing, auf Brungs – aber Wabra im Kasten hielt natürlich. Eingefleischte Glubberer wissen, welcher Verein da auf der Rumpelwiese Modell stand. Im Winter saßen wir auf zwei Stofftieren und ritten als Old Shatterhand (das warst Du) und Winnetou (das war immer ich) der Sonne entgegen. Deine Mutter brachte uns Kool-Aid in bunten Plastikbechern, die so taten, als seien sie ausgehölte Ananas. Das Zeug kam von den in der Nähe stationierten  Amerikanern und schmeckte irgendwie nach glibberig-klebrigem Hostalen, PVC oder Plaste und Elaste aus Schkopau – also himmlisch. Und es sah

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Deutschlands Top Corporate Blogs 2022

Das sind Deutschlands Top-50-Corporate Blogs – Ich bin dabei!

Faktenkontor hat Deutschlands beste Corporate Blogs gewählt. Aus rund 2.000 Unternehmens-Blogs haben die Kollegen die 50 besten Blogs ausgesucht. Die Kriterien für die Wahl lauteten: die Sichtbarkeit des Blogs im Internet, die Anzahl der Verlinkungen auf den Blog, die Social-Media-Aktivitäten des Blogs, die Aktivität des Blogs, die Interaktion des Blogs mit seiner Community. Ein Schwester-Blog von Czyslansky ist unter den Top25: mein Agentur-Blog von vibrio! Und was mich besonders freut: auf Rang 25 findet sich das Schwester-Blog von Czyslansky, das Blog meiner Agentur vibrio.   Die dampfLog habe ich parallel zu Czyslansky im Juni 2008 aus der Taufe gehoben.  Der Agentur-Blog war von vornherein ein klassischer Corporate Blog der Agentur vibrio: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur haben an ihm mitgeschrieben und inzwischen mehr als 1.000 Beiträge auf ihm veröffentlicht. Die Themen sind vielfältig und reichen von klassischen PR- und Marketing-Themen über Markt und Technologien bis hin zum Leben in und

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Pablo

Herr Pablo ist tot

Gestern Abend verstarb Herr Pablo. Er wurde ungefähr 40 Jahre alt. So genau wissen wir das nicht. Aber er lebte mehr als 30 Jahre in unserem Haushalt. Für einen Senegalpapagei ist das ein schönes Alter. Er starb einen natürlichen Tod. Er ist ganz einfach friedlich eingeschlafen und in den Papageienhimmel geflogen. Sein Käfig ist leer und für uns ist das gar nicht so einfach. Immerhin habe ich länger mit ihm zusammengelebt, als mit meinen Eltern oder mit meinen Kindern. Und da gewöhnt man sich aneinander. Wir haben so manche Erdnuß geteilt. Und ich habe mich an seine Marotten gewöhnt. Und er hatte viele Marotten. Er ist in den letzten Jahren ein alter gelbgrüner Mann geworden, so wie ich ein alter weißer Mann geworden bin. Er hat in dieser Zeit viel erlebt. 30 Jahre war er ein Mohrenkopfpapagei. Dann wurde er ein Senegalpapagei. Aber das ist eine andere Geschichte, die ihm

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Michael KauschCzyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.

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