Czyslanskys Bauchladen

Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben. 

Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …

Nachklapp zu #Naidoo: Thomas Schreibers Schuh

Kaum zwei Tage dauerte es, bis die ARD eingeknickt ist und einen Rückzieher machte: Xavier Naidoo wird Deutschland (Sie erinnern sich: Das Land, dass es nach Naidoos Anscht gar nicht als souveränen Staat gibt) nicht vertreten. Die über 25.000 Unterzeichner der verschiedenen Online-Petitionen können sich zurücklehnen, ebenso Twitterdeutschland, die vielen Naidoo-Kritiker auf Facebook und die großen Medien. Denn auch sie alle haben über die heftige Kritik gegen den Mannheimer Sänger berichtet, zum Teil mit sehr deutlich formulierten kritischen Worten. Spiegel Online ist es immerhin eine Eilmeldung wert, die über dpa und andere Preseagenturen gestreute Meldung an seine Leser zu bringen: Dort heißt es, ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sei klar gewesen, dass Naidoo polarisiert. Mit der Wucht der Reaktion habe der Sender jedoch nicht gerechnet.

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Muttertiere

Rebecca R ist ein Muttertier. Und das ist stinksauer. So bekundet Recca R. das auf Facebook und setzt gleich das entsprechende Emoticon dahinter. Denn Söhni wurde Leid angetan. Und schon ballen sich die Fäuste des Muttertiers – und noch mehr. Ihr brennen die Sicherungen durch, was heißt: Sie handelt ohne nachzudenken. Absolut emotional und absolut stinksauer. Das Söhni eine geklatscht bekommen ist natürlich nicht in Ordnung, und das steht auch gar nicht zur Debatte, das nur vorweg… Worum geht es?

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So ’ne Sch…

Toiletten sind – so titelte gestern die FAZ – ein kulturelles Problem. “ Für Flüchtlinge in Deutschland können Toiletten ein kulturelles Problem sein – etwa, weil sie Wasser statt Papier gewohnt sind.“ Nun ja… nicht schon wieder die Flüchtlingskrise. Passend zum heutigen Welttoilettentag kann man allerdings trefflich darüber diskutieren, wie tragisch es ist, dass viele Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberen Toiletten haben. Das betrifft nicht nur etwa 2,5 Milliarden Menschen, denen es laut Vereinten Nationen an elementarer Grundversorgung mangelt. Das betrifft auch – so viel Kalauer sei erlaubt – die Besucher nahezu aller Fußballstadien der Bundesliga spätestens in der Halbzeitpause, Reisende an Hauptbahnhöfen, Besucher auf Volksfesten und Kirmesveranstaltungen… wo immer sich Heerscharen von Menschen ihrer Notdurft entledigen wollen, sinkt das sanitäre Qualitätsniveau dramatisch schnell bis unter die Grenze des Erträglichen.

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Heute ist der „International Homeoffice Day“

Jeder Anlass hat seinen Tag. Heute ist der „Internationale Home Office Tag„. In meiner Agentur vibrio haben wir das zum Anlass genommen, heute einmal alle komplett im Home Office zu bleiben (Zur aktuellen Diskussion über Home Offices siehe auch den Bericht zu einem Event im PresseClub: Zukunft der Arbeit). Nur die Server bleiben im Server-Raum. Das ist neu. Und eine kleine Generalprobe. Home Office? und wo soll ich dann mit dem Photo meiner Kinder hin Angefangen hat alles im Jahr 2003. Nein, eigentlich hat es damals eben NICHT angefangen. Im Herbst jenen Jahres schlug ich meinen Kolleginnen und Kollegen vor, das Büro zu verkleinern. Ich wollte die feste Zuordnung von Arbeitsplätzen auf Mitarbeiter aufgeben: jeder sollte nur mehr einen Rollwagen für sein persönliches Habitat haben und sich morgens einfach mit seinem Office-Rollator einen freien Schreibtisch suchen.  Ich hatte es so unendlich satt, ständig auf leere Schreibtische zu gucken. Schließlich nahm schon vor

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Nazivergleiche

Billiges Kalkül: Der Pegidagründer Lutz Bachmann nutzte die Logikschwäche der hyperventilierenden Öffentlichkeit, um mal wieder Schlagzeilen zu produzieren und nicht in Vergessenheit zu geraten. Dieses Ziel hat er erreicht, das steht schon mal fest. Wie hat er das gemacht? „NS-Vergleich“ heißt die Methode der Wahl. Und was ein Vergleich ist, muß nicht immer jedem als solcher erkennbar sein. Um es kurz zu machen: Bachmann hat – Skandal Skandal – festgestellt, daß der deutsche Justizminister Heiko Maas nicht so schlimm ist wie Goebbels. Na gut, etwas schärfer war es schon formuliert: Maas sei der schlimmste geistige Brandstifter seit Goebbels und Schnitzler. Lassen wir diesen Schnitzler, den Chefpropagandisten im DDR-Fernsehen, mal beiseite. Das haben die meisten, die von dieser Rede berichtet haben, auch gleich gemacht, um das Stichwort mit dem „Nazivergleich“ nicht mit lästigem DDR-Beiwerk zu verschleiern. Lügenpresse, würde Bachmann jetzt sagen, berechenbar halt. Jetzt kann man die Achseln zucken und Bachmann ignorieren, anstatt

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Michael KauschCzyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.

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