Czyslanskys Bauchladen

Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben. 

Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …

Mir doch Wurst…

Viele Dinge sind mir Wurst – über diese gesunde Grundeinstellung habe ich gerade erst Anfang der Woche auf meinem Zwetschgenmann-Blog, etwas veröffentlicht, da holt mich heute die Nachricht, es sei Weltvegetariertag aus der Lethargie zurück an die digitale Front. Das Thema könnte ich kurz abhandeln – diesen Tag gibt es seit 1977. Er soll mich auf die Vorteile der fleichfreien Ernährung hinweisen, das aber hat bisher nicht funktioniert – und wird es auch nicht. Also ist mir der Weltvegetariertag… – richtig, Sie ahnen es: Er ist mir Wurst. Esst, was ihr wollt – ich esse auch, was ich will. Ich rede Euch nicht rein – so lange ihr mir nicht rein redet, ist alles gut. Und damit könnte der Fall erledigt sein. Ist er aber nicht.

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Ehealltag mit Kunden

Digitale Transformation treibt alle um. Auch Ingo Hattendorf von der Kölner QSC AG, ein Unternehmen, das sich als „Dienstleister für alle Herausforderungen der Digitalisierung“ bezeichnet. Er hat sich Gedanken dazu gemacht und diese in fünf knalligen Thesen zusammengetragen, die er gerade auf dem QSC-Blog veröffentlicht hat. Dass Digitale Transformation Chefsache ist, mag nicht gerade neu klingen (ich habe es in meinem eigenen Buch „Digitale Transformation“ auch behauptet), aber Hattendorf bringt es sehr schön auf den Punkt: „Um die Mitarbeiter zu mobilisieren, muss sich deren Anführer mit Haut und Haaren der Veränderung und dem Risiko des Scheiterns verschreiben!“ Der letztere Punkt ist vor allem sehr wichtig, denn ich denke, Deutschland braucht eine Kultur des Scheiterns. Deutsche Manager (nicht alle, ein paar Ausnahmen bestätigen aber die Regel) haben panische Angst, Fehler zu machen und tun deshalb im Zweifelsfall lieber gar nichts als sich dem Risko des Misslingen auszusetzen. Das lähmt die Entscheidungsprozesse

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Nach VW-Skandal jetzt auch noch Mercedes bei Trickserei erwischt. Exklusiv aufgedeckt von Vicky Lieks

Jetzt kommt es ganz dicke für die deutsche Automobil-Branche. Offensichtlich hat nicht nur Volkswagen in den U.S.A. mit getürkten Abgaszahlen hantiert: die Kollegen von Mercedes-Benz haben offenbar bei der Vorstellung ihres ersten Wagens, der gezielt für die Zukunft des  autonomen Fahrens entwickelt und auf der IAA vor wenigen Tagen der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, heftig getürkt. Nach dem VW-Skandal folgt nun der Mercedes-Skandal Nun ist es mir aber gelungen mit meiner digitalen Röntgenbrille in einem unbeobachtetem Augenblick das Bild zu dokumentieren, das die Daimler-Leute uns nicht zeigen wollten:

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„Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…“

Jetzt schreien sie wieder, die emsigen Verfechter der Meinungsfreiheit, seit Justizminister Heiko Maas sich mit Vertretern von Facebook getroffen hat. Ziel des Gesprächs sollte ein effektives Eindämmen der Hassbotschaften in dem sozialen Netzwerk sein. Eine Taskforce wird nun gegründet, was das bringt und ob das überhaupt hilft, wird die Zukunft zeigen. Für die Verteidiger der unbedingten Meinungsfreiheit ist dieser Plan ein rotes Tuch. Sie fordern, was sie immer tun: Ihr uneingeschränktes Recht, ihre Meinung kund zu tun. Und dieses Recht bitteschön für alle – selbst wenn es der besorgte Bürger ist. Oder der Hassbotschafter. Sie wittern Zensur und Einflussnahme und machen sich so ungewollt zum Fürsprecher einer Entwicklung, bei der freie Meinungsfreiheit fehlgedeutet wird als Freibrief für strafrechtlich relevantes Handeln. Denn im Digitalen wiederholt sich nur, was in der Medienlandschaft wie auch in allen anderen öffentlichen Diskussionen schon immer Usus war: Das Recht auf freie Meinungsäußerung war und ist schon

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Frauen haben ihre Tage und Männer sollten nicht heiraten

Was Männer brauchen und Frauen wollen – Google weiß es. Dank der wunderbaren Funktion der Autovervollständigung bestätigt mein Computer mir, dass nicht nur ich voller Vorurteile stecke sondern auch mein Rechner. Denn Google ist nicht besser. Weil ich nämlich einen Google-Account habe, mich dort anmelde und die Suchmaschine nutze, vervollständigt Google natürlich das, was es meint, was ich wissen will – auf Basis all dessen, was ich sonst so wissen wollte. Also mache ich mir den Spaß, Männer und Frauen mit verschiedenen Verben in die Suchmaschine einzugeben. So erfahre ich, was das Elektronenhirn meint, was ich suche bzw. was ich wissen will. Was das über Google aussagt und über mein Männer- und Frauenbild überasse ich Ihnen, liebe Czyslansky-Freunde: 1. Suchbegriff  „Männer brauchen“ / „Frauen brauchen“

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Michael KauschCzyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.

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