Czyslanskys Bauchladen

Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben. 

Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …

Komplette Lebensgeschichte via App

Diese Digitalisierungsgeschichte spielt auf der kleinen Insel Tory Island. Sie handelt von einem kommunikativen Abenteuer zwischen einem älteren japanischen Gentleman und einem jüngeren irischen Hotelmanager. Der eine spricht kein Englisch und der andere kein Japanisch. Trotzdem haben sie sich bestens verstanden. Tory Island ist eine nur 4 Kilometer lange Insel vor der irischen Nordwestküste. (Überfahrt von Magheroarty, County Donegal) Die 180 Bewohner sprechen noch fließend gälisch (irish), es gibt keine Polizei, aber ein Hotel, zwei kleine Läden, einen Leuchtturm und riesig hohe, zerklüftete Klippen, einige naive Maler und gefühlt 1 Million wilde Kaninchen. Weil wir begeisterte Irlandfahrer sind und von der irischen Westküste nicht genug bekommen können, haben wir vor 2 Wochen auf Tory Island übernachtet – im einzigen Hotel der Insel, im Harbour View Hotel. Die Bar des Hotels ist der soziale, gesellschaftliche, musikalische und auch in fast jeder anderen Hinsicht Mittelpunkt des Insellebens. Über einem Pint Guiness kamen

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Spaß ohne Grenzen…

Ein dreijähriges Kind liegt in der Türkei am Strand. Rotes Shirt, blaue Hose. Es könnte ein Urlaubsbild sein. Läge dieses Kind im Sand, vielleicht auf einem Handtuch, eine Badetasche neben sich. Aber es liegt nicht dort. Es liegt bäuchlings direkt am Wasser. Das Meer hat es angespült, ein ertrunkenes Flüchtlingskind aus Syrien. Seit Tagen wird dieses Bild in den sozialen Netzwerken herumgereicht, nachdem es in zahlreichen großen Tageszeitungen europaweit abgedruckt worden war. Die einen bedienen sich dieses Bildes zum Aufrütteln, als eindringlicher und schonungsloser Appell an den Verlust der Menschlichkeit oder als Kritik am Versagen der Flüchtlingspolitik… was auch immer. Til Schweiger gehört dabei zu den bekanntesten Multiplikatoren. Es hagelt Kommentare zu diesem Bild. Sie reichen von uneingeschränkter Zustimmung bis zur deutlichen Ablehnung… meist aus Respekt gegenüber den Toten. Längst ist es eine viel beachteten Ikone geworden, und es würde mich nicht wundern, wenn es in einer weiter entfernten Zukunft

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Datenschutz zum Selbermachen

Kids gehen völlig sorglos mit ihren Daten um – richtig? Falsch! In Wahrheit sind sie sogar sehr empfindlich. Und strafen diejenigen ab, die wie Facebook oder Twitter mehr oder weniger nach Gutsherrenart mit den persönlichen Informationen ihrer Mitglieder umgehen. Dass Facebook uncool ist, pfeifen die Spatzen ja schon seit einiger Zeit von den Dächern. Doch nun liegen auch belastbare Zahlen vor. Die Social Media-Studie der Firma Magid, die auf der Befragung von 1934 User im Alter von 13 bis 64 Jahren beruht, hat einen deutlichen Abfall der „klassichen“ Anbieter gezeigt. Dafür sind solche Newcomer wie Snapchat und Instagram die großen Gewinner.

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Von Sinn und Unsinn der Digitalen Einsiedelei

Unser Wiener Käsblättle (a.k.a Die Presse am Sonntag) setzt ihre Serie von hinterhältigen kulturpessimistischen Technophobie-Attacken heute mit der Überschrift „Auszeit im sozialen Exil“ fort. Es handelt sich um eine Reportage über eine Dame, die beschlossen hat, ein halbes Jahr lang die digitalen Brücken hinter sich abzubrennen und ins soziale Exil zu gehen. Ianina Ilitcheva heißt sie und gibt als Berufsbezeichnung „Künstlerin“ an. Sie hat sogar ein Buch darüber geschrieben, das sie „183 Tage“ nannte und in dem sie auf sage und schreibe 288 Seiten von – ja wovon denn: eigentlich von nichts, also dem Fehlen von etwas, nämlich der sozialen Kommunikation – erzählt. Angeblich wollte sie herausfinden, aus welchen Quellen sie ihre Inspiration schöpfen würde, wenn sie den Kontakt zur Außenwelt abstellt. „Für mich war die wichtigste Frage: Brauche ich für meine Arbeit Einflüsse von außen, oder hab ich so viel in mir angesammelt, dass ich daraus schon etwas machen kann?“

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Roboter sind die besseren Chefs

Bei Robotern denken die meisten Menschen wahlweise an riesige Maschinen mit Greifarmen, die in Autofabriken in Reih und Glied stehen und dort Schwerstarbeit verrichten, oder an kleine Haushaltsroboter wie elektronische Staubsauger oder Sonys niedlicher Aibo, der wie ein Hündchen aussah und auf Knopfdruck Pfötchen gab oder sich auf den Rücken legen konnte. Das Wort „Robota“ ist slawisch und bedeutet so viel wie „Frondienst“ oder „Zwangsarbeit“. In der Literatur werden sie gerne als „Maschinenmenschen“ thematisiert, die meist entweder als Helfer oder als Bedrohung dargestellt werden. In der Fertigung stecken Roboter meistens im Gefängnis, also in abgeschlossenen Gitterräumen, zu denen der Mensch keinen oder nur begrenzten Zutritt hat. Das liegt an der Gefahr, die tatsächlich von ihnen ausgeht: Wer nicht aufpasst, könnte dem Roboterarm in die Quere kommen und sich schwer verletzen oder sogar sterben, bevor irgendjemand auf den Stoppknopf drücken kann. Aber die Tage des Roboters in der Zelle sind bald

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Michael KauschCzyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.

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