Czyslanskys Bauchladen
Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben.
Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …
Zwickts mi, i glaub i spinn …
Die Technology Review berichtet: „Bald schon könnte die freundliche Frauenstimme des Navigationsgerät Geschichte sein. Kein „Bitte biegen Sie jetzt rechts ab“ mehr. Jedenfalls dann nicht, wenn man die Idee von Wissenschaftlern der japanischen University of Electro-Communication konsequent zu Ende denkt: Sie haben ein Interface entwickelt, dass den Benutzer an den Ohren zieht, um ihm die Richtung zu weisen. Bislang wirkt das erstmals auf der Siggraph-Konferenz vorgestellte so genannte Pull-Navi allerdings eher etwas grotesk: An einem Fahrradhelm sind rechts und links große, weiße Klemmen angebracht, die eine Art Seilzug halten. Dieser wiederum ist durch Klammern mit den Ohren des Helmträgers verbunden. Kleine Motoren treiben das System an; sie sind ebenfalls auf dem Helm montiert.“ Das ganze ist eigentlich für Sehbehinderte gedacht. Wenn die jetzt damit die Straßen bevölkern wie Al Pacino im „Duft der Frauen“ wird’s spannend … Eins noch: das hier vorgestellte Navi gibt nicht nur Tipps für rechts und
"Don’t be evil, do not Skype …"
Skype-Chef Josh Silverman verkündete dieses Wochenende in einem Video-Interview mit TechCrunch starke Wachstumszahlen des Internet-Video-Telefonie-Pioniers: Zu den heute schon mehr als 500 Millionen Skype-Nutzern kommen Tag für Tag 300.000 neue Kunden hinzu. Ungemach droht Skype aber von Google:
"What’s Happening?" zwitschert es nun aus dem Wald
Bislang lautete die Startfrage bei Twitter stets „What are you doing?“. Und das passte – leider – auch: der Dienst wurde vielfach so benutzt, dass man der Welt mitteilte was man eben gerade machte: Rotwein trinken, Meeting verschnarchen, nach Augsburg fahren (warum auch immer …). Ab sofort steht da nun aber „What’s happening?“ (siehe Bild). Das ist neu. Die Macher erklären den Paradigmenwechsel stimmig: Twitter was originally conceived as a mobile status update service—an easy way to keep in touch with people in your life by sending and receiving short, frequent answers to one question, „What are you doing?“ … People, organizations, and businesses quickly began leveraging the open nature of the network to share anything they wanted, completely ignoring the original question, seemingly on a quest to both ask and answer a different, more immediate question, „What’s happening?“ A simple text input field limited to 140 characters of text
Erstmals Bewegtbild-Werbung in Printobjekten. Otto’s elektronisches Daumenkino
Vor mehreren Jahren habe ich händeringend nach einem Werbekunden gesucht, mit dem ich eine Daumenkino-Anzeige in einem IT-Magazin realisieren wollte. Leider hat sich nie ein Werbeleiter mit Phantasie – und Budget – gefunden. Jetzt hat mich die Zukunft eingeholt: In Kürze erscheint das erste elektronische Daumenkino in der Zeitschrift Gala.
BITKOM-Chef kündigt weitere Unterstützung der IT-Events in Stuttgart, Nürnberg und München an
BITKOM-Chef August-Wilhelm Scheer bläst den drei süddeutschen Herbst-Events der IT-Branche den Marsch Scheer kommentiert im aktuellen Newsletter des BITKOM die drei neuen Herbst-Events der deutschen IT-Branche it&business (Stuttgart), it-sa (Nürnberg) und discuss & discover (München) strikt neutral, kündigt für alle drei auch künftige Unterstützung durch den BITKOM an und hofft auf Konsolidierung:
Wieviele Piraten braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
1. Einen Pirat, der im Wiki nachschlägt, wie man eine Glühbirne wechselt. 2. Einen Pirat, der auf der Aktive-Liste die Notwendigkeit zum Wechseln der Glühbirne diskutiert. 3. Einen weiblichen Pirat (sic!) aus dem Technikteam, der die Glühbirne schnell mal wechselt ohne es weiter anzukündigen. 4. Ein Dutzend Piraten, die einen Mißtrauensantrag einreichen, weil das Wechseln der Glühbirne nicht ausreichend transparent gestaltet wurde. 5. Eine „AG Glühbirnen*“, die sich beschwert nicht um Rat gefragt worden zu sein. * (Kurz vor der Umbenennung zu „AG Leuchtmittel“, um andere Lichtquellen nicht zu diskriminieren. Allerdings wurde der Einwand gebracht, dass nun die Sonne als Lichtquelle diskriminiert würde) Via Oliver Gassner via Felicea
Twitalysierung im Selbstversuch
Basicthinking hat mich heute auf die Spur von Twitalyzer gebracht, einem Twitter-Tool, mit dem man seine „Wirksamkeit“ als Twitterer messen kann. Na ja, das mit dem Messen ist wie immer so eine Sache: die Messkriterien sind ein wenig „strange“ und entsprechen wohl nicht immer dem, was man so als eigene Zielsetzung seinem Gezwitscher zugrunde legt. Aber hilfreich mag das Tool zumindest für die Sensibilisierung für die unterschiedlichen Wirksamkeitskriterien sein. Ich rate schon mal dazu, sich zu twitalysieren:
Ausstellungstipp: Der Bananensprayer kommt nach München
(Copyright aller Bananen: Bananensprayer) Vom 12. November bis zum 9. Jänner stellt der Kölner Bananensprayer Thomas Baumgärtel in der Münchner Galerie Kaysser aus. Oder falls er nicht ausstellt, wird er zumindest einige Bananenschalen hinterlegen. Damit kehrt der Künstler erstmals heim in die bayerische Fremde. Nicht umsonst halten viele Bayern für eine Art Bananenrepublik.
Der Trend geht zum One-Night-Tweet
Die webevangelisten meinen im neuen „Twitterzensus“: „Das monatliche Wachstum (des Twitter-Dienstes in Deutschland] kommt … zum Erliegen. Im Juni lag das Wachstum noch bei 34%, im August bei 22% und im September bei 7%.“ Nach Zählungen und Hochrechnungen der webevangelisten wurden im Oktober etwa eine viertel Million deutschsprachiger Accounts bei twitter.com genutzt. Rund 77 Prozent dieser Accounts waren nicht nur als Verfolger tätig, sondern haben zumindest einmal im Oktober Tweets abgesetzt. Jeder dritte aktive Account ist dabei jünger als drei Monate. Zur Zeit kommen monatlich in etwa so viele aktive Accounts hinzu, wie auf der anderen Seite inaktiv wegsterben. Es scheint, dass twitter einerseits noch immer ganz erfolgreich ist, dass der Run nun langsam verebbt, und dass das ganze Ding noch nicht wirklich „reif“ ist:
Ruf doch mal an! Die neue Handy-Generation ist da!
Bluetooth Retro Telefonhörer, gesehen bei mylugo Weihnachten rückt näher. Da wird es Zeit das ein oder andere geistvolle Geschenk für Nerds zu empfehlen, die schon alles haben: den Windows-Simulator auf Linux, die Handy-Telefonzelle für den Garten, den Metalldetektor für die Stiefel. Heute empfehle ich aus der Reihe „Wider den Red Dot Award“ einen Bluetooth Telefonhörer, einsetzbar im Auto als kleine Provokation gegen vorbeifahrende Streifenhörnchen, als distinguiertes Eingabegerät für Viel-Skyper und einfach überall, wo per Bluetooth eine Telefonverbindung zur Verfügung steht. Was einzig fehlt: eine Tastatur mit integrierter Wähldrehscheibe … „Der Hörer verfügt über Knöpfe zur Lautstärkeregulierung und Rufannahme sowie über einen eingebauten Akku, der per USB Anschluss Deines Computers geladen wird. Der Hörer ist ca. 22cm lang und 6cm hoch.“ Für das große Gespräch! Bei mylugo für 54,90 €.
Czyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.
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