Czyslanskys Bauchladen

Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben. 

Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …

„Brechet die Stifte entzwei“ – Wider die Kommerzialisierung der Kontemplation

In painting, you have unlimited power. You have the ability to move mountains. You can bend rivers. But when I get home, the only thing I have power over, is the garbage. (Quelle des Unfugs: Bob Ross) Staedtler, Schwan-Stabilo, Faber-Castell – Jahrtausende alte Startups erleben in diesen Tagen eine Renaissance des Irrsinns.  Mehrwöchige Lieferfristen für simple Buntstifte – was nach DDR klingt ist längt bundesdeutsche Wirklichkeit. Und schuld daran ist nicht eine Jahrhundertwelle von Schulanfängern, nein, die Verursacher sind Eltern und Großeltern. Die Räumung der Buntstiftauslagen ist das Ergebnissen des aktuellen Hypes um Ausmalbücher für Erwachsene. Wie jammern Matthias Huber und Jakob Schulz in der Süddeutschen Zeitung so überaus treffend: Eigentlich ist es ganz schön unfair: Erst mopst Mama dem Söhnchen das Malbuch, um damit einen gemütlichen Feierabend zu verbringen. Und dann kauft sie im Schreibwarengeschäft auch noch das Regal mit den Buntstiften leer. Wir erleben derzeit das weltweite Phänomen stifteschwingender Erwachsener.

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Heute ist der „International Homeoffice Day“

Jeder Anlass hat seinen Tag. Heute ist der „Internationale Home Office Tag„. In meiner Agentur vibrio haben wir das zum Anlass genommen, heute einmal alle komplett im Home Office zu bleiben (Zur aktuellen Diskussion über Home Offices siehe auch den Bericht zu einem Event im PresseClub: Zukunft der Arbeit). Nur die Server bleiben im Server-Raum. Das ist neu. Und eine kleine Generalprobe. Home Office? und wo soll ich dann mit dem Photo meiner Kinder hin Angefangen hat alles im Jahr 2003. Nein, eigentlich hat es damals eben NICHT angefangen. Im Herbst jenen Jahres schlug ich meinen Kolleginnen und Kollegen vor, das Büro zu verkleinern. Ich wollte die feste Zuordnung von Arbeitsplätzen auf Mitarbeiter aufgeben: jeder sollte nur mehr einen Rollwagen für sein persönliches Habitat haben und sich morgens einfach mit seinem Office-Rollator einen freien Schreibtisch suchen.  Ich hatte es so unendlich satt, ständig auf leere Schreibtische zu gucken. Schließlich nahm schon vor

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Die Zeugen Czyslanskys – Wann kommt der Weltuntergang?

Ja ja, der Weltuntergang – Die Zeugen Jehovas haben ja oft genug versucht das genaue Datum des Armageddon vorauszusagen. Bislang aber war das jüngste Gericht noch immer nur ein jüngstes Gerücht: kein Weltuntergang 1914, keiner in 1925 und auch 1975 stieg allein Spaniens Franco ins Grab der Geschichte. Der Rest der Deppen blieb oben. Weltuntergang: All along the watchtower So ist es immer wieder bewundernswert, dass die Wächter des Wachtturms niemals an ihren prognostischen Fähigkeiten zweifeln. Erst jüngst schallte es aus dem Wachtturm „Kommt das Ende schon bald?“

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Islamistisch? Katholistisch? Terror kennt keinen Glauben!

Nein, ich bin kein Anhänger sklavischer political correctness. Ich kenne keine „Afrodeutschen“. Und der Streit um das Blog, der Blog oder die Blog lässt mich auch eher ungerührt. Aber vom „islamistischem Terrorismus“ will ich nichts mehr hören. Das war kein „islamistischer Terrorist“, der vor drei Tagen in Sousse 38 Menschen ermordete. Es war ein einfacher Mörder. Man darf Mörder und Terroristen nicht mit einem Hinweis auf den Islam „adeln“. Diese Menschen mögen unter Hinweis auf diverse Tötungsgebote gegenüber „Ungläubigen“ im Koran morden. Die Geschichte des Christentums kennt ebenfalls Massenmorde, Totschlag, Vernichtung von Andersglaubenden und auch noch das Ausradieren nichtchristlicher Kulturgüter. Man sehe sich nur die gesichtslosen ägyptischen Monumentalplastiken am Nil an. Das waren Täter, die glaubten in christilicher Mission zu handeln, wenn sie altägyptische Kunstwerke schändeten. In Zeiten von Aufklärung und Globalisierung kann es keine Rechtfertigung für die Vernichtung von Menschenleben und Kulturgütern unter dem Banner eines Glaubens mehr geben.

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Windows 10 Migration ohne Migräne: Ein Gespräch mit Thomas Koll, Inhaber von Laplink über Windows 10 und PCmover

Windows 1, 2, 386, 3, WfW, 95, 98, NT, XP, Vista, 7, 8, RT und jetzt 10: ich hatte sie alle! Ab 1987 habe ich so oft von Windows auf Windows migriert, wie es nur möglich war. Ich bin ein Microsoft User mit Migrationshintergrund. Manchmal war auch ein Downgrade notwendig, weil Microsoft mal wieder seine Kunden als unfreiwillige Beta-Tester nutzte oder weil wichtige Lösungen auf der neuen Windows-Version einfach nicht zum Laufen zu bringen waren. Und jedes Upgrade, jeder Wechsel von einer laufenden Windows-Version auf eine neue unbekannte war ein Abenteuer. Wer fast dreißig Jahre jeden Kurswechsel von Microsoft mitgemacht hat, der braucht keine Computerspiele. Jede Windows-Migration war ein perfektes Adventure. Schließlich ist Windows nicht irgendeine Software. Windows ist seit vielen Jahren auf unzähligen Computern die Basis für alles. Wie oft habe ich erlebt, dass sich irgendeine Applikation mit einer neuen Version des Microsoft-Betriebssystems nicht vertragen wollte. Wie oft schon

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Der Duft der Arbeit – Multisensorik-Studie erklärt, was den Menschen in der Arbeit stinkt

Multisensorik liegt ja gerade wieder einmal im Trend bei allen Marketingstrategen. Bislang ging es dabei aber vor allen Dingen um die kaufstimulierende Wirkung von Gerüchen am PoS, am Point of Sale. In der Gemüse-Abteilung duften ja häufig nicht die Karotten so verführerisch, sondern die Stoffe, mit denen der Marktbereich beduftet wird. Vor einigen Wochen hatte ich mal ein diesbezüglich sehr aufschlussreiches Gespräch mit einem Multisensorik-Spezialisten zum Thema „Wie darf eine Fisch-Kühltheke riechen, damit man dort Lust auf Fisch bekommt?“ Nach Fisch natürlich nicht, nach einer frischen See-Brise schon eher. In den Sanitärräumen wird die Frage nach den besten Düften auch schon lange gestellt. Der dort häufig anzutreffende „natürliche“ Geruch ist ja meistens nicht so erbaulich. Deshalb haben Duftzerstäuber dort schon lange eine durchaus wohltuende und wichtige Funktion. Römische Sitten sind inzwischen leider ein wenig aus der Mode geraten. Denn wie heißt es bei Heinrich Heine so schön im Wintermärchen: „Birch-Pfeiffer söffe Terpentin,

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Burn-out: Warum und wen der Stress in der Arbeit krank macht – Ergebnisse einer aktuellen Umfrage

Unter Burn-Out leiden vor allen Dingen „die Leistungsträger unserer Gesellschaft“, die Manager und Chefs, die Bosse, die sich selbstlos für uns alle aufgearbeitet haben.  Sie bedürfen der Pflege in den Privatkliniken am Starnberger See. Sie findet man auch gerne im spirituellen Klosterwochenende auf der Suche nach dem Selbst, das sie uns geopfert haben. Arme Manager! Alles gar nicht wahr! Vom Burn-out bedroht sind vor allen Dingen die mittleren Angestellten, die Jüngeren, die noch etwas werden wollen, die enorme Ansprüche an sich selbst stellen, die selten Anerkennung und weder unten noch oben ein offenes Ohr für ihre Probleme in der Arbeit und im Leben finden. Burn-out und  Stress entstehen weniger aus zu vielen Projekten, als aus zu wenig Anerkennung und Verständnis Burn-out und Stress in der Arbeit sind Schreckgespenster für viele Berufstätige, denn im Berufsalltag lauern viele Ausbrenner. Dabei ist der meiste Stress im Arbeitsalltag menschlich bedingt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von

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Alles Gute, Broyler

„Broiler wurde in der DDR 1961 zum Gattungsnamen für Brathähnchen, als dort Broiler aus einer bulgarischen Geflügelzüchterei verkauft wurden. Die Bulgaren hatte in Anlehnung an den angloamerikanischen „broiler“ diesen Masthähnchen den Markennamen brojleri gegeben. Der bulgarische Name für solches Geflügel ist Pile, bulg. пиле – „Hühnchen“. Seither besitzt das Wort im Deutschen genauso wie im Angloamerikanischen beide Bedeutungen, sowohl für das Masthuhn in der Geflügelzucht wie für das grillfertige Hähnchen/Hühnchen als Lebensmittel.“ Liebe Wikipedia: in Wahrheit kommt der Begriff „Broiler“ oder auch „Broyler“ aus dem WordPressischen und bezeichnet als „Broy“ den erfahrenen und liebenswerten Czyslansky-Freund und Chef-Wordpresser dieses Blogs Alexander Broy, der heute Geburtstag hat: Alles Gute!

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Störe meine Kreise nicht – ein Beitrag zur kulturellen Differenz zwischen Europa und Amerika

Ein beliebtes Experiment in Seminaren mit us-amerikanischen und europäischen Teilnehmern geht so: Man fordert alle Teilnehmer auf, drei Kreise zu malen: der erste Kreis soll für die Vergangenheit stehen, der zweite für die Gegenwart und ein dritter für die Zukunft. Mit signifikanter Differenz sehen die Darstellungen unterschiedlich aus, je nachdem, ob ein Teilnehmer in den U.S.A. oder in Europa sozialisiert wurde:

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Auf die Plätze … fertig … Microsoft

Schuhe, bei denen sich per Windows-App eine Sohlenheizung zuschalten lässt, Schuhe mit eingebautem Schrittzähler und Schuhe, die das Bewegungsprofil des Fußes aufzeichnen und analysieren – alles das gibt es längst für den gesundheitsbewussten und digital ausgerüsteten Läufer. Schon heute alarmiert das Smartphone seinen Besitzer, wenn er wieder einmal einen langen Büro-Tag sitzend am Schreibtisch verbracht hat und er deshalb dringend zum Ausgleich am Abend noch fünftausend Schritte zu Fuß gehen sollte. Microsoft setzt dieser Entwicklung nun die Krone auf: mittels eines kleines High-Torque-Schrittmotors erkennt die Software, die es vorerst nur für Windows-kompatible Smartphones geben soll, den Laufbedarf und startet den Laufschuh selbstständig. Mehr exklusive Informationen gibt es hier: http://bit.ly/msschuh.  

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Michael KauschCzyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.

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