Alles Gute, Broyler

broyler

„Broiler wurde in der DDR 1961 zum Gattungsnamen für Brathähnchen, als dort Broiler aus einer bulgarischen Geflügelzüchterei verkauft wurden. Die Bulgaren hatte in Anlehnung an den angloamerikanischen „broiler“ diesen Masthähnchen den Markennamen brojleri gegeben. Der bulgarische Name für solches Geflügel ist Pile, bulg. пиле – „Hühnchen“. Seither besitzt das Wort im Deutschen genauso wie im Angloamerikanischen beide Bedeutungen, sowohl für das Masthuhn in der Geflügelzucht wie für das grillfertige Hähnchen/Hühnchen als Lebensmittel.“

Liebe Wikipedia: in Wahrheit kommt der Begriff „Broiler“ oder auch „Broyler“ aus dem WordPressischen und bezeichnet als „Broy“ den erfahrenen und liebenswerten Czyslansky-Freund und Chef-Wordpresser dieses Blogs Alexander Broy, der heute Geburtstag hat: Alles Gute!

Ein Gedanke zu „Alles Gute, Broyler“

  1. Wertgeschätzter Herr Kausch,
    meinen historischen Forschungen nach ist der echte Broyler keineswegs irgendein vormals geflügeltes Flattervieh. Der Ur-Broyler ist eine schlesische Wurstware, eine wunderbare Spezialität, die einem das Himmelreich auf Erden verspricht…
    In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts allerdings wurde der Ur-Broyler zunehmend durch die Brühpolnische verdrängt. Seitdem hat sich der Broyler im bayerischen Exil zu einer Art weißer Wurst entwickelt, zumindest stilisiert er sich so, proklamiert und schwadroniert das Münchnerische, bis ihm irgendwann vor lauter Flanier und Flanell die Pelle platzt…
    Gerüchteweise vollzieht der Broyler in der zweiten Lebenshälfte eine Metamorphose, sodass es mich nicht wundern würde, wenn wir ihn demnächst als fränggisches Rostbratwürstchen aufgetischt bekommen.

    Den Curry-Hochadel des Grafen Koks von der Gasanstalt erlangt man so natürlich nicht, aber es geht ja auch hier auch nicht um die Wurst…

    Feiern wir also den Broyler, auch wenn’s ihm vermutlich Wurscht ist.

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