Czyslanskys Bauchladen
Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben.
Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …
Was ist eigentlich ein „Vollpfosten“?
Warum auch immer sich mir diese Frage stellt, ich will versuchen sie zu beantworten. Kommunikationsexperten von Unternehmen halten den „Vollpfosten“ manchmal für eine Schmähkritik und mahnen die Entfernung eines solchen Begriffs an. So entstehen zwangsläufig zwei interessante Fragestellungen: 1. Was muss in einem Kundengespräch schief laufen, damit der Kunde sein Gegenüber nachträglich in Form einer Glosse mit realgeschichtlichem Hintergrund einen „Vollpfosten“ nennt? Eine Frage, die grundsätzlich diskussionswürdig erscheint. Aber irgendwie will das niemand diskutieren. Schade. 2. Die zweite Frage lautet schlicht: „Was ist eigentlich ein ‚Vollpfosten‘?“ Und handelt es sich dabei zweifelsfrei um eine Beleidigung? Diese zweite Frage soll uns nun ein wenig beschäftigen: Was sagt der, der alles weiß, der Duden? Der Duden hat den Begriff im Jahr 2013 aufgenommen und erklärt Vollpfosten, der; Substantiv, maskulin (es gibt also keine „Vollpfostin“), Trennung Voll/pfos/ten und er definiert als Bedeutung des Begriffs, bei einem Vollpfosten handele es sich um einen sehr dummen Menschen.
Die Santander Consumer Bank fordert vom Blog Czyslansky die Löschung einer Kundenkritik zum Service der Bank
Die Kommunikationsabteilung der Santander Consumer Bank hat Czyslansky am 16. Januar zur Löschung meiner Glosse über negative Erfahrungen mit dem Kunden-Service der Santander Consumer Bank aufgefordert. Kritisiert werden dabei zwei Elemente der Glosse: die Bezeichnung mit der ich den Kundenbetreuer in der Glosse gekennzeichnet habe, wird von der Bank als „ehrverletzend“ eingestuft die Bank wehrt sich gegen die Nutzung eines Screenshots der Website der Bank. Dieser Screenshot enthält auch das Logo der Bank. Weder das Czyslansky-Blog, noch ich sind an gerichtlichen Auseinandersetzungen interessiert. Deshalb hat Czyslansky Bild und Begriff ohne Anerkennung einer rechtlichen Position gelöscht. Nicht aber wird Czyslansky die Kundenkritik freiwillig löschen. Die Vorgehensweise der Santander Consumer Bank in Bezug auf meine Kritik am Kunden-Service zwingt mich zu folgender Anmerkung und Klarstellung:
Liebe Santander Consumer Bank: Ihr habt nun wieder einen guten Kreditkarten-Kunden weniger!
Liebe Santander Consumer Bank: Ich bin jetzt gerade so richtig in Stimmung. Aber so richtig. Wie kann man eigentlich als Kreditinstitut überleben, wenn man nur […] auf seine Kunden loslässt? Zwischen Weihnachten und Neujahr fällt Euch ein, dass Ihr für die Abbuchung von meinem Konto eine IBAN-Nummer benötigt. Nachdem ich, wie wohl so jeder andere Mensch in Deutschland auch, ein Jahr lang von allen möglichen Lieferanten und Partnern fast täglich mindestens ein Anschreiben erhalten habe mit der Information, dass man künftig nicht mehr über meine Kontonummer fällige Lasten einziehen werde, sondern über die IBAN-Nummer, habe ich von Euch nix gehört. Gar nix. Nie. Dann habt Ihr plötzlich das Problem, dass meine Hausbank Euch gegenüber auf einen SEPA-Lastschrifteinzug besteht. Welch Überraschung. Also bittet Ihr mich am 29. Dezember 2014 meine Forderungen aus einem Monat Kreditkartennutzung ausnahmsweise einzeln zu überweisen. Ich mach das dann auch. Einen Tag später erhalte ich eine Mahnung. Dein Kundenberater
„Oh … der Chef liest mit …“ – Netiquette2014.beta #03
Dies ist der dritte Text unserer kleinen Serie zumThema Nett im Netz – Netiquette2014.beta. Weitere Beiträge folgen in loser Reihenfolge. Eine Übersicht über die erschienenen Beiträge finden Sie jeweils am Ende des Textes. —————————————————————————— Ja, in meiner Agentur haben wir uns alle lieb. Wir duzen uns natürlich. Die Hierarchien sind flacher noch, als meine Absätze – obwohl man mir in früheren Jahren schon mal zu höheren Absätzen geraten hat. Und ich meine nicht meinen Steuerberater, der schon mal seine Finger auf Absatzschwierigkeiten gelegt hat, sondern eine frühe Jugendfreundin, die sich immer zu mir bücken musste – Jungs sind ja Spätentwickler, wenn überhaupt. Und doch stellt sich die Frage, ob man sich als „Boss“, selbst wenn man von seinen Mitarbeitern nicht immer als solcher angesehen wird, und zwar vor allem zumeist dann nicht, wenn man sein Chef-sein mal so richtig raushängen lassen möchte, darf man sich also als Arbeitgeber mit seinen
Wer schießt auf die Apple Watch?
Eben habe ich meinen allerersten Beitrag auf einem neuen Blog platziert, den der bekannte ZDF-Computerguru Christian Spanik vor kurzer Zeit ins Leben gerufen hat. Auf http://www.digisaurier.de bloggen Urgesteine der deutschen IT-Branche und es erfüllt mich mit Stolz neben Czyslansky nun auch dort ab und an (sicher seltener als hier) ein paar Gedanken streuen zu dürfen. Heute geht es um meinen Widerwillen gegen die Apple Watch und alle smarten Watches anderer Provenienz. Mit einem Verweis auf das 1830er Revolutionsjahr in Paris drängt sich mir die Frage auf: „Wer schießt als erstes auf die Apple Watch?“ Mal sehen. Mal lesen.
Mit Jules Verne im Bett – Die Machine Lights von Frank Buchwald
Bei der Suche nach einer neuen Nachttischlampe stößt man ja auf viel Hässlichkeit. Dass man mit Licht derart viel Schindluder betreiben kann, ist immer wieder frustrierend. Man möchte für alle Zeit im Dunklen sitzen, um den unerträglichen Leuchtkörpern in unseren Fachgeschäften und Kaufhöllen zu entkommen. In Hotels scheint die Tradition vernünftiger Leselichter am Bett vielfach völlig ausgestorben zu sein.
Raus purzelt Lutz Prauser
Manchmal, wenn der Übermut mit mir durchgeht, und ich kaum mehr hinterher komme, spiele ich mit Mama Garnen – äh – mit Anagrammen. Früher konnte man damit selbst lange Bären-Modems – äh – Sommerabende füllen. Heute geniert man sich nicht, Anagramme im Web generieren zu lassen. Trotzdem reicht es, um nüchtern jede Tiefebene nachbarschaftlicher Gespräche zu unterwandern. Auf Czyslansky findet leider kein Generator einen Reim, aber wenn Lutz Prauser raus purzelt, dann ist das schon was. Auch wenn Sebastian Bomhard einer Dame ins Ohr sabbat, macht das Ergebnis froh. Tim Cole und Vicky Lieks gehen leider gar nicht. Aber Andy Rolex – äh – Alexander Broy funktioniert wenigstens leidlich. Den Christoph Wittes dieser Welt sei schließlich zugerufen: „Ihr wichstet top!“. Au, ich Mehlsack!
Sommerlich elegant
Morgen bin ich mal wieder auf einen Gala-Abend eingeladen. Es wird – ich weiß ja wer einlädt – sicherlich spannender und angenehmer als ein XING Rotating-Dinner und weniger exotisch als das Sommerfest aller Nationen mit Seiner Exzellenz Botschafter Sarrath Kongahage in der Villa Rothschild, zu der ich unlängst geladen war. Nein, ich freue mich auf Donnerstagabend. Ein wenig Sorge bereitet mir allenfalls der Hinweis, als Dresscode sei „sommerlich elegant“ angesagt. Was zum Teufel trägt man, will man „sommerlich elegant“ erscheinen? Nicht, dass ich im „Benimm-Kurs für Aufsteiger“ gefehlt hätte – mir ist schon klar, dass kurze Hosen und Tennis-Socken eher fehl am Platz sind -, obwohl … Ich fürchte nur, ich bin auf „sommerlich elegant“ so gar nicht vorbereitet.Das zu Rate gezogene Handbuch sagt:
Czyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.
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