Czyslanskys Bauchladen

Es gibt immer Dinge, die in der Schublade „Vermischtes“ landen, die irgendwie in keine Ablage passen und die trotzdem nicht verloren gehen dürfen. In Czyslanskys Bauchladen findet Ihr Beiträge, die in keine der anderen Kategorien gepasst haben. 

Immerhin umfasst das Czyslansky-Blog heute mehr als 1.500 Beiträge aus 15 Jahren. Ein dicker Bauch …

Ein Dachbodenfund: die Typenrad-Zeigerschreibmaschine SCRIPTA Modell 5

Eigentlich wollte ich nur ein paar alte Kartons auf den Dachboden bringen. Und eigentlich sollte ich bei der Gelegenheit ein paar alte Kartons finden, die man „endlich mal“ wegwerfen könnte. Und es hätte auch fast geklappt. Einen alten Karton habe ich gefunden. Nur der Inhalt hat mich überrascht. Die Kiste enthielt in der Tat etwas ebenso nutzloses wie definitiv Nichtwegwerfbares: eine Typenrad-Zeigerschreibmaschine aus den goldenen Zwanziger Jahren. Die SCRIPTA 5 – ein frühes Notebook Auf meinem Dachboden finden sich selten Dinge, die man antiquarisch nennen könnte, eher schon Kisten mit alten Büchern über die Einführung von ISDN oder Schachteln mit alten SPIEGEL-Ausgaben, Tonbandgeräte und Receiver aus den siebziger Jahren. Plötzlich aber hielt ich eine gut 90 Jahre alte Schreibmaschine in den Händen. Und ich kann mich erinnern, dass dieses Schmuckstück des Analogzeitalters vor vielen Jahren mein Vater aus Tschechien als Fundsache und Geschenk mitgebracht hat.  Es handelt sich um eine sogenannte

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kleiner tipp für alle multiplattform-blogger: ein rss-wordpress-widget zur bewerbung eigener beiträge auf anderen blogs

ich blogge ja nicht nur hier auf czyslansky, sondern regelmäßig auch auf dem pr-blog meiner agentur vibrio, immer wieder mal auf dem reise-blog travellers insight und viel zu selten auf dem liebenswert gerontologischem blog der digisaurier. nun dachte ich mir, es wäre doch schön, wenn ich hier auf czyslansky kurz auf meine aktuellen postings auf diesen anderen blogs hinweisen würde. es gibt für eine solche aufgabe sicherlich ebenso viele möglichkeiten, wie es sterne im keller gibt. ich habe mich für eine bequeme, schnelle und flexible lösung entschieden, die aktuelle veröffentlichungen in der rechten spalte des czyslansky-blogs darstellt: aktuelle veröffentlichungen im vibrio blog, für die ich einen hinweis hier in czyslansky abgeben möchte, werden nun mit einer eigenen kategorie gekennzeichnet. hier in czyslansky integriere ich ein rss widget in einer seitenleiste und trage dort einfach den namen des rss-feeds der kategorie ein: in diesem fall ist „miksartikel“ der name der kategorie. beim verweis

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warum keyword-clouds so wichtig im seo sind

eben habe ich auf dem blog der agentur vibrio eine kleine zusammenfassung der neuen searchmetrics-korrelationsdaten zwischen seo-kriterien und google-platzierungen veröffentlicht. um duplicate content zu vermeiden gibt’s hier nur einige ausgewählte kerndaten: nichts ist wichtiger als die click through rate immer wichtiger wird die thematische berücksichtigung von keyword-clouds google+ und pinterest signals korrelieren am engsten mit der sichtbarkeit einer website die interne verlinkung ist eine gute chance „technisch“ an der sichtbarkeit eines online-angebots zu drehen den rest gibt es hier im artikel zur seo-redaktion.

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czyslansky im presseclub

czyslansky verändert sich

„war czyslansky ein verfechter der kleinschreibung?“ so überschrieb ich am 19. juni 2008, also vor mehr als acht jahren, den ersten beitrag hier auf czyslansky. seit diesem tag veröffentlichten wir auf diesem blog nicht weniger als 1.420 beiträge – meinungen und deinungen über digitale kultur, über daten und computer, aber auch über fussball, sex und rock’n roll. wir, das war ein autorenkollektiv mit wechselnder besetzung: tim cole, internetpublizist der ersten minute, sebastian von bomhard, als gründer und inhaber von spacenet ein deutscher internetpionier, christoph witte, langjähriger chefredakteur und herausgeber der computerwoche, alexander broy und lutz prauser, beides münchner edefedern und iron blogger. anfangs waren auch der deutsche internet-papst alexander holl mit an bord, sowie unsere beiden viel zu früh verstorbenen czyslansky-freunde ossi urchs (minister for tomorrow) und (anti-)bild-blogger hans pfitzinger. die idee zu czyslansky entstand während einer weitschweifenden debatte zur allgemeinen lage der welt und den sinn des lebens im

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Czyslansky’s Koch-Blog. Heute: Fischfilet in Fichtennadel

Heute starte ich Czyslansky’s Koch-Blog, den ich meinem Czyslansky-Freund Tim Cole widmen möchte. Tim war ja früher Journalist beim Feinschmecker, heute ist er Feinschmecker und Journalist. Also er isst. Bei mir gab es heute erstmals ein Steak „Sous Vide“. Und das scheint der neueste Trend in der Küche zu sein, die jenseits der bajuwarischen Freuden SvBs angesiedelt ist. Dabei zäumt man das Pferd – Verzeihung: das Rind – in der Pfanne von hinten auf: es wird nicht erst angebraten und dann gegart, sondern erst sehr lange bei niedriger Temperatur gegart und dann kurz angebraten. Bei Sous Vide verliert das Fleisch weniger Flüssigkeit. Das freut den Restaurant-Betreiber, dessen 300-Gramm-Lappen schwerer bleibt. Man macht dies vorzugsweise im „Thermalisierer“, was wieder die Küchenzubehörindustrie freut. Es geht aber auch ohne. Das Steak liegt dann, wie bei mir heute, 90 Minuten vakuumiert bei lauen 56 Grad im Wasserbad um anschließend kurz scharf angebraten zu werden. Im Wasserbad? Meine

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Trend Dienstrad: Deutsche Personaler: Weder radlos noch ratlos!

Vor wenigen Tagen ging die Messe Zukunft Personal mit einem neuen  Besucherrekord zu Ende: Fast 17.000 Führungskräfte und Mitarbeiter von Personalabteilungen kamen an den drei Messetagen nach Köln. Dies entspricht einer Steigerung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit 732 Ausstellern sieht sich die Kölner Messe als „Europas größte Messe für Personalmanagement“. Jedenfalls zeigt die Zukunft Personal, mit welchen Themen sich Deutschlands HR-Verantwortliche zurzeit so beschäftigen. Einige Stichworte: Arbeit 4.0 Remote Offices Home Offices Social Recruiting Das Dienstrad: Vom Kampf um die besten Köpfe zum Kampf um die feistesten Wadeln Insgesamt scheint der Wettbewerb um die besten Köpfe härter zu werden. Die Unternehmen lassen sich inzwischen viel einfallen, um junge gut qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben. Dabei wird der Kampf um die besten Köpfe offenbar zunehmend auch ein Kampf um die feistesten Wadeln. Fuhr man jedenfalls über die Rolltreppe in die Halle 2.1 ein, dann standen da erstmal Fahrräder herum. Und

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Bei Königs in der Loge

Zur Zeit sind Opernfestspiele in München. Ich mag Oper. Und ich gehe auch gerne hin. Schon weil ich dort eigentlich nie Bekannte und „Freunde“ aus dem Social-Media-Universum treffe. Und was noch wichtiger ist: Ich vermute, es gibt dort keine Pokemons. Gar keine. Die Oper ist eine pokemonfreie Zone. Und so mag ich auch die Opernfestspiele. Am kommenden Sonntag gibt man Mephistofele von Arrigo Boito. Ein teuflisches Vergnügen: Akt: Im Studierzimmer: Der Faust findet des Pudels Kern und schließt seinen faustischen Pakt. Akt: Im Garten: Gretchen gerät es aus dem Auge, aus dem Sinn. Akt: Im Kerker: „Es ist so elend, in der Fremde schweifen“; das zitiere ich nur, um ein wenig Werbung für unser neues Reiseblog zu machen und einen klugen Link zu setzen … Akt: Die Hexen tanzen endlich orgiastisch auf dem Brocken: „Das Teufelspack, es fragt nach keiner Regel. Wir sind so klug, und dennoch spukt’s in Tegel“. Kein Wort von

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Tock, tock, tock …

Seit einigen Tagen klopft immer wieder jemand außen an meine Hauswand. Wer dabei unter dem Stichwort „film noir“ an den ebenso wunderbaren wie weitgehend vergessenen Film Themroc mit Michael Piccoli denkt, der liegt daneben. Und zwar völlig. Vielmehr bittet immer mal wieder ein Specht um Einlass. Und da mich in meinem Home Office nur eine bunte Wand in Holzständerbauweise vom Gemüsegarten trennt, kann es schon mal sein, dass ein Specht mein Haus für einen hohlen Baum hält, mein Wohnzimmer für eine Wohnhöhle. Sollte er es eines Tages schaffen – und nichts spricht dagegen – die Holzwand zu durchhämmern, so wird er freilich seine neue Nisthöhle besetzt vorfinden. Und zwar von mir. Und natürlich von Pablo, meinem Papagei, der ebenso wenig wie ich geneigt ist, seine Höhle mit einem Specht zu teilen. Wobei: bei Pablo bin ich mir da nicht so sicher. Immerhin ist der zudringliche Specht ein hübscher gefiederter Geselle. Und warum soll nicht

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Tschernobyl in Fürstenfeldbruck – Dem König treu ergeben

Tschernobyl – dreißig Jahre ist es heute her, dass die Reaktorkatastrophe unseren Alltag erheblich durcheinander wirbelte, meinen Alltag jedenfalls. Ich saß damals über meiner Promotionsarbeit, vorzugsweise in unserem Garten in Fürstenfeldbruck, als die ersten Nachrichten hereinbrachen. Wenige Tage später gehörte ich mit meiner Frau zum Gründerkreis der Bürgerinitiative gegen Atomkraft in Fürstenfeldbruck. In den nächsten Wochen und Monaten organisierten wir mit einem örtlichen Metzger die Anschaffung einer eigenen Messstation für verstrahlte Nahrungsmittel, wir sorgten für den Austausch des Spielsands auf den örtlichen Spielplätzen, wir organisierten Kundgebungen, serviertem einem bayerischen Staatsminister verstrahltes Trockenmilchpulver, wir machten und taten und sorgten und wirkten – die Bürger wurden aktiv gegen Radioaktivität, weil allzu viele Politiker, weil die Behörden schliefen und logen, dass sich die Reaktoren bogen. Wenn wir heute darüber jammern, dass die Politik in Sachverwaltung erstarrt, dass Demokratie nicht gelebt wird, dann sollten wir uns erinnern, dass Ignoranz und Schwermut vor dreißig Jahren

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Michael KauschCzyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.

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