Geschrieben von Tim Cole am 07 Feb 2010

Leiser Abschied eines lauten Bloggers

hanspfitzinger

Streitbar bis zum Schluss: Hans im Hospiz

Unserem Freund Hans Pfitzinger geht es nicht gut. Der Krebs, der ihn in den letzten Monaten quält, die er im Sterbehospiz der Barmherzigen Brüder in Nymphenburg verbringt, hat ihn lange in Ruhe gelassen, jetzt regt er sich wieder. Hans ist müde und etwas in sich gekehrt. Aber er mustert seine Umwelt immer noch aus hellwachen Augen hinter den dicken Brillengläsern, und er erzählt noch immer gerne und viel.

Er hat auch viel zu erzählen in diesen Tagen, die wahrscheinlich seine letzten sind. Denn bei Hans ist gerade sehr viel los. Er, der jahrelang ein eher zurückgezogenes Leben führte, steht plötzlich scheinbar überall im Mittelpunkt. Sein Roman, “Delfina Paradise - Eine Liebe in München“, ist vom Verleger Vito von Eichborn für eine Sonderedition ausgewählt worden. Eine Übersetzung, die jahrelang in der Schublade eines großen deutschen Verlagshauses schlummerte, ist wieder aufgetaucht und soll jetzt rasch veröffentlicht werden. Es wird schnell gehen müssen, wenn Hans es noch erleben soll. Und das würde er gerne, denn irgendwie scheint ihm die späte Anerkennung gut zu tun.

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Geschrieben von Tim Cole am 06 Feb 2010

Bye bye, Blogger

teenblogging

Wo bleibt der Nachwuchs?

Bloggen ist inzwischen das Uncoolste, was man im Internet machen kann. Das behauptet jedenfalls Nick Carr, der Mann, dem wie die legendäre Frage verdanken: „Does IT matter?“ Er beruft sich auf eine Studie von Pew Internet, wonach die Zahl der Jugendlichen Blogger seit 2006 dramatisch abgestürzt ist. Damals gaben 28 Prozent der Teenager und jungen Erwachsenen noch an, Blogs zu schreiben. Heute sind es nur noch 14 Prozent. Sie kommentieren auch die Blogs von anderen viel seltener als früher. Vor vier Jahren hinterließen noch 76 Prozent der jüngeren Internet-Nutzer Anmerkungen unter dem, was andere online abgesondert haben. Heute sind es nur noch 52 Prozent.

Nicht, dass die Kids dem Internet den Rücken kehren würden – im Gegenteil! 73 Prozent der amerikanischen Teens geben an, regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Im November 2006 waren es nur 55 Prozent. Aber die Beliebtheit bestimmter Features von Facebook & Co. hat sich verändert. Und sie sind offenbar auch unkommunikativer geworden.

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Geschrieben von Michael Kausch am 05 Feb 2010

Slainte Mhath! Storytelling aus Kneipen und Brennereien

whisky

Am 20. März gibt’s einen schottisch-irischen Feierabend in der Kulturkneipe Haimhausen. Das ist im Münchner Norden.

Es spielen John & Keith & Barden Clan. Ich werde den  … äh … literarischen Teil gestalten. Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen:

http://www.haimhauser-kulturkreis.de/programm/20_03_10.htm



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Geschrieben von Tim Cole am 04 Feb 2010

Ein Lächeln hilft da auch nicht weiter

gunterdueck_ibm_com

Da geht’s lang!

Gestern brachte der Briefträger das frischgedruckte und handsignierte Buch meines sehr geschätzten Kollegen Gunter Dueck. Es trägt den etws reißerischen Titel “Aufbrechen! - Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen” und ist letzte Woche bei Eichborn erschienen.

Ich habe erst zwei Kapitel gelesen, aber wenn ich mehr Haare hätte, würden diese jetzt zu Berge stehen! Dueck sagt nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Dienstleistungsgesellschaft voraus. Und dabei dachte ich, wir wären in Deutschland noch gar nicht so weit und wollten da erst noch hin! Nein, sagt Dueck, Service wird sich in Zukunft genauso automatisieren lassen wie in der Vergangenheit die Produktion, ist also letztlich auch kein Patentrezept.

Dienstleistung, zum Beispiel das Abschließen von Versicherungen, bestehen für ihn aus nichts anderem als dem Erfassen und Eintippen von Daten aus einem System in ein anderes. “Manuelle Datenverarbeitung mit einem Lächeln dazu”, wie Dueck spottet.

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Geschrieben von Michael Kausch am 03 Feb 2010

Kleindatenhaltung

Erinnert sich noch jemand an das Spiel mit der Kleindatenhaltung? das war im Oktober 2008. Ich bin eben durch Zufall wieder drauf gestoßen, hab’s mal eben gegoogelt und erfreut festgestellt, dass die Czyslansky-Blogger, die vibrio dampflog und Kollege Alexander Broy noch immer unter den Top 20 sind. Wir sind doch einfach gute nachhaltige Kleindatenhalter ;-)))



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Geschrieben von Michael Kausch am 02 Feb 2010

Skandal: vibrio missbraucht Czyslansky in eigener Sache: wir suchen Mitarbeiter!

21 surfer

Sie suchen eine überbezahlte Tätigkeit ohne Stress, ohne Verantwortung, mit einer täglichen Freizigarre, in einer attraktiven Urlaubsgegend mit Meerblick und Alpenpanorama, in der man nichts von Technologie verstehen muss, Twitter, “Tweeds” und Schirrmacher Fremdwörter und Sprachkenntnisse zweitrangig sind und in der man sich in Sachen Interpunktion jederzeit blind auf den Chef verlassen kann?

Tut mir leid: bei Czyslansky ist keine Stelle frei!

Wenn Sie aber das krasse Gegenteil suchen, dann hab ich was für Sie (oder Ihre verzweifelte Bekannte, die Sie von der Straße holen wollen):

http://www.vibrio.eu/karriere.php

http://www.vibrio.eu/jobs/stellenangebot-red-pr-vibrio_2010.pdf

vibrio sucht dringend eine/n PR-Berater/in bzw. eine/n PR-Redakteur/in für unsere Zentrale im Münchner Norden. Für jeden Link auf diesen Hilferuf bin ich dankbar. Und über die Freizigarre kann man notfalls verhandeln …



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Geschrieben von Tim Cole am 30 Jan 2010

Czyslansky-Preisausschreiben: Neuer Name für den iPad

fujitsu_ipad

Beware of Apple imitations!

Apple könnte demnächst einen neuen Namen brauchen für den eben vorgestellten iPad, denn es steht Ärger ins Haus, wie die “New York Times” berichten, denn der Name “iPad” ist erstens anstössig und zweitens schon besetzt. Und das gleich mehrfach.

Dass Frauen unter dem Begrif “Pads” an Santiätsartikel denken, ist nicht nur ein amerikanisches Problem (czyslansky berichtete unter “Newton lässt grüßen” -  siehe auch: “iPad with vaginal firewall protection” auf YouTube).

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Geschrieben von Tim Cole am 29 Jan 2010

Das Buch der Bücher

thebookofjobs

Also sprach Steve…

Wer immer noch nicht weiß, warum der “Economist” die beste Wirtschaftszeitschrift der Welt ist, der muss nur einen Blick auf das aktuelle Titelbild werfen. Genial! Ein Bild, das alles sagt. Und dann eine blitzsaubere Analyse: Der “Jesus Tablet” mag ja keine echte Offenbarung sein, aber wenn Jobs “einem Markt seinen Segen gibt, dann hebt er ab.” Mal sehen, ob daraus am Ende nicht ein Himmelfahrtskommando wird…

In dem Zusammenhang sei übrigens Wikipedia zitiert:

Ijob (Job, Hiob) ist ein frommer Mann aus dem Land Uz, dessen Geschichte und Gottesverhältnis das nach ihm benannte Buch im Tanach, der Hebräischen Bibel, darstellt. Von diesem Namen und seiner biblischen Geschichte sind die sprichwörtlichen Hiobsnachrichten oder Hiobsbotschaften abgeleitet.

Ist ja hoffentlich kein Omen…



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Geschrieben von Alexander Broy am 29 Jan 2010

Google-Ranking ist der neue Porsche

Früher brauchte man einen italienischen oder Stuttgarter Sportwagen, Breitreifen, Niederquerschnittfelgen, oder wenigstens einen Manta mit Ralleystreifen und Spoiler, um andere zu beeindrucken und sich so richtig wichtig zu machen. Eine Harley, ein Porsche, ein Rivaboot, das waren noch richtige Schwanzverlängerungen. (Notiz an mich: Schwanzverlängerung sagt man nicht mehr, das heisst jetzt Penis Enlargement)

… Aber heute?

“Du, mich findest übrigens auf Google Platz 1, wenn du suchst unter [Beliebige Branche einfügen]!”, heisst es heute in Angeberkreisen.

Eine Top-Platzierung in der Suchmaschine ist der neue Porsche. Sagte man früher Porschefahrern neiderfüllt nach, sie hätten bestimmt einen kleinen Penis, so ist das vielleicht eine Logik, die auch bei den Günstlingen von Google Anwendung finden könnte, ich weiss es aber nicht.

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Geschrieben von Christoph Witte am 29 Jan 2010

Besitzen? Nein danke!

Manchmal ist Stagnation eine gute Nachricht: Zum Beispiel wenn die IT-Budgets in EMEA nicht um acht Prozent wie im Vorjahr fallen, sondern sich laut Gartner für 2010 bei 1,3 Prozent einpendeln. Damit nicht genug der guten Botschaften, die Gartneranalysten schieben nach, dass die CIOs trotz des niedrigen Budget-Niveaus – es entspricht in etwa dem des Jahres 2005 - recht gut klarkommen werden. Den Grund dafür sieht Gartner in einer Verschiebung des Einkaufsmodells: Der IT-Markt befindet sich demnach im Übergang von einem IT-Investment-Modell zu einem IT-Gebrauchs-Modell. weiter lesen »



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