… und raus bist Du!

Ob das Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund oder Porsche in Wels/Österreich: Die Fälle mehren sich, in denen Unternehmen ihre Mitarbeiter vor die Tür setzen, wenn diese in der Öffentlichkeit Hassbotschaften verbreiten.
Der Mechanismus ist dabei meist der Selbe. Zunächst postet ein Mensch unverhohlen seine meist gegen Flüchtlinge und Asylsuchende seine Hassbotschaften.
Bei Facebook gepostet…und raus bist du

Der Arbeitgeber war not amused:
hass2 Im Fall des Lehrlings von Porsche in Österreich war es ein Kommentar unter einem Bericht über die Feldkirchener Feuerwehr. Als diese nämlich angesichts der großen Hitze mit einem Löschfahrzeug für eine gehörige Abkühlung sorgte, war die Freude der Kinder groß.
Besagter Lehrling aber empfahl, so war es in der Presse zu lesen, statt Wasserdusche den Flammenwerfer zu nehmen. Weiterlesen

Trumpft der Datenschutz das Strafrecht im Internet?

Irgendein Schwein hat meine Kreditkartendaten gehackt und ist damit auf Einkaufstour gegangen. Keine Ahnung, wie er es geschafft hat, aber im Internet ist das schnell passiert. Ich muss ja immerhin an allen Ecken und Enden meine Nummer eingeben, selbst wenn ich gar nicht vor habe, etwas zu kaufen, beispielsweise in irgendwelchen obskuren Apps. Das ist das Risiko, mit dem man leben lernt im Zeitalter der Digitalisierung, und ich kann damit eigentlich ganz gut umgehen.

Jedenfalls war ich sofort hellhörig, als ich meine E-Mail von Mastercard bekam, in der es hieß, jemand habe mit meiner Karte bei einer Firma TicketSwap in den Niederlanden eine Transaktion veranlasst. Der Betrag, um den es ging, war zwar „€0,00“, aber auch das kennt man ja: Damit versuchen Gauner, aber auch legitime Online-Händler zu testen, on eine Karte überhaupt gültig ist. Im nächsten Schritt buchen sie dann ab. Wieviel, das sagt mir Mastercard aber leider nicht.

Egal, ich weiß ja, was ich tun muss: Sofort die Hotline-Nummer anrufen und die Karte sperren lassen. Ist zwar ein bisschen ärgerlich, denn bis die neue Karte bis zu uns in den Lungau gelangt dauert es ein paar Tage. Und dann muss ich bei allen Online-Händlern, mit denen ich regelmäßig Geschäfte mache, die Nummer abändern, also bei Amazon, eBay oder bei der Lufthansa. Und ein paar Tage lang kann ich online überhaupt nichts bestellen, es sei denn, ich gebe eine andere Karte an, zum Beispiel die von Amexco. Weiterlesen

Heisse Platte – Der Phono-Vorverstärker RESTEK MINIRIA

Phono-Vorverstärker

Der RESTEK MINIRIA ist ein großer Phono-Vorverstärker für kleines Geld

Nein, AUF den Plattenspieler gehört er nicht – der kleinste Phono-Vorverstärker von RESTEK. Aber ZUM Plattenspieler gehört er unbedingt – der MINIRIA. Und dafür gibt es genau vier Gründe:

  • Er ist schön.
  • Er ist klein.
  • Er ist nicht teuer.
  • Er ist verdammt gut.

Angesichts der nicht zu übersehenden Renaissance der Schallplatte verwundert es nicht, dass derzeit beinahe wöchentlich irgendein Hersteller einen neuen Phono-Vorverstärker auf den Markt wirft. Und hingeworfen wird da häufig ein schnell zusammengeschusterter Kasten. Schließlich will jeder etwas abbekommen vom Vinyl-Hype.

Dabei ist die Entwicklung und Herstellung eines „Phono Pre Pre“ alles andere als einfach und nicht „mal schnell so nebenher“ gemacht. Die Verstärkung der winzigen Spannungen eines Tonabnehmers erfordern viel KnowHow und große Sorgfalt in der Auswahl und der Montage der Bauteile. Kaum ein anderes Glied der Hifi-Kette hat mehr Einfluss auf den Klang. Da vertraue ich gerne auf die Erfahrung einer deutschen Hifi-Manufaktur, die seit mehreren Jahrzehnten einen erstklassigen Ruf hat. Und wen es dann auch noch ein Gerät ist, das sich eigentlich schon seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt befindet, in dieser Zeit aber laufend gepflegt und vorsichtig verbessert wurde, dann darf man gute Qualität erwarten.

Hinter dem RESTEK MINIRIA steckt wahre Leidenschaft für Musik von der Schallplatte, eine Leidenschaft die älter ist, als der momentane Vinyl-Hype. Und tatsächlich hat der Gründer, Inhaber, Entwickler und „Mastermind“ von RESTEK, Adrianus Elschot nie aufgehört gute Schallplatten zu hören. Und das hört man dem MINIRIA einfach an.

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Ich habe ein schlechtes Gefühl…

… und lache trotzdem – gemeinsam mit etwa 13.000 anderen Menschen. So viele Fans hat nämlich die Facebook-Seite Auslenda nehmn uns der Bildunk weg. Wir haben unseren Spaß, auch wenn uns das Lachen manchmal im Halse stecken bleibt. Manchmal lachen wir über Axel:

gefuhl1

Oder über Conny und Manfred Ulrich: Weiterlesen

Auch die digitalen Müllberfge wachsen

Auch die digitalen Müllberge wachsen

Der Seufzer von Siemens-Chef Heinrich von Pierer ging um die Welt: „Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß“, so der legendäre Vorstandschef, „dann wären unsere Zahlen noch besser.“ Das war auf der Bilanzpressekonferenz von Deutschlands größtem Technologiekonzern in München – im Jahre 1995!

Tatsächlich schlummern in jeder Firma ungeahnte Schätze in Form von digitalen Informationen. „Daten sind das Erdöl des 21sten Jahrhunderts“, schrieb der niederländischen Gründer und Finanzier Joris Tonders von Yonego, einem Spezialisten für Internet-Marketing, unlängst im amerikanischen Kultmagazin Wired.

Leider sehen das viele Unternehmer und Manager nicht so. Für sie ist das Sammeln und Verarbeiten von Daten kein Teil der Gewinnstrategie, sondern ein Kostenfaktor. Doch damit kommt man im Digitalzeitalter nicht weiter. Daten sind heute ein Teil des Betriebsvermögens, wie Maschinen, Gebäude, Rohstoffe und Fahrzeuge.

Das Problem ist nur: Daten kommen heute in vielen Formen und Formaten daher: als Einträge in Datenbanken, aber auch per Mail, Fax oder als Tonaufnahmen, etwa von Unterhaltungen zwischen Kunden und Callcenter-Mitarbeitern. Fachleute sprechen von „nichtkodierbaren Daten“, und sie liegen in fast jedem Unternehmen bis heute brach, sozusagen riesige digitale Mülldeponien, ungenutzt und ungeliebt. Weiterlesen

Niemand soll zu Kreuze griechen … Griechenland und der bundesdeutsche Journalismus

Es übelt einen mächtig an, wenn man sich die Qualität der deutschen Berichterstattung zur Griechenland-Krise anschaut. Ich habe im Moment keine Zeit das Ganze seriös aufzubereiten. Leider. Aber eigentlich illustriert die hübsche Medienbeobachtung des NDR schon ganz gut, was ich meine:

Die Krise bietet vielen Journalisten endlich mal wieder die ganz große Chance die eigene arrogante und dümmliche Selbstgefälligkeit herauszulassen. Journalismus auf Stammtisch-Niveau. Viel können die sozialen Medien da nicht mehr kaputt machen …

Ich möchte mich noch bei Wolfgang Sommergut bedanken, der mich auf dieses Elend hingewiesen hat.

Islamistisch? Katholistisch? Terror kennt keinen Glauben!

islamNein, ich bin kein Anhänger sklavischer political correctness. Ich kenne keine „Afrodeutschen“. Und der Streit um das Blog, der Blog oder die Blog lässt mich auch eher ungerührt. Aber vom „islamistischem Terrorismus“ will ich nichts mehr hören. Das war kein „islamistischer Terrorist“, der vor drei Tagen in Sousse 38 Menschen ermordete. Es war ein einfacher Mörder. Man darf Mörder und Terroristen nicht mit einem Hinweis auf den Islam „adeln“. Diese Menschen mögen unter Hinweis auf diverse Tötungsgebote gegenüber „Ungläubigen“ im Koran morden. Die Geschichte des Christentums kennt ebenfalls Massenmorde, Totschlag, Vernichtung von Andersglaubenden und auch noch das Ausradieren nichtchristlicher Kulturgüter.

Ägypten

Von Christen zerstörte Kulturgüter in Ägypten.

Man sehe sich nur die gesichtslosen ägyptischen Monumentalplastiken am Nil an. Das waren Täter, die glaubten in christilicher Mission zu handeln, wenn sie altägyptische Kunstwerke schändeten.

In Zeiten von Aufklärung und Globalisierung kann es keine Rechtfertigung für die Vernichtung von Menschenleben und Kulturgütern unter dem Banner eines Glaubens mehr geben.

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Dann eben halbe-halbe

der.juli, wie er sich im Netz nennt, hat Pech gehabt. Und jetzt ist Julian oder Julius, wie er vielleicht im realen Leben heißen mag, nicht nur enttäuscht, er ist auch sauer…  und konsequent.
Nach eigener Schilderung  hat Julian oder Julius eine 12jährige Ehe hinter sich, bevor sich seine Frau Laura hat scheiden lassen und mit einem Arbeitskollegen angebandelt hat. Schnöde hat sie ihn einfach sitzen lassen.
Das ist bitter. Noch bitterer ist, dass – so sieht es Julian oder Julius – Laura vor Gericht Anspruch auf die Hälfte des gemeinsamen Eigentums angemeldet hat.
Und sie hat Recht bekommen. Das empört Julian oder Julius zumindest für die Dinge, die er von seinem Geld gekauft hat und von denen er der Meinung war, sie gehörten nur ihm.
Das aber hat die raffgierige Frau (um Julians oder Julius‘ Perspektive einzunehmen) grundsätzlich anders gesehen und mit richterlichem Beschluss durchgesetzt, dass halbe-halbe gemacht werde muss.
Zerknirscht, wütend und konsequent hat Julian oder Julius sich ans Werk gemacht und alles sauber getrennt.
Mit Hilfe von Messern, Scheren, Sägen, einer Flex und vielen Trennschreiben hat er die strittigen Gegenstände halbiert. Die seiner Exfrau zustehenden Gegenstände hat er ihr zukommen lassen. Seine hälftigen Anteile, von denen nicht wenige erinnerungsbehaftet sind, bietet er aktuell bei ebay an: halbe-halbe... auch beim SofaDas Zeug will er nun so schnell wie möglich loswerden. Weiterlesen

Es gibt sie noch, die Retter des Liebeslebens

Vielleicht erinnern Sie sich?

Im November 2014 brachte ich in diesem Blog meine Bestürzung zum Ausdruck, dass früher mehr Viagra war. Das war, wie ich mittlerweile sehe, etwas voreilig.
Zwar sind die wunderbaren Mails der Online-Apotheken verschwunden, aber die Angebote für pharmazeutische Präparate mit zweifelhafter Wirkung gibt es noch immmer. Zum Beispiel auf Twitter.
Nutzer der Onlineplattform wissen, dass ab 22 Uhr NTL herrscht… Nachttimeline, was gern auch der eine oder andere mit Nackttimeline verwechselt. Die Sprüche (also Tweets) werden rüder, nicht selten zwei- bzw. eindeutiger.
Gern hauen Twitterer auch nur ein einzelnes Wort in einen Tweet: Penis. Andere kontern: Brüste.
Das ist nicht gerade ein Beispiel ausgefeilter Kommunikation oder sprühenden Wortwitzes, aber manchmal muss das eben sein. Und manchmal besternt man eben solche One-Word-Tweets von Leuten, die man mag, mit denen man hin- und herschreibt. Und dann passiert irgendwann das Unausweichliche:
Obskure Accounts hängen sich an einen und folgen:

Retter des Liebeslebens

Ich kann also ganz beruhigt sein. Es gibt sie noch, die guten Helfer; die Retter des Liebeslebens. Nur eben bieten sie ihre Dienste jetzt auf Twitter statt per Mail an.
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Windows 10 Migration ohne Migräne: Ein Gespräch mit Thomas Koll, Inhaber von Laplink über Windows 10 und PCmover

Thomas Koll

Thomas Koll, Inhaber von Laplink und früher VP von Microsoft, im Video-Interview mit Michael Kausch

Windows 1, 2, 386, 3, WfW, 95, 98, NT, XP, Vista, 7, 8, RT und jetzt 10: ich hatte sie alle! Ab 1987 habe ich so oft von Windows auf Windows migriert, wie es nur möglich war. Ich bin ein Microsoft User mit Migrationshintergrund. Manchmal war auch ein Downgrade notwendig, weil Microsoft mal wieder seine Kunden als unfreiwillige Beta-Tester nutzte oder weil wichtige Lösungen auf der neuen Windows-Version einfach nicht zum Laufen zu bringen waren.

Und jedes Upgrade, jeder Wechsel von einer laufenden Windows-Version auf eine neue unbekannte war ein Abenteuer. Wer fast dreißig Jahre jeden Kurswechsel von Microsoft mitgemacht hat, der braucht keine Computerspiele. Jede Windows-Migration war ein perfektes Adventure. Schließlich ist Windows nicht irgendeine Software. Windows ist seit vielen Jahren auf unzähligen Computern die Basis für alles.

Windows 1

Aller Anfang war Windows

Wie oft habe ich erlebt, dass sich irgendeine Applikation mit einer neuen Version des Microsoft-Betriebssystems nicht vertragen wollte. Wie oft schon spielte ein Stück Hardware einfach nicht mit beim großen Migrationszirkus. Wer wie ich noch einen wunderbaren Nikon Coolscan Diascanner nutzt, hat schon mehrere Windows-Versionen gründlich verflucht. Und wenn ich mich an die vielen aufwendig selbst gestrickten Lösungen erinnere, die meinen IT-Tagesablauf ein wenig automatisieren sollten – und das dann auch taten, bis zum Wechsel der Windows-Version, wenn ich mich erinnere, wieviele Tage ich in unzählige Windowsmigrationen investiert habe, dann bleibt ein Gefühl zurück, dass als Mischung aus Defätismus und heiligem Zorn noch am ehesten beschrieben werden kann.

An der Windows 10 Migration kommt man wohl nicht herum

Und nun also Windows 10! Glaubt man den freiwilligen Beta-Testern kommt Microsoft Ende Juli mit einer neuen Windows-Version heraus, die man unbedingt mitnehmen, sprich installieren sollte:

  • 64Bit-Applikationen laufen schneller und stabiler denn je
  • Das Start-Menü ist wieder da
  • Apps werden besser integriert
  • Perfekte BING-Integration
  • Virtuelle Desktops
  • Verbesserte Durchgängigkeit über unterschiedliche Hardwareplattformen, vom Mobiltelefon bis zur Workstation

Nicht nur für mich dürfte die erstmalige Unterstützung des FLAC-Formats im neuen Media Player von Bedeutung sein.

Wie schreibt die Zeitschrift PC Welt so schön: Windows 10 hat das „Potential zur neuen Nummer 1 unter den Windows-Systemen aufzusteigen“.

Na gut. Ich steige also um. Und auf. Also auf Windows 10. Und hoffentlich steige ich nicht gleich wieder aus mit all dem bekannten Migrationsärger der letzten 30 Jahre.

Laplink, der Freund aller Windows-Migranten

Aber hat man für solche Herausforderungen nicht gute Freunde? Ja, die hat man. Und ich habe seit vielen Jahren einen, der in Bezug auf die Migration auf Windows 10 der wertvollste ist, den man sich erträumen kann: Thomas Koll, ehemaliger Microsoft-Kollege in Deutschland, dann Microsoft Vice President in Redmond und heute Inhaber und Big Boss der amerikanischen Softwarefirma Laplink.

Und was macht Laplink? Neben vielen anderen hilfreichen Dingen hat Laplink ein Programm namens PCmover entwickelt. Und dieser PCmover soll und wird mir die Migrationsängste nehmen. Und selbstlos wie ich bin, will ich diese Sorgen-Frei-Lösung nicht für mich behalten. Deshalb habe ich am Wochenende mit Thomas bildschirmtelefoniert, also geskypt. Und hier gibt’s einen Ausschnitt des Gesprächs:

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