silentsunday

Lazy Sunday. Silent Sunday.

Jede Woche ein Foto, das die sonntägliche Ruhe symbolisiert. Das ist das Motto einer kleinen Foto-Aktion auf Mastodon, dieser sympathischen Twitter- oder „X“-Alternative. Unter dem Hastag #SilentSunday stellen Foto-Amateure und auch einige Profis dort Sonntag für Sonntag Fotos ein und aus, die den Tag des Herrn – und der Frau – und größtmöglicher Ruhe symbolisieren. Motive mit großer Leere: leere Straßen, leere Strände, leere Wäder, leere Seeen, entspannte Menschen. Ich bin da gerne dabei. Nicht immer, aber immer öfter. Wenn die Seele baumelt. Sonst geht das nicht. Und manchmal baumelt einfach nichts.

Mastodon ist vergänglich wie die Sonntage, Czyslansky bleibt wie die Erinnerung an einen Sonntag

Weil das so ist, weil soziale Medien wie Mastodon vergänglich sind wie das Summen einer Eintagsfliege, sammle ich meine Bilder in Alben und veröffentliche sie hier auf meinem Blog in kleinen Sammelalben. Ein erstes Album meiner Sonntagsbilder ist hier vor einigen Monaten bereits erschienen. Heute also folgt Teil 2. Fotos aus einer türkischen Café-Bar, aus Karlsbad, aus einer leeren Arena eines Münchner Vor-Ort-Vereins – ähäm – von der Nordsee, von der Ostsee, vom Mittelmeer und vom Amazonas. Ein Bild liegt mir besonders am Herzen: eine Frau mitten in der Negev. Und mitten in sich selbst. Meditierend. Ich glaube, es war kein Sonntag. Es war am Shabbat. Aber darum geht es ja: für jede und jeden kann der Sonntag an einem anderen Tag sein.  #silentsunday. #shabbatshalom. 

Illustrationen © Michael Kausch

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