Alle Beiträge von Michael Kausch

Michael Kausch bloggt auch auf www.vibrio.eu/blog, www.digisaurier.de, mkausch.eu, twittert unter www.twitter.com/michaelkausch, facebookelt hier und googelplusst hier.

Helmut Kunkel – ein Nachruf auf einen großen Verleger und guten Freund

Helmut_KunkelAm vergangenen Mittwoch verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Helmut Kunkel, ein Urgestein der deutschen Computer-Verlags-Branche – und ein guter Freund. Er wurde nur 64 Jahre alt.

Kennengelernt habe ich Helmut Kunkel vor beinahe 30 Jahren – natürlich nicht in einem kargen Meeting-Raum, sondern in einem Restaurant: wir saßen zufällig an zwei benachbarten Zweiertischen im damals ausnehmend eng bestuhlten Münchner Werneckhof. Beide litten wir ein wenig unter eher langweiligen Gesprächspartnern und so konnte es nicht ausbleiben, dass wir alsbald tischübergreifend und unsere jeweiligen Tischgenossen fröhlich ignorierend miteinander ins Gespräch kamen. Helmut war schon damals ein ausgesuchter Gourmet und Wein-Connaisseur und liebenswerter Gesprächspartner. Es wurde letztlich ein langer Abend mit tiefschürfenden Albernheiten über Wein, Autos, Computer, … hab ich was vergessen?

Wenig später – 1990 – übernahm Helmut Kunkel gemeinsam mit Martin Aschoff den Aufbau der deutschen Niederlassung des Ziff-Verlags. Zwischen 1994 und 1997 verwandelte er als Geschäftsführer den ein wenig verschnarchten TeWi-Fachverlag zum erfolgreichen ersten deutschen Multimedia-Verlag.

Weiterlesen

Der Hana SL – Ein MC-Tonabnehmer aus Japan zum Kampfpreis

Diamonds are a man’s best friend. Jedenfalls wenn sie durch Vinylrillen tauchen, also als Tonabnehmer auf einem Schallplattenspieler ihren Dienst tun. Der Hana SL tritt den Beweis an. Und dass Diamanten ein wenig teurer sind als Strass und Glasperlenspiele ist auch bekannt. Aber der japanische Phono-Spezialist Excel hat härter kalkuliert, als die Tabellenspezialisten von Microsoft und mit dem MC-Tonabnehmer Hana SL im vergangenen Jahr ein System auf den Markt gebracht, dass mit 649,- Euro als ausgesprochen preiswert gelten darf. Dabei ist es alles andere als billig. Immerhin handelt es sich nicht um einen schnöden Industriediamanten, sondern um einen echten Stein. Und immerhin handelt es sich bei dem Schliff um einen aufwendigen Shibata-Schliff.

Hana SL Tonabnehmer

Sowas bekommt man normalerweise in dieser Preisklasse nicht geboten. Und tatsächlich spielt das System locker eine Klasse höher, als der Preis erwarten lässt.

Die technischen Daten des Hana SL

Ein Blick ins Datenblatt der Hana SL macht deutlich, dass es sich um einen Tonabnehmer handelt, der sich grundsätzlich auf den gängigen mittelschweren Tonabnehmern wohl fühlt: Weiterlesen

Ein Dachbodenfund: die Typenrad-Zeigerschreibmaschine SCRIPTA Modell 5

Eigentlich wollte ich nur ein paar alte Kartons auf den Dachboden bringen. Und eigentlich sollte ich bei der Gelegenheit ein paar alte Kartons finden, die man „endlich mal“ wegwerfen könnte. Und es hätte auch fast geklappt. Einen alten Karton habe ich gefunden. Nur der Inhalt hat mich überrascht. Die Kiste enthielt in der Tat etwas ebenso nutzloses wie definitiv Nichtwegwerfbares: eine Typenrad-Zeigerschreibmaschine aus den goldenen Zwanziger Jahren.

Die SCRIPTA 5 – ein frühes Notebook

Auf meinem Dachboden finden sich selten Dinge, die man antiquarisch nennen könnte, eher schon Kisten mit alten Büchern über die Einführung von ISDN oder Schachteln mit alten SPIEGEL-Ausgaben, Tonbandgeräte und Receiver aus den siebziger Jahren. Plötzlich aber hielt ich eine gut 90 Jahre alte Schreibmaschine in den Händen. Und ich kann mich erinnern, dass dieses Schmuckstück des Analogzeitalters vor vielen Jahren mein Vater aus Tschechien als Fundsache und Geschenk mitgebracht hat. 

Es handelt sich um eine sogenannte Typenrad-Zeigerschreibmaschine der Marke SCRIPTA.

Weiterlesen

shiraz

Mit dem Zug von Isfahan nach Shiraz – Fünfter und letzter Teil meines Reiseberichts aus dem Iran

Die letzte Etappe meiner Rundreise durch den Iran führt mich mit dem Zug von Isfahan nach Shiraz. Meine Eindrücke von der alten Residenzstadt Isfahan habe ich im vierten Teil meiner kleinen Serie schon vorgestellt.  Davor führte uns Teil 3 von Teheran über die Pilgerstadt Mashhad nach Kerman und in die Wüste Lut, während ich mich im zweiten Bericht mit meiner Reisegruppe und im ersten Post mit den Reisevorbereitungen und Buchtipps für Iranreisende beschäftigte.

Pasargadae im Zwielicht der Geschichte

Auf dem Weg nach Shiraz verließen wir in Sa’adat Abad unseren Sonderzug um mit dem Bus zwei Orte zu besuchen, deren Namen ganz weit hinten in meiner Erinnerung ungute Assoziationen aufkommen ließen…

Pasargadae wurde  um das Jahr 570 v. u. Z. von Kyrus dem Zweiten als Residenzstadt gebaut. Na ja, vermutlich baute er die Stadt eher nicht selbst … Als in der Schule Brecht auf dem Stundenplan stand, war ich stets hellwach und kann den Meister wohl aus diesem Grunde noch heute bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zitieren:

„Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?

Wer kochte den Siegesschmaus?
Alle zehn Jahre ein großer Mann.
Wer bezahlte die Spesen?
So viele Berichte. So viele Fragen.“

Als Kyrus der Erste und der Zweite, der auch „der Große“ genannt wird, als Pasargadae und Persepolis auf dem Stundenplan standen, da muss ich wie die meisten meiner Freunde krank gewesen sein. Oder ich war mit umfassenden technologiesoziologischen Feldstudien am ersten Pong-Automaten in meiner Stadt beschäftigt. Von den Perserkriegen ist mir einzig die Schlacht bei Salamis in Erinnerung geblieben, vermutlich weil mich der Ort immer an die gleichnamige Pizza erinnerte.

Blickt man sich heute in Pasargadae um, dann muss man den Eindruck gewinnen, während der Schulzeit nicht viel verpasst zu haben:

Weiterlesen

Iranreise – Teil 4: Von Yazd nach Isfahan

Im vierten Teil des Berichts von meiner Iranreise geht es von Yazd nach Isfahan, von der Wüste in die grüne Oase. Im ersten Teil berichtete ich über Reisevorbereitungen  und Literaturtipps zum Iran, im zweiten Teil über meine Reisegefährten auf der Eisenbahn und im dritten Teil über die erste Etappe, die vom Alborz-Gebirge über Mashhad in die Wüste Lut führte. Und im noch ausstehenden fünften Teil wird es schließlich mit dem Zug von Isfahan nach Shiraz gehen.

Iranreise

Im vierten Teil dieses kleinen Berichts von meiner Iranreise geht es nach Yazd und Isfahan.

Die Wüstengroßstadt Yazd: das Zentrum der Zoroastrier

Die von Alexander dem Großen gegründete iranische Wüstengroßstadt Yazd ist das Zentrum der Zoroastrier. Der Zoroastrismus ist die älteste monotheistische Religion der Welt, die ein zentrales heiliges Buch kennt. Sie wurde etwa 700 Jahre v. u. Z. von Zarathustra begründet.

Zarathustra

Zarathustra wird häufig im Stil eines christlichen Heiligenbildchens dargestellt.

Zahlreiche Kernelemente des Christentums wurden im Zoroastrismus begründet: die Dualität von Gut und Böse, Himmel und Erde, die Gestalt des Erlösers, die Jungfrauengeburt usw.

Weiterlesen

Rundreise durch den Iran

Rundreise durch den Iran – Teil 3: Von Teheran über Mashhad und Kerman zum heißesten Punkt der Erde

Meine Rundreise durch den Iran begann am 14. April 2017 mit einem Abstecher durch das Alborz-Gebirge und führte mich anschließend in die heilige Stadt Mashhad und über Kerman zum heißesten Ort der Erde – in die Wüste Lut im Osten des Iran. Im vierten Teil des Reiseberichts geht es dann in den Zentraliran, nach Yazd und Isfahan, ehe es im fünften und letzten Bericht mit dem Zug von Isfahan nach Shiraz geht – und natürlich in die „Stadt der Perser“, die gar nicht die Stadt der Perser war, nach Persepolis.

Rundreise durch den Iran

Meine Rundreise durch den Iran bewältigte ich mit der Eisenbahn. In den ersten beiden Teilen meines Berichts habe ich über die Voraussetzungen und meine Reisegefährten ausführlich berichtet. Heute nun geht es endlich los; und zwar mit einer kleinen Eisenbahnreise in der Eisenbahnreise. Am 14. April ging es am Bahnhof von Teheran mit dem Sonderzug ins östlich gelegene Garmsar. Ich will Euch dabei nicht zutexten und schon gar nicht mit den üblichen Reiseführer- und Wikipedia-Inhalten langweilen. Ich werde mich also auf einen knappen Rahmentext, zahlreiche Bilder und ein paar persönliche Erfahrungen und Eindrücke beschränken. 

Durchs Alborz-Gebirge zum Kaspischen Meer

Karte Alborz-Gebirge

In Garmsar stiegen wir von unserem Luxuszug in einen kleineren Eilzug, der uns durch das Alborz-Gebirge führen sollte.

Tipp: Die ganze Reise lässt sich natürlich auch individuell buchen, die Tickets für den Zug kann man sogar online kaufen. Hierfür hat der Österreicher Johannes Heger eine „inoffizielle Website der Iran Railways“ ins Netz gestellt. Die Fahrt im 4er-Abteil eines Schlafwagens von Teheran nach Mashhad kostet derzeit zum Beispiel knapp 30 Euro. Für die rund 900 Kilometer benötigt der Zug zehn Stunden. So bequem wie im Sonderzug des Veranstalters Lernidee ist das dann natürlich nicht, aber für Low-Budget-Traveller ist das sicherlich eine Alternative.

Weiterlesen

Iranreise 2017

Meine Reise durch den Iran – Teil 2: Die Gefährten

Eigentlich bin ich ja weder ein Pauschaltourist, noch ein typischer Gruppenreisender. Ich gehe gerne in meinem Tempo zu meinen Zielen auf meinen Wegen. Zwischen dem 13. und dem 24.  April 2017 durchquerte ich aber mit einer Reisegruppe auf der Eisenbahn den Iran. Während es im ersten Teil des Berichts um die Reisevorbereitungen und Literaturhinweise ging, möchte ich heute einen Einblick in meine Reisegruppe geben: die Gefährten!

Es war erst das dritte Mal, dass ich eine organisierte Gruppenreise unternahm. Vor Jahren bin ich mit einer Gruppe auf Tempeltrip den Nil hinauf gefahren, später dann besuchte ich Ausgrabungsstätten in der westlichen Türkei in einem geführten Team. Dieses Mal schloss ich mich einer Gruppe an, um im Sonderzug zwölf Tage quer durch den Iran zu fahren.

Dabei weisen diese drei Reisen durchaus einen durchgängigen Spannungsbogen auf: die soziokulturelle Zusammensetzung auf meinem Nildampfer unterschied sich kaum von einer Heizdecken- und Butter-Fahrt; der Ausflug in die Türkei glich dem Ausflug eines Lehrerkollegiums (der GEW-Anteil lag bei geschätzten 80 Prozent); im Iran war ich schließlich bei der betreuten Seniorenausfahrt pensionierter Hochschulprofessoren angekommen: „Guten Tag Herr Professor!“ „Hallo Herr Doktor.“ „Hat Ihre Gemahlin heute schon ihre Medikamente genommen?“ 

Sonderzug Iran

Mit dem Sonderzug 3.500 Kilometer quer durch den Iran.

Reiseland Iran: Gruppentour oder Individualreise?

Im Iran spricht heute vieles für eine organisierte Gruppenreise:

Weiterlesen

Iran

Mit dem Zug durch den Iran – Teil 1: Vorbereitung und Buch-Tipps und Traditionelle Musik

Zwischen dem 13. und dem 24.  April 2017 durchquerte ich mit der Eisenbahn den Iran. Der folgende Reisebericht gibt in mehreren Teilen meine Erfahrungen wieder. Ich würde mich freuen, wenn mein kleiner Bericht  ein wenig dazu beitragen würde, den Iran endlich für Reisende aus Europa wieder neu zu entdecken. Es lohnt für alle: für die Menschen im Iran, wie für die Reisenden.

Teil 1: Reisevorbereitungen

Persepolis

Iran ist mehr als Persepolis, die Stadt der Perser.

Die Geschichtsstunden über die Perserkriege liegen Jahrzehnte zurück. Die Erinnerung an diese Stunden ist beschämend lückenhaft. Vermutlich war ich krank oder in schulnahen Kneipen unabkömmlich, als Dareios und Xerxes im Lehrplan standen.

Unvoreingenommene Berichte über den modernen Iran sind in unseren Medien Mangelware. Ein typisches Reiseland ist der Iran heute auch nicht. Im besten Fall ist er für meine Freunde eine große Unbekannte, im schlechteren Fall für meine Nicht-Freunde Teil der Achse des Bösen. Eine Fahrt durch das Morgenland, aus dem angeblich die Weisen kamen, die heute im Kölner Dom in der goldenen Schatulle liegen, bedarf der Vorbereitung. Ich habe mir deshalb in den letzten Wochen nicht nur Reiseführer und einige Bücher über den Islam angeeignet, sondern auch  einige zeitgenössische Belletristik ausgewählt. Die besten möchte ich im Folgenden kurz vorstellen:

Buchtipp I: Ramita Navai: Stadt der Lügen

Buchtipp Iran 1

Von den hier empfohlenen Büchern ist dies vermutlich das bekannteste. Jedenfalls wurde es mir vor Reiseantritt gleich von drei meiner Freunde empfohlen. Ramita Navai, die Autorin, war von 2003 bis 2006 Korrespondentin der Times in Teheran. Sie schildert die Widersprüchlichkeit und Doppelmoral des Alltags im heutigen Iran anhand mehrerer halbdokumentarischer Kurzgeschichten, die alle in der Valiasr-Straße in Teheran spielen. Diese große Nord-Süd-Achse spiegelt wie kaum eine andere Verkehrsverbindung die Vielfalt der soziokulturellen Milieus der 12-Millionen-Stadt Teheran wieder:

Weiterlesen

Fachkräftemangel in Bayern dramatisch

Der wachsende Fachkräftemangel in den deutschen Wachstumsregionen erfordert phantasievolle Lösungen – und viele parallele Lösungsansätze. Weder ist es mit einigen zusätzlichen Förderprogrammen getan, noch mit ein paar Reformen in der schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Allein in Bayern fehlen bald 450.000 Fachkräfte

Im eben veröffentlichen Fachkräftereport der bayerischen IHKs wird die Mangelwirtschaft sichtbar:

  • Aktuell sind in Bayern 4,4 Millionen Fachkräfte beschäftigt.
  • Ende 2017 rechnen die Kammern mit rund 227.000 fehlenden Fachkräften in Bayern.
  • Bis zum Jahr 2030 steigt der Engpass auf etwa 451.000 Personen an.
  • Gesucht werden vor allem beruflich Qualifizierte. Ende 2017 werden in Bayern 195.000 (2030: 406.000) beruflich Qualifizierte und 31.000 Akademiker (2030: 45.000) fehlen.
Fachkräftemangel in Bayern

Aktuelle Strukturdaten zum Fachkräftemangel in Bayern

Stellt man sich vor Augen, dass demnach in wenigen Jahren jeder zehnte Arbeitsplatz für eine Fachkraft in Bayern nicht mehr besetzt werden kann, dann wird offensichtlich, dass einzelne Maßnahmen immer zu kurz greifen werden. Gefragt ist eine umfassende Qualifizierungsoffensive und eine neue  intelligente regionale Verteilung des Wachstums.

Weiterlesen

Reisen und Moral: Israel

reisen und moral – wohin darf man reisen?

die kritischen meldungen aus der türkei häufen sich. die türkische regierung inhaftiert kritische journalisten und die unterdrückung der kurdischen kultur nimmt zu. heute warf erdogan angela merkel mal wieder „nazi-methoden“ vor. dabei entspricht der türkische präsident sicherlich nicht dem ideal eines demokraten. darf man heute als tourist noch in die türkei fahren?

die krim zählt schon seit mehreren jahren zum engeren kreis meiner angedachten urlaubsziele. ich war noch niemals dort und in diesem jahr hätte das gut in meine planungen gepasst. eigentlich wollte ich im kommenden sommer nach jalta. aber wann immer ich jemanden von diesem plan erzählte, wurde ich mit großen augen angeglotzt: „da kann man doch nicht hinfahren„. „krisen-tourismus“ und „abenteuerurlaub“ waren noch die höflichsten reaktionen. „damit unterstützt du die militärische intervention putins in der ukraine“ – das war dann schon die heftigere reaktion. darf man heute als tourist noch auf die krim fahren?

in vier wochen bin ich im iran. und ich freue mich sehr auf eine eisenbahn-rundreise nach teheran und isfahan, durch die wüste und das gebirge. insgesamt liegen sieben weltkulturerbestätten auf meiner tour. der iran ist eine alte hochkultur. aber zählt er nicht seit george dabbeljuh auch zur „achse des bösen“? darf man heute als tourist in den iran fahren?

und darf man eigentlich als tourist ins amerika donald trumps fahren? und nach israel und dort in die besetzten gebiete palästinas?

reisen und moral: es ist unsere pflicht uns selbst auf reisen zu ändern

spätestens seit ich mit meiner agentur für den flughafen münchen den reise-blog „travellers insight“ aufbaue werde ich immer wieder mit den großen grundfragen um reise und moral konfrontiert: wo darf man hinfahren? kann man mit der Wahl seiner reiseziele irgendwelche moralischen grundwerte verraten?

ich meine: ja – man darf und soll überall hinreisen: mit offenen augen und ohren, mit toleranz und neugier.

Weiterlesen