Alle Beiträge von Alexander Broy

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Nürnberger Brezen Drive in

Kolb Brezen Nürnberg Drive inEigentlich bin ich ja überhaupt kein Freund der „Drive in“ Kultur. Das Automobil ist der natürliche Feind des Flaneurs. Mit der isolierte Bewegung der Menschen in Biedermann-Käfigen war das Sterben der Innenstädte und des analogen Flirtens besiegelt. Sich Nahrungsmittel zu besorgen, ohne den fetten Hintern aus dem Blechstinker zu bewegen, kannte ich bisher nur in Verbindung mit den Restaurants mit dem gelben „M“, einem weiteren Sargnagel der Kultur.

Aber in Verbindung mit der Breze, die ich persönlich für eine der letzten Bastionen lokaler Esskultur halte, finde ich das Konzept doch irgendwie charmant. Weiterlesen

Der perfekte GIN-TONIC

IMG_5479Ich weiß, dass einige unserer verehrten Leser das chininhaltige Tonicwater noch deshalb in ihren Gin geschüttet haben, um sich auf Ihren Handelsreisen in die tropischen Kolonien, vor der Malaria zu schützen. Für mich aber, als Kind der Achtziger Jahre, war ein Gin-Tonic die Disco-Plempe, die im Schwarzlicht genauso schön geleuchtet hat, wie meine weißen Söckchen. Die Firma Schweppes hatte den Tonic-Markt so fest im Griff, wie die Post das Telefonmonopol und die Schweden die Streichhölzchen.
Als das Ende der Monopole kam, aber das unerträgliche Schweppes Tonic Water wurde weiter in Gordons Dry Gin geschüttet. Es taugte weder zum Genuss, noch als wirksame Malaria-Prophylaxe. Das ganze lag geschmacklich zwischen Wacholder-Limonade und dem Coregatabs-Genever-Gemisch in das Jopi Heesters abends sein Gebiss eingelegt hat. Das änderte sich auch kaum, als man ein paar Jahre später Bombay Sapphire oder Tanqueray-Ten in die Drinks kippte. Erst der Hendricks mit einer schönen langen Gurkenzeste vermochte das Gesöff einigermaßen trinkbar zu machen, ich bevorzugte diesen Hendricks-Tonic allerdings immer noch ohne Tonic.
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Lasst mich mit eurem Scheiss in Ruhe! – Netiquette2014.beta #05

keep-calm-and-follow-netiquetteDies ist der fünfte Text unserer kleinen Serie zum Thema Nett im Netz – Netiquette2014.beta. Weitere Beiträge folgen in loser Reihenfolge. Eine Übersicht über die erschienenen Beiträge finden Sie jeweils am Ende des Textes.

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„Netiquette“ kommt von „Net“ wie „Netz“ nicht von „nett“ wie der kleine Bruder von Scheisse. Nur das sei einmal mal vorweggeschickt. Ich muss also nicht nett sein. Ich befinde mich, seit ich denken kann in sozialen Netzwerken, erst mit meinen Eltern und Grosseltern, Tanten und so weiter und dann irgendwann mit Frau und Kindern. Ich war in ein paar Cliquen, Schulen, sogar Universitäten, an unzähligen Arbeitsplätzen und Filmsets. Das alles sind soziale Netzwerke. Überall waren Menschen mit denen ich gut, besser oder eben auch schlechter zurechtgekommen bin. Manchmal gab es Freundschaft, manchmal Sex, Streit oder auch mal ein paar aufs Maul, wie man in kultivierten Kreisen sagt. Aber meistens gibt und gab es Nix, gar Nichts. Langeweile, Desinteresse …

Seit ein paar Jahren, inzwischen sind es Jahrzehnte geworden sind auch einige digitale Netzwerke hinzugekommen. von Compuserve, div. MMORPGs, Mailinglisten, Newsgroups, Foren, Twitter, Facebook, Youtube etc. Und wissen Sie was? Es gibt kaum Unterschiede. Mal gibt es Freundschaft, machmal … sie wissen schon … Es ist schlicht genau dasselbe. Ob digital oder real: „same shit, different channel“, wie der Lateiner sagt.
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Die TOP 10 meines Lebens

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was die „TOP 10“ Ihres Lebens sein könnten? Also die 1o Songs für die einsame Insel. Die 10 Songs, die Sie davon abhalten könnten, sich in einem echt schlechten Moment vor die U-Bahn zu werfen. Die 10 Songs, die Sie aus dem Koma wecken würden …

top10Ich grüble schon länger über diese, meine zehn Lieblinge nach. Deshalb sind es auch viele sehr alte Lieder, solche, die ich eben schon seit vielen Jahren liebe und denen ich immer noch nicht überdrüssig wurde.
Viele tolle Stücke musste ich schmerzhaft in die untere Hälfte einer TOP 20 verbannen, eine Reihenfolge innerhalb der Liste war da nicht auch möglich …

Hey Joe, Jimi Hendrix
A Real Mother For Ya, Johnny Guitar Watson
The Dock of the Bay, Otis Redding
Where Did You Sleep Last Night, Nirvana (unplugged)
I’ll Be Your Lover, Too, Van Morrison
Blue Eyes Crying in the Rain, Willie Nelson & Shania Twain
Nothing Else Matters, Metallica
Little Girl Blue, Janis Joplin
Soldier of Fortune, Deep Purple
Purple Rain, Prince & The Revolution

Wie sieht Ihre Top 10 aus? Was sagt Sie über Sie aus?
Nur zu, einfach in die Kommentare hinein.

Lunge zum die Lunge aus den Leib rennen …

Lunge LaufschuheWie es Kollege Kausch immer wieder gerne tut, so will ich auch einmal ein – wie sagt er doch – „hochemotionales“ Produkt hier öffentlich testen und besprechen. Was böte sich da mehr an, als ein Laufschuh?  Bei mir langt es zwar nicht zur Marathon-Distanz wie bei Tim Cole, doch bin auch ich ein regelmäßiger Feld-, Wald- und Wiesenläufer und ich brauchte mal wieder neue Laufschuhe. Ein 20% Gutschein verführte mich kurz dazu, ein lokales, grosses Sportgeschäft zu betreten. Allerdings katapultierte mich eine Welle von Schrei- und Augenkrebsfarben und Lösungsmittelgerüchen rückwärts wieder heraus. So etwas kaufe ich nicht! Ich will weder Unternehmen unterstützen, die Menschen und Umwelt ausbeuten noch will ich wie ein kompletter Idiot aussehen, der in Schuhen herumrennt, die wie Textmarker aussehen.  Weiterlesen

SENSATION: Operndiva Florence Foster Jenkins war eine Czyslansky!

Florence Foster JenkinsDer Czyslansky-Ahnenforschung ist, so kann man mit Fug und Recht behaupten, eine echter Coup gelungen. Konnten wir in aufwändigen Recherchen beweisen, dass die berühmt-berüchtige Operndiva Florence Foster Jenkins eine gebürtige Czyslansky war. Die 1868 in Pennsylvania geborene Sängerin war die Schwester der Mutter des grossen Genies, der selbst auch viel von der enormen Musikalität der Familie in sich trug. Florence war, wie später auch ihr Neffe, lebenslang ein verkanntes Genie. Ihr grosses Gesangstalent erschloss sich leider nicht vielen ihrer Zeitgenossen. Der glückliche Umstand, dass sie eine überaus reiche Erbin war, ermöglichte es ihr trotz vieler negativer Kritiken, ihre Karriere als Opernsängerin kompromisslos zu verfolgen. Sie trat jährlich im Ritz-Carlton in New-York auf und krönte ihre beispiellose Karriere mit einem Konzert in der restlos ausverkauften Carnegie-Hall.

Die Platte „The Glory of the Human Voice“ (auch auf CD erschienen) zeugt von ihrem einzigartigen Talent. Ihre Intonation, die überaus reine, klare Prägnanz ihrer Stimme, ihr Schmelz und Timbre wurden vor und nach ihr von keiner Sängerin erreicht. Netrebko, Callas oder wie sie auch immer heissen mögen, erreichten sie niemals auch nur annähernd.

Beispielhaft sei hier eine Aufnahme per Youtube verlinkt. Florence Foster Jenkins-Czyslansky singt Mozart:


Damit bin ich ein Native!

Haben Sie sich auch schon immer gewünscht naseweise Hosenscheisser zu beobachten, wie sie an Technologie scheitern. Wollten Sie schon immer einmal Ihren Kindern und Enkeln ein elektronisches Gerät in die Hand drücken, mit dem sie nicht ganz selbstverständlich umgehen können? Mein Kürzester konnte schon mit 4 Jahren auf dem iPad spielen, die Sendung mit der Maus aus der Mediathek laden und Pumukel auf dem ipod hören. Bei uns zuhause gehört natürlich auch der Umgang mit historischen Medien wie CD, Schallplatte und Musikkassette zu einer umfassenden „humanistischen“ Bildung, aber sehen Sie selbst, was für Augen diese Kinder gemacht haben, als man ihnen einen Walkman in die Hand gedrückt hat.


Ich muss endlich für Journalismus bezahlen!

Genau weiß ich gar nicht, warum ich so geschockt reagiert habe, als ich von der Insolvenz der Abendzeitung gehört habe. Ich habe das Münchner Traditionsblatt eigentlich seit vielen Jahren nicht mehr gelesen, erstens weil ich gar keine Zeitungen mehr lese und zweitens, weil seit dem Weggang des großen Sigi Sommers (Blasius der Spaziergänger) für mich auch gar nichts mehr an der AZ interessant gewesen ist. Ich lese Bücher zu 90% aus Papier und Nachrichten 90% digital, denn Tageszeitungen sind mir zu groß. Mit dem Format DIN A1 kann ich einfach nicht umgehen. Schon bei der Hälfte der Lektüre befinde ich mich in einer Altpapierkugel von zwei Kubikmetern. Mit der Weltkompakt hatte ich es einmal ein halbes Jahr versucht, die war zwar kleinformatig, aber auch irgendwie inhaltlich Schmalspur.

szZeitungen sterben dauernd, das kennt man nun schon seit ein paar Jahren, bei der Financal Times Deutschland war ich sogar noch ein wenig schadenfroh. Die großen amerikanischen Blätter betreffen mich nicht, aber bei der Abendzeitung war ich geschockt. Vielleicht weil ich eben Münchner bin, aber vielleicht auch, weil es jetzt langsam eng wird für den Journalismus. Die Süddeutsche, die FAZ, der Spiegel, vielleicht noch die Welt, aber das war es auch schon mit vernünftigen journalistischen Medien. Was machen wir, wenn die auch noch sterben? Was machen wir ohne Journalisten? Also richtige, recherchierende, unabhängige Journalisten? Wir wären auf die Regenbogenpresse und irgendwelche Blogs angewiesen.

Reflexartig habe ich die iPad-Version der Süddeutschen (Dieser Link zum Probeabo, mit dem ich für die SZ Werbung machen wollte, ist leider aus Leistungsschutzrechten gesperrt) bestellt (erstmal auf Probe) und ich möchte, dass es mir gefällt, sie zu lesen, denn wenn wir nicht bald alle für richtigen Journalismus bezahlen, wird es ihn nicht mehr geben und was dann?

Tweed

tweed1Ja, ich gebe es zu, ich liebe Wolle, also das Material, nicht dass mich jemand missversteht und mir einen Schaf-Fetisch andichtet. Sei es Merino, Walk- oder Hammer-Loden, Cashmere und in seiner höchsten Form dem schottischen Tweed, es gibt für mich keinen schöneren Stoff. Die höchsten Berge der Welt wurden in Tweed- und Lodenanzügen bestiegen. Jahrtausende hielt die Wolle von Schafen, Ziegen und Lamas die Menschen warm und schützte sie vor Wind und Wetter. Vor allem aber sieht man toll aus darin. Sei es im Stil des englischen Gentleman mit Norfolk, Waistcoat und Breeks oder alpenländisch in einem festen Schladminger. Man(n) oder sagen wir lieber Herr ist immer angezogen, elegant oder sportlich, wie es Gelegenheit oder Tageszeit fordern.

Wer Tweed trägt spart Heizkosten, schont die Umwelt mit seinem nahezu ewig haltbaren und, wenn dann doch einmal durchgescheuert, rückstandslos recyclebaren Tuch. Tweed wird noch in kleinen Manufakturbetrieben gewoben und verarbeitet ist damit ethisch absolut einwandfrei. Green und blue, quasi. Ich könnte hier seitenlang weitermachen, erspare ich Ihnen aber, lieber Leser.

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Trotz all dieser unbestreitbaren Vorteile wurde er durch sogenannte Funktionskleidung aus Plastik ersetzt. Diese unter entsetzlichen Bedingungen für Umwelt und Mensch hergestellten Bedeckungsstoffe (das Wort Bekleidung will mir angesichts dieser Scheußlichkeiten nicht aus der Tastatur tropfen) werden von der Industrie mit Eigenschaften angepriesen, die für den Tweed- und Lodenträger selbstverständlich erscheinen: Atmungsaktiv, wetterfest, wärmend und praktisch. Ich würde sie eher als kurzlebig, schwitzig, stinkig, nicht recyclebar, giftig und vor allem unelegant bezeichnen. Aber gut, jeder wie er meint.

Ein sehr ulkiger Aspekt bei den Jack-Wolfskins und North-Faces etc. dieser Welt ist, dass sie sich außen auf den Membranhäuten mit Logo verewigen. Meine Weber, Walker und Schneider tun dies eher dezent auf der Innenseite. Einer fragte mich sogar schon leicht verschämt, ob ich ihm das wohl überhaupt erlaube. Jeder zweite Passant hier bei uns in der Provinz läuft hier mit Sport- und Expeditions-Wear zum Einkaufen (sorry, Shopping) und in den Städten ist es auch nicht viel besser. Im Ausland erkennt man die deutschen Touristen schon von weitem an ihren Logo-Jacken, wie die Holländer am Wohnwagen.

Was hier aber neu ist und eine weitere Schritt zum Untergang des gepflegten Abendlandes ist die Berufskleidung. War die Expeditions-Klamotte noch preislich in der Nähe des Tweedsakkos angesiedelt, so hat der Fürstenfeldbrucker (ja, es ist traurig, ich muss da noch eine Zeit leben) eine viel billigere Alternative gefunden. Er fährt jetzt mit dem Auto zum Kreuz A8/B471 zu einem Berufskleidungs-Outlet namens Engelbert Strauss und deckt sich dort mit Arbeitskleidung ein. Was für den Maler und Monteur sicher eine praktische Schutzkleidung ist, wird in der geschmackbefreiten Provinz auch als wunderbar zweckmäßige Stadtkleidung empfunden. Überall wimmelt es jetzt von kleinen roten Pickerln mit Straussen-Vogel. Endlich kann der Konsumsüchtige 2 Plastikjacken für den Preis von einer kaufen und hat wieder Geld für Benzin, Wuchermieten und Eventfreizeit.

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Warum ich Ihnen das hier mitteile, fragen Sie sich? Ich weiß es eigentlich nicht, ich bin einfach nur erschüttert, traurig und entsetzt und das wollte ich mit Ihnen teilen, lieber Leser. Ich LIKE das NICHT!

Wer mehr über Tweed wissen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel (engl.)

Homophobie, Antisemitismus … Misanthropie …

Die Lektüre von Matusseks Artikel in der Welt hat mich nachdenklich gemacht.

Mittlerweile hat Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht.

Vorausschickend möchte ich dazu anführen (nur um mich gänzlich unangreifbar zu machen) dass ich aus dem Münchner Glockenbachviertel stamme. In den Siebziger riefen uns Kindern, wenn wir in den Höfen des ehemaligen Judenviertel spielten, die Naziwitwen noch hinterher dass wir „Judenkinder“ unsere Schnauze halten sollten, sonst kämen wir ins Gas. Nachdem die BDM-Seniorinnen endlich ins ewige Reich abgetreten waren, kamen die Schwulen ins Viertel und für uns Kinder der Achtziger war es das normale Strassenbild, dass sich Männer leidenschaftlich küssten, wenn Sie an der Ampel warteten. Gegenüber meines Geburtshauses in der Klenzestrasse war eines der bekanntesten koscheren Bistros und direkt daneben das Bhagwan-Sannyasin Zentrum. Sprich schwarzgekleidete Orthodoxe mit Hütchen und Ohrenlöckchen liefen neben rotgewandeten Hippies mit Weihnachtsmann auf dem Flaschenöffner (Zitat: W. Brösel). Jetzt ist mein geliebtes Viertel, meine Hood gentrifierziert wie der Prenzlauer Berg, besser noch mamafiziert. Die Schwulen ziehen entnervt weg, weil sie den Anblick von nackten Stillbrüsten und Chai-Lattes nicht mehr ertragen.

Für uns Glockenbacher sind also Randgruppen normal und was normal ist, macht keine Angst und wird deshalb auch nicht diskriminiert. Toleranz ist nicht nur eine Frage der Selbstsicherheit, sondern auch der Gewöhnung.

An was ich mich allerdings niemals gewöhnen werde, sind Klugscheisser, politisch korrekte Besserwisser und Gutmenschen, die mir Anbiederung beibringen wollen. Die mich zwingen wollen, alles toll zu finden, was man gerade toll finden soll. Die Homoehe finde ich nicht per se toll. Ich finde auch nur jede zweite Hetero-Ehe toll (also meine persönliche Ehen) Verschwenderische Katholiken nerven mich genauso wie furztrockene Protestanten und die Hipster-Buddisten … Ich sage auch Neger, Eskimo und Zigeuner. Ich lache über Judenwitze, zerreisse mir das Maul über Schwule und Oligarchen. Die Olympiade der Russen widert mich genauso an, wie die Fussball-Fahnenschwenkerei. Ich trage bei veganen Essen keinen Helm und grille am Karfreitag Steaks, bestelle beim Inder Rindfleisch mit Spinat und von mir aus ist im Döner Schwein und im Gulasch Pferd. Ich sag zum Blinden „Schau ma mal“ und zum Prostatiker „verpiss dich“. Ich bin auch der Meinung, dass man über alles Zoten reissen darf – über wirklich Alles und Jeden!

Wir haben in München ein schönen Ausspruch und der heisst.
„Mach di amoi g’schmeidig“

Ich  habe meine persönliche Balance gefunden, ich bin Misanthrop ich kann sie alle nicht leiden. Und wenn ich alle diskriminiere, dann kann man mir doch eigentlich gar keinen Vorwurf machen, oder?