Ein Leben ohne Höfner? Undenkbar!

Ein Leben ohne Höfner? Undenkbar!

Der Gitarrenhersteller Höfner unter Insolvenzverwaltung. Für mich ist das eine traurige Nachricht. Denn meine erste Höfner-Gitarre spielte ich Anfang der siebziger Jahre. Und Höfner begleitet mich bis heute.

„Spiel doch mal was vernünftiges“. Tribunal 45

Tribunal 45 Das Spiel

An Weihnachten werden wieder die Spielsammlungen rausgeholt und die Mensch-ärgere-dich-Männchen über die Felder gejagt und die Hotels auf die Monopoly-Felder gesetzt. Lange schon kein Monopolist mehr gewesen. „Spiel doch mal was vernünftiges“ höre ich meinen inneren Lehrmeister und ewigen Besserwisser mahnen. „Was vernünftiges“ … Na gut, hier kommt was Vernünftiges. Spielen wir Völkerstrafrecht. Dieser Göring gehört abgeurteilt, aber mal so richtig …

Meim Glubb alles Gude. 125 Jahre 1. FC Nürnberg

fcn 125 Jahre

Heute wird also „mein“ Glubb 125 Jahre alt. Das kann hier nicht ohne eine kleine Würdigung bleiben. Schließlich bin ich im unmittelbaren Dunstkreis dieses großen fränkischen Deppen aufgewachsen.

Das N-Wort im Kirchenmuseum Bad Windsheim

Figur N-Wort

Das N-Wort verfolgt uns überall: in den Büchern unserer Jugend – jedenfalls wenn wir ein wenig älter sind – in Filmen, in den Debatten der aktuellen Medien. Die meisten bemühen sich um eine korrekte Sprache und selbst jene, die es nicht tun, sind in meinen Augen oftmals eher weiße Opfer des jahrhundertealten Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft, denn bewusste Rassisten. In ihnen nagt der Rassismus, aber sie sind weit davon entfernt sich in eine rassistische Ausbeutergesellschaft zurück zu wünschen. Sie bemerken vielleicht nicht, dass es noch immer rassistische Elemente in unserer Gesellschaft gibt, wenn der Anteil der Weißen unter den Hotelgästen in Berlin besonders hoch ist, der Anteil der Schwarzen unter den Barkeepern extrem hoch ist und der Anteil der PoC unter den Reinigungskräften bei 100 Prozent liegt.

Wiederentdeckt: Urs Widmer: Die gestohlene Schöpfung

Urs Widmer

Manchmal entdeckt man in den Untiefen des Bücherregals kleine Schätze, die man längst vergessen hat. Bücher, die sich irgendwann weggeduckt haben. In der zweiten Reihe versteckt. Hinter irgendein zeitgeistiges und zweitklassiges lautprahlerisches junges Ding. Sie wollen einem gestohlen bleiben. Nur um einen eines Tages plötzlich wieder auf die Füße zu fallen.  So geschehen mit Urs […]

Trifft ein schwarzer Rassist einen Afrikaner in der U-Bahn …

Die aktuelle Hochtemperaturdebatte um den Auftritt von Elke Heidenreich bei Markus Lanz bringt das Problem des alltäglichen kleinen Rassismus ja mal wieder in die Klatschspalten. Vor allem: Darf man einen nicht-weißen Menschen fragen, wo er oder sie herkommt?  Elke Heidenreich meinte über die dunkelhäutige Sarah-Lee Heinrich bei Lanz: „Ich frage natürlich: Wo kommst du her? […]

Computerliebe – Beim morgendlichen Spam-Verzehr

Manchmal frage ich mich, was ich tun würde, wäre ich ein Computer. In welchen Bot würde ich mich verlieben? Ich meine das ganz ernst: Eines Tages, wenn also die künstlichen Intelligenzen endlich die Macht übernommen haben werden, wie werden Sie ihre Kontaktanzeigen schreiben? Geben die Bot-Nachrichten in unseren Spam-Mail-Eingängen uns eine Vorahnung auf diese Zukunft? […]

Platten-Tipp: Wenn dem Plattenspieler Flügel wachsen: Große Meister – Kleine Stücke

grossemeister

Platten-Tipp: Große Meister – Kleine Stücke, clearaudio LP 83044, 29,- Euro Gleich sieben der weltbesten Pianisten kommen auf dieser Schallplatte zu Gehör. Besonders erfreulich, dass neben den Großmeistern Askenase, Barenboim, Kempff, Richter und Weissenberg auch zwei Frauen auf der Platte Berücksichtigung fanden: Die heute in Argentinien lebende Pianistin Martha Argerich ist eigentlich erst in den […]

Humppakäräjät – Da tanzt die Nadel in der Rille Polka

Humppa

Humppa humppa tätäräää. Ich hab es getan! Ich habe sie beim Abendessen aufgelegt. Und mir ist glatt die Salami vom Brot gerutscht. Da rockt der Elch. Dabei ist die Platte „Humppakäräjät“ vom Orchester Eläkeläiset  (deutsch „Die Rentner“, nicht zu verwechseln mit „Porojen“ = Rentiere) schon von 1994. Da ist ein Stück finnische Hochkultur glatt an […]