Whisky gegen Schweinegrippe

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Die russische Fan-Vereinigung der Fußballer sorgt sich laut Sport-Informations-Dienst um die Gesundheit der Fans, die das russische Nationalteam beim WM-Qualifikationsspiel am 9. September in Wales unterstützen sollen. Die Schweinegrippenepidemie könnte die Fan-Kurve vorzeitig leeren. Der Tipp der Vereinsmeier macht sie sympathisch:

„Wir mahnen unsere Fans an, viel walisischen Whiskey als eine Art Desinfektion zu trinken. Das sollte der Infektionsgefahr vorbeugen.“ Das sagte, glaubt man der Boulevard-Zeitung Express, der Chef der russischen Fan-Vereinigung Alexander Schprygin.

Das russische Gesundheitsministerium warnt wegen der Schweinegrippe vor Reisen auf die britische Insel. Schprygin geht aber davon aus, dass mehrere Hundert Anhänger die Reise nach Cardiff antreten. So erträgt man vielleicht auch Spiele von Bayern Amsterdam …

Ein Gedanke zu „Whisky gegen Schweinegrippe“

  1. Walisischer Whisky ist ungefähr so wie Deutscher Champagner oder Australischer Cognac („…beware of French imitations!“).

    Wikipedia benötigt exakt 14 Zeilen, um das Thema „Welsh Whisky“ abzufeiern . Es gibt nämlich nur einen einzigen Hersteller, die Penderyn Distillery, die 2000 gegründet wurde. Wer ihren Fusel schon mal verkosten musste weiß, warum die Waliser vor allem als Anhänger der „temperance movement“ bekannt sind. 1881 wurde mit dem „Sunday Closing Act“ in Wales der erste Sieg der Abstinenzler im Vereinigten Königreich erzielt, der später in die (2001 wieder aufgehobenen) „Pub Laws“ mündeten.

    Ein Jahrhundert lang haben sich Gäste in britischen Kneipen über die Glocke geärgert, die Punkt Mitternacht erklang, zusammen mit der sonoren Stimme des Wirts: „Gentlemen, last orders, please!“

    Ich sage: Zum Teufel mit den Walisen und ihrem so genannten Whisky. Das Zeugs taugt nicht einmal als Desinfektionsmittel. Lieber trinke ich Jodtinktur!

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