twitter-stalker zunehmend orientierungslos

„netzökonom“ holger schmidt von der faz kommentiert eine aktuelle nielsen-studie, derzufolge twittern unter einer extrem schwachen retention rate („loyalität“) leidet. 60 prozent der nutzer würden als follower im folgemonat nicht mehr zurückkehren. damit liege twitter hinsichtlich der loaylität seiner user deutlich hinter angeboten wie facebook und myspace: „In vergleichbaren Wachstumsphasen seien die Retention-Rates der beiden Netzwerke etwa doppelt so hoch gewesen, bei Facebook sei sie gestiegen.“

twitter-retention

(Quelle: Nielsen)

holger schmidt vermutet – wohl zu recht – , dass viele menschen zur zeit twitter ausprobierten, aber in folge der flut neuer twitterer immer häufiger auf uninteressante twitterer stoßen und deshalb schnell von dem ganzen gezwitscher die nase voll haben. konsequenterweise fordert er „qualitätslisten“ für gute tweets. ich meine: die lösung liegt in guten suchmaschinen für tweets, die sowohl qualitative kriterien erfassen, als auch  indivisualisierbar sind.

das wäre jammerschade: wenn ein an sich guter service an seinem zu schnellen erfolg vorzeitig kaputt gehen würde.

3 Gedanken zu „twitter-stalker zunehmend orientierungslos“

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