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Wenn die Peer Group bloggt – Die Debatte um das peerblog ist albern

peerblog

Nun zerreißen sie sich wieder die Bloggstifte: der SPD-Kanzlerkandidat lässt bloggen. Und dahinter steht – einmal mehr – das geheime Großkapital!

Die Empörung der Blogger Community empört mich. Ja merkt denn niemand, dass er sich hier vor den Karren eines miesen Anti-Steinbrück-Mobs spannen lässt? Selten hat es ein Oppositionspolitiker mit einer solch geballten Gegenmacht zu tun bekommen wie Steinbrück. Und selten tappste ein einzelner Mann bereitwilliger in alle aufgestellten Fettnäpfchen. Aber mehr als die Fehlleistungen der “PR-Berater” des sperrigen Genossen interessiert mich eigentlich die Reaktion der Medien und deren Macher auf den Kandidaten. Aus jeder Mücke wird bei Steinbrück ein Elefant geblasen. Das war bei seinen Vortragshonoraren so und das ist heute wieder so, wenn es um das peerblog geht.

Angefangen hat dieses Mal der SPIEGEL.

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No, they can’t – warum die sozialen Medien nur über die Graswurzeln die Politik erobern werden. Blog auf! äh – Glück auf!

nrw ruettgers

nrw kraft

Es ist Landtagswahl im Pott, und so zwitschert die Politik aus allen Blogs und Foren. Die Parteien haben das Internet als Waffe in einem ansonsten eher müden Wahlkampf entdeckt. Einen Dämpfer haben die Ruhrgebiets-Obamas nun von den Forschern der Universität Hohenheim erhalten. Die Ergebnisse ihrer Studie über die Bedeutung des Web 2.0 im aktuellen NRW-Landtagswahlkampf ist sicherlich allgemein auf Wahlen in Deutschland übertragbar. Und das Ergebnis ist ernüchternd: Das Internet spielt hierzulande noch kaum eine Rolle bei der Willens- und Entscheidungsbildung. Aus Rüttgers werden auch Blogs und Tweets keinen Ruhrpott-Obama machen. Und dass sich die bayerische SPD wird an die Macht twittern können, ist eher unwahrscheinlich.

Die Ergebnisse der Forscher in der Schnellübersicht:

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2.485 stimmen hat er schon, der virtuelle kanzlerkandidat

steinmeier

erinnert sich noch einer an die „yes we can“-blamage des spd-generalsekretärs hubert heil? scheinbar hat man in der „baracke“ gelernt: unter frankwaltersteinmeier.de hat der anti-angie nun seine ganz passable persönliche wahlkampfseite aufgezogen. und in facebook gibts noch ganz viel interaktion mit 2.485 „befürwortern“ obendrauf.

scheinbar meinen es unsere politiker ernst mit der ankündigung künftig auch das internet für die kommunikation zumindest im wahlkampf zu nutzen. die zeit dafür ist reif. mal sehen, was aus diesen seiten wird, wenn die schlacht vorbei ist. zu wünschen wäre, dass das web als plattform zur kommunikation eine dauerhafte rolle spielt. und von den politischen entscheidungsträgern (also den menschen HINTER frankwalter) ernst genommen wird.

von obama lernen heisst siegen lernen. hoffentlich hat den sozen jemand gesagt, dass in amerika ein schwarzer gewonnen hat …