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Top Ten Ekelerreger

Michael Kausch hat richtig festgestellt, dass Czyslansky die Zehn für eine magische Zahl hielt. Da er alle anderen Zahlen ebenfalls für magisch hielt, heißt das nichts. Dennoch wollen wir künftig in der Rubrik „Czyslanskys Czehn“ das Zahlenspiel fortsetzen. Diesmal: „Die 10 ekelhaftesten Dinge, die ich in meinem Leben gegessen habe“

1.    „lebendes Affenhirn“

Bei einer Rundreise mit dem Motorrad durch Südchina freundete ich mich mit unseren Führer an, der mich anschließend in Kanton in ein Lokal führte, in dem man Affen bei lebendigem Leib in ein Gestell festschraubte und ihnen Schädeldecke mit einer Stichsäge abtrennte. Das Tier winselte noch leise, zeigte aber ansonsten keine Regung. Das Gehirn wird mit einem Eierlöffel ausgelöffelt und schmeckt ziemlich fad – genau wie der Nachgeschmack des ganzen Abends.

2.    Hund

Als ich Anfang der 80er Jahre per Anhalter von Singapur nach Bangkok trampte, nahm mich ein Autofahrer mit in sein Dorf, wo wir um ein Feuer saßen und ein köstliches, scharf gewürztes Fleischgericht aßen. Ich war neugierig und fragte, was da sei. Er deutete daraufhin wortlos auf eines der Hunde, die zwischen den Gästen herumstreunten und meinte: „Lecker!“

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