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Die Macht des Bloggers

Ein wiederkehrendes Thema auf dieser Blogsite ist die Frage nach der Macht des Bloggers. Klar: Alle Czyslanskys führen seit Jahren ein Online-Tagebuch, und man möchte gerne wissen, ob man das eigentlich nur zum Zwecke der Selbstbefriedigung tut, oder ob einem Blog sozusagen die vielzitierte „Kraft der Feder“ innewohnt, die gemeinhin nur die klassischen Medien wie Zeitung, Funk oder Fernsehen für sich in Anspruch nehmen. Oder noch ein Stückchen höher gehängt: Sind Blogger Angehörige der vierten Gewalt im Staat, und kann das, was sie schreiben, den Gang der Geschichte verändern oder wenigstens teilweise beeinflussen?

Wenn ja, dann lässt sich diese Macht des Bloggers natürlich theoretisch auch mißbrauchen, so wie diejenigen, die das einstige Nazi-Parteiblatt „Der Stürmer“ herausgaben, die Macht des gedruckten Wortes für ihre finsteren Zwecke korrumpiert haben.

Ein besonders krasses Beispiel dafür ist das Gerücht, Barack Obama sei ein Muslim. Fakt ist: Obama wurde von seiner alleinerziehenden Mutter, eine weiße Atheistin, und seinen protestantischen Großeltern in Hawaii großgezogen, sein Vater, ein nichtpraktizierender Muslim aus Kenia, verließ Frau und Sohn, als Obama noch ein Kind war. Trotzdem tauchen entsprechende Gerüchte aber immer wieder auf, und man fragt sich, woher sie wohl stammen könnten.
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Wichtig ist, was bemerkt wird

Jede IT-Strategie beginnt mit einer Befragung.“ Diese Behauptung belegt Frank Bastian von Compass Deutschland in einem Beitrag für die Computerwoche ausführlich. Natürlich hat der Autor – obwohl er von interessierter Seite argumentiert – Recht. Nur, wer weiß, wie zufrieden seine Kunden mit den bisherigen Services sind, und welche Verbesserungen und neue Funktionen sie sich wünschen, fischt nicht im Trüben, sondern kann zielgerichtet die Leistungen der IT verbessern. Bastian definiert Kundenzufriedenheit als Differenz von Kundenerwartungen und Dienstleisterqualität. Dabei können die Services von externen und/oder internen Dienstleistern erbracht werden. Also liebe CIOs, befragt Eure Anwender! Dabei ist natürlich wichtig, das differenziert zu tun, um möglichst konkrete Ergebnisse zu erzielen, aus denen Maßnahmen abgeleitet werden können. Außerdem sollten alle relevanten Anwendergruppen einbezogen werden, vom Top-Management bis hin zum einfachen Sachbearbeiter, um ihre unterschiedlichen Erwartungen berücksichtigen zu können.
So weit so gut. Bleibt nur die Frage, warum sich trotz immer häufigeren und intensiveren Befragungen so wenig verbessert? Weiterlesen