Was sagt die KI zur Kleindatenhaltung?

Vor 18 Jahren beteiligte sich Czyslansky am SEO-Wettbewerb zum Kunstbegriff „Kleindatenhaltung“. In einem kleinen Vergleich wollte ich herausfinden, was drei bekannte KI-Tools heute mit idesem Begriff anfangen. Das Ergebnis ist erschütternd – und schräg.
Plattenkiste 20: Vinyl zum Jahresende

Die letzte Plattenkiste des Jahres 2025 ist gefüllt mit tanzbarem Piazzolla, grübeligem Schwedencohen, revolutionärem Brecht, altseeligem Klarinettenjazz und mondsüchtigem Frankenrock. Ein Kessel Buntes zum Jahresende.
Wo kauft Ihr eigentlich Euere Bücher? Mein Tipp: buch7!

Wenn die nächste gute Buchhandlung weit weg ist ist das noch lange kein Grund sein Geld zu Jeff und damit zu Donald zu tragen. Mit buch7 gibt es eine sozial und ökologisch verträgliche Alternative.
„Spiel doch mal was vernünftiges“. Tribunal 45

An Weihnachten werden wieder die Spielsammlungen rausgeholt und die Mensch-ärgere-dich-Männchen über die Felder gejagt und die Hotels auf die Monopoly-Felder gesetzt. Lange schon kein Monopolist mehr gewesen. „Spiel doch mal was vernünftiges“ höre ich meinen inneren Lehrmeister und ewigen Besserwisser mahnen. „Was vernünftiges“ … Na gut, hier kommt was Vernünftiges. Spielen wir Völkerstrafrecht. Dieser Göring gehört abgeurteilt, aber mal so richtig …
Silvia Tennenbaum: Rachel, die Frau des Rabbis. Eine Buchempfehlung

Rachel, die Frau des Rabbis. In diesem Roman wird viel erzählt, aber nichts entwickelt. Und das ist gut so. Es ist ein quälend langer Vorstadt-Sabbat, in dem Tennenbaum die Zustände einer jüdischen Gemeinde schildert, ihre Bigotterie, ihre inneren Kämpfe, ihre Nestwärme, und mittendrin die Familie ihres Rabbiners und ihrer Rebbezin.
Plattenkiste 17: Mit Mama Leone im House of the Rising Sun

Ich liebe Single-Börsen. Also diese Tische, auf denen viele Singles liegen, diese kleinen schwarzen runden Dinger, diese 7-Zoll-Schallplatten. Eigentlich sollte der Kauf von Singles von Krankenkassen bezuschusst werden, denn wenn man alle drei oder vier Minuten zum Umdrehen der Platte zum Plattendreher laufen muss, das hält schon fit. Und andere Familien- und Wohngemeinschaftsmitglieder mit ihren MP3-Playern und Streamingdingern erklären einen für reichlich blöde. Aber es gibt natürlich auch die Hardcore-Junkies mit ihren Music-Boxen aus der Elvis-Ära. Die kennen eh nur 7-Zöller. Und die ganz Durchgeknallten mit einem Plattenspieler im Auto. Ja sowas gibts. Ich war vor ein paar Jahren nah dran mir sowas in der Bay zu schießen. Das Ding war so groß, ich hätte den Beifahrersitz ausbauen müssen. Aber ich fuhr damals nur einen Zweisitzer. Das war mir dann doch zu verwegen. Obwohl … Jedenfalls stell ich Euch heute mal fünf Platten aus meiner kleinen feinen Single-Sammlung vor.
Lachende Fliegen und kippelnde Beine. Zum Ende der täglichen gedruckten taz.

Ab Oktober wird es die taz nur noch als gedruckte Wochenzeitung plus als elektronisches aktuelles Medium geben. Damit geht die taz vermutlich anderen Tageszeitungen voran. Irgendwann werden SZ, FAZ, WELT und andere folgen. Die Zeit der gedruckten Tageszeitungen geht zu Ende.
Ich bin ein Marseillan

Ein Reisebericht aus Marseille in gestohlenen Worten. „Woher man auch kommt, in Marseille ist man zuhause.“ Jean Claude Izzo.
50 Jahre Microsoft. Im Interview mit Digisaurier Christian Spanik

50 Jahre Microsoft. Michael Kausch im Talk mit Digisaurier Christian Spanik über die mittleren und späten achtziger Jahre, Erinnerungen an Bill Gates als Tennispartner, einen schwunghaften Lederjackenhandel im ersten deutschen Microsoft-Büro und vieles mehr …
Erich Fried: Angst und Trost.

Gestern ist mir ein Buch von Erich Fried zufällig in die Hände gerutscht: „Angst und Trost. Erzählungen und Gedichte über Juden und Nazis.“ Dieses schmale Bändchen mit Grafiken von David Fried, einem anderen Sohn von Erich Fried, hatte sich offenbar heimlich auf Wanderschaft begeben und die ihm angedachte Region der Werke unter dem Registerbuchstaben „F“ wie Fried in meinem Regal eines Nachts heimlich verlassen. Das machen leider in meinem literarischen Chaos viele Bücher, dass sie auf Wanderschaft gehen, irgendwohin verschwinden, sich mit anderen Werken zusammentun, nur um dann irgendwann – wenn sie Lust haben, aber auch nur dann – überraschend aus irgendeiner verstaubten Ecke sich nach vorne zu schieben und mir vor die Füße zu fallen. Da war er also, der kleine Band „Angst und Trost“ von Erich Fried. Sogar eine vom Autor signierte Erstausgabe.