Schlagwort-Archive: Nutella

Vicky Liecks deckt auf: Nutella ist geschlechtslos

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5 Kilo geschlechtsloser Masse

Seit Jahr und Tag tobt in deutschen Haushalten der Streit, ob es die oder das Nutella heißt. Dabei stehen sich die Fronten unversöhnlich gegenüber. Und beide haben schlagkräftige Argumente.
Derweil haust im äußersten Westen der Republik eine Minderheit, die allen Ernstes behauptet, dass Twitters liebste Nahrung  der Nutella heißt. Das ist natürlich absurd und kann nicht mal mit dem schlechten Kalauer, es müsse ein männliches Produkt sein, schließlich enthalte die braune Masse Nüsse, begründet werden. Dass die braune Masse weder Nüsse noch Eier enthalten muss, hat die deutsche Geschichte ja wohl eindrucksvoll bewiesen. Das sei nur am Rande erwähnt, um den Kalaueristen zuvor zu kommen.
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Athena Hohenberg warnt: Nutella gefährdet Ihre Gesundheit

Nutella

Gesunde Kost? Eher nicht. Foto: Rainer Zenz über Wikipedia.

Nutella: Das sind Zucker, Palmöl, Haselnüsse, Kakao und fettarme Milch – das klingt nicht gerade nach gesunder, ausgewogener, fettarmer Ernährung. Das ändert aber nichts, dass hunderttausende, wenn nicht millionenfach Menschen einen wohlschmeckenden, süßen Brotaufstrich, der 1944 vom Italiener Pietro Ferrero in Alba erfunden wurde, löffelweise aus dem Glas ohne Umweg über eine Backware in sich hineinstopfen.
Es ist ihr gutes Recht – und sicher keine Seltenheit. Schließlich ist Nutella eine weltweite Marke. Besonders gesund aber ist das Produkt offensichtlich nicht – und damit mussten sich us-amerikanische Gerichte gerade erst beschäftigen.
Was einem der gesunde Menschenverstand, ein wenig Allgemeinbildung zum Thema Ernährung und der Blick auf die Zutatenliste verraten könnte, ist nun auch Athena Hohenberg, Mutter eines Kindes, und im kalifornischen San Diego beheimatet, bewusst geworden. Sie hat im Februar 2011 den us-amerikanischen Ableger der Ferrero-Gruppe verklagt, weil Ferrero den süßen Brotaufstrich als «Beispiel für ein ausgewogenes und schmackhaftes Frühstück» sowie als «gesünder» darstelle, als er in Wirklichkeit sei, bewerbe. Sie sei «schockiert» gewesen zu erfahren, dass Nutella «nicht gesund», sondern kaum besser als Süßigkeiten sei, noch dazu habe es einen «gefährlich» hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, hieß es in der Klageschrift weiter.

Fragt man sich, und nicht nur als ernährungsbewusster Verbraucher, was Athena Hohenberg eigentlich erwartet hatte, als sie ein Produkt in schokoladiger Farbe und mit schokoladigem Geschmack gekauft hatte…

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Drahtlos in Triest, oder: Die Erfindung des essbaren Internets

Er fand auch nie so richtig Anschluß in Trieste…

Wir leben ja bekanntlich im Zeitalter des „ubiquitous Internet“, in der Allgegenwart der Online-Kommunikation, vor der es kein Entrinnen gibt und die viele (vor allem FS/FAZ!) als Bedrohung empfinden. Man hat sich daran gewöhnt, überall und jederzeit ins Netz gehen zu können, und hat sein Leben und seine Geschäftsgewohnheiten daran ausgerichtet. Und das kann fatal sein, wie folgendes kleine Beispiel aus dem Alltag zeigt.

Vorausgeschickt sei, dass ich eigentlich seit drei Wochen im Urlaub bin, aber was ist heutzutage schon Urlaub, wenn man überall auf der Welt für Kunden und Kollegen erreichbar ist (oder sein muss), das Handy auch beim Abschlagen auf dem Golfplatz klingelt und einen E-Mails beim Kabriofahren an der Dalmatinischen Küste erreichen?

Also habe ich mir gar nichts dabei gedacht, mich für gestern um 13 Uhr für eine Telefonkonferenz per Skype anzumelden. Weiterlesen