Schlagwort-Archive: Imagefilm

Backe backe Kuchen…

Nachdem sich die Freunde Czyslanskys in den vergangenen Tagen besonders den Reiz- und Erregerthemen gewidmet haben (Peta & Tierschutz, Passivrauch-Komplott & Nichtraucherschutz, Lecker & Schlecker) kommt jetzt hier ein richtiges Genussthema. Gereizt und erregt wird dann später wieder…

Es geht um eines der heiligsten deutschen Kühe überhaupt: Neben dem Auto, dem ungebremsten Fahrvergnügen, dem deutschen Wald, dem deutschen Fußball und der Oper gibt es wohl kaum etwas, das dermaßen hochstilisiert, emotional überhöht und weltweit verehrt wird wie das gute deutsche Brot.
Kräftig war es schon immer, vielgestaltig, gehaltvoll und ein wahrer Genuss. Mal abgesehen von den wenigen tierischen Beigaben eines süddeutschen Großbäckers (liegt nicht in den Insekten die Zukunft der Welternährung?) weiß ein jeder das Brot und seine Bäcker zu schätzen. Davon konnte ich mich heute erst in einem Telefonat mit Czyslansky-Kollege Broy überzeugen.

Man geht nicht einfach zu irgendeinem Bäcker, man geht zu seinem, dem wahren, dem einzigen, der das Handwerk richtig beherrscht. Bei ihm schmeckt das Brot, bei der Konkurrenz sind das doch nur getrocknete Badeschwämme.

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Denic – oder wie man sein Image ramponiert…

Hans-Joachim Otto, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium hat es immer schon gewusst. „Das Internet“, so bekundet er, „ist der Treiber für wirtschaftliche Innovationen in Deutschland geworden. Und die Denic managt das alles wunderbar“. Sprich’s als Testimonial für die zentrale deutsche Domain-Registrierungsstelle und fügt hinzu: „Wenn es die Denic nicht gäbe, wir müssten sie erfinden“.

Bild: Screenshot des Denic-Clips auf Youtube.

So weit alles gut im neuen Imagefilm der Denic, der zur Zeit durch’s Netz kursiert und unter anderem hier ansehbar ist. Was dann aber folgt, zieht allen Werbetreibenden die Schuhe aus und provoziert die Communties von Facebook bis YouTube zu bösartigen, höhnischen Kommentaren.
Sitzt da doch ein Paar vor dem obligatorischen Sony-Flachbildschirm auf dem ebenso obligatorischen cremefarbenen Sofa, zwei Gläser und eine Flasche Rotwein vor sich und schaut fern. Auf dem Bildschirm zu sehen: Hans-Joachim Otto.
Das Pärchen horcht interessiert auf. Sie stellt die gesprächseinleitende Frage: “Das ist ja interessant. Hast du schonmal was von dieser Denic gehört?” Brummt er sonor zurückt: “Na, dann schaun wir dochmal danach, worum es gerade geht…”
Was folgt?
Er zückt sein iPad, gibt denic.de ein und der Horror nimmt seinen Lauf…

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