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Die AfD ist eine Gefahr für die Demokratie

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An diesem Wochenende will die AfD auf ihrem Parteitag ein neues Grundsatzprogramm beschließen. Aus diesem Anlass beschäftigen sich zahlreiche Medien mit der Partei und meine geliebte Süddeutsche Zeitung sieht die AfD an der Weggabelung zwischen Nationalkonservatismus und Rechtsradikalismus. Das ist falsch!

Der Versuch zwischen nationalkonservativen und rechtsradikalen Teilen der AfD zu unterscheiden als fatal. Es gibt keine „guten“ und „bösen“ AfD-Teile. Vielmehr ist die Verbindung aus nationalkonservativen und rechtsradikalen Forderungen typisch für rechtsradikale politische Organisationen – nicht erst seit 1945.

Das doppelte Gesicht der AfD ist ein Januskopf: beide Seiten gehören zusammen

Im Entwurf für ihr Grundsatzprogramm beruft sich die AfD einerseits auf demokratische Traditionen – etwa auf die bürgerlichen deutschen Revolutionen von 1848 und 1989 – formuliert aber andererseits in vielen Punkten in faschistischer Tradition, in dem sie demokratisch gewählte Volksvertreter als Repräsentanten eines undemokratischen Systems brandmarkt. Unseren demokratisch gewählten Gremien wirft die AfD pauschal den „Bruch von Recht und Gesetz und die … Zerstörung des Rechtsstaats“ vor. Demokratisch gewählte Volksvertreter werden pauschal zu Verfassungsfeinden erklärt:

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Manchmal ist es nur erbärmlich…

Eine Frage:erbaermlich

Finden Sie das witzig?
Falls Sie darüber lachen können, dann sind Sie in der Facebook-Gruppe Mein Niveau ist tiefer als der Marianengraben 8.0. richtig. Hier aber vielleicht nicht.

Falls Sie das auch nicht witzig finden, vielleicht sogar nicht nur niveau-, sondern auch geschmacklos,  dann treten Sie dieser Gruppe besser nicht bei. Denn in dieser Gruppe erwartet Sie nur solch „Humor“… und rechtes Gedankengut.
Falls Sie darüber hinaus der Meinung sind, das verstößt gegen die guten Sitten und Gebräuche, sei vielleicht sogar rassistisch, fremdenfeindlich, menschenverachtend… dann sind sie in bester Gsellschaft.
Viele sehen das so, nur einer nicht: Weiterlesen

Vor 80 Jahren wurde das Dachauer Konzentrationslager eröffnet

In wenigen Tagen jährt sich zum 80igsten Mal die Eröffnung des Konzentrationslagers Dachau. Am 20. März 1933 gab Heinrich Himmler die Eröffnung des ersten KZs auf deutschem Boden bekannt. Mehr als 40.000 Menschen kamen in Dachau und seinen Außenlagern ums Leben. In einer Pressekonferenz verkündete Himmler: „Am Mittwoch wird in der Nähe von Dachau das erste Konzentrationslager eröffnet. Es hat ein Fassungsvermögen von 5.000 Menschen. Hier werden die gesamten kommunistischen – und soweit notwendig: Reichsbanner- und marxistischen – Funktionäre, die die Sicherheit des Staates gefährden zusammengezogen.“

Erst am 29. April 1945 wurde das Konzentrationslager Dachau befreit. Damit war das Dachauer KZ nicht nur das erste, sondern auch das letzte KZ in Nazi-Deutschland.

Ich wohne nicht weit von der Gedenkstätte entfernt. Es ist mir ein Bedürfnis an den 20. März 1933 zu erinnern:

 

Wollt ihr das totale Verbot?

Schon immer hat der Pöbel „hier“ geschrien, wenn etwas verboten, oder zur Pflicht erklärt werden soll, was ihn selbst nicht betrifft. Demokratie bedeutet aber nicht nur, dass die Mehrheit bestimmt, sondern auch, dass die Minderheit geschützt wird. Kann mir irgendwer erklären, wen es gestört hätte, wenn ein paar ältere Herren in einer Zigarrenbar sitzen und kubanische Tabakerzeugnisse abbrennen? Oder warum der Wirt von „Gusti’s Pilsbar zum schwarzen Lüngerl“ (nur echt mit Apostroph) nicht mit seinen Gästen im Qualm stehen darf?
Verstehen Sie mich nicht falsch, das allgemeine Rauchverbot in Gaststätten hat doch jeder verstanden und auch begrüsst, weil es die Gesundheit der Nichtraucher schützt. Aber bei diesem letzten Schritt ging es darum, dass es keinerlei Ausnahmen geben darf.

Ich persönlich bin reiner Genussraucher von Pfeife und Zigarre. Ich habe kein Suchtproblem wenn ich irgendwo nicht rauchen darf. Ich trage auch auf längeren Motorradfahrten einen Helm. Ich würde ja vielleicht auch Mitglied in einem Berufsverband werden, aber warum werde ich ständig bevormundet? Warum müssen Selbstständige Zwangsmitglied in einer nutzlosen und korrupten IHK werden? Warum muss ich mich im Auto anschnallen? Mein Auto, mein Körper, mein Risiko (Meine Krankenkasse kann ja von mir aus den Beitrag erhöhen)

Ich frage mich, warum tun die Menschen das? Warum lässt man die Anderen nicht in Ruhe?

Warum gibt es kein Volksbegehren zur Abschaffung von Benzinverbrennung in Automobilen?
Ach ja, das würde ja die Mehrheit betreffen …

Auch mich würde es jucken einmal ein Volksbegehren zum totalen Verbot von Trecking-Sandalen anzuregen, tue ich aber nicht, weil ich auch einfach wegschauen kann …

Aber wo ich nicht wegschauen kann ist, wenn aus Gleichheit, Gleichmacherei wird und aus Freiheit, Bevormundung … Das ist Faschismus und vor dem sollten wir uns alle fürchten.

Neuer Social-Vorschlag-Service:
User die das Rauchen verboten haben, würden auch gerne das verbieten:
Paintball, Killerspiele, Waffenbesitz, Alkohol, Sahnetorten, Schokoriegel, Schweinespeck, Minigolf, Fahrradfahren ohne Helm, Tattoos, Kirchenaustritte, Feuerzeuge, Nacktbaden, Surfen im Eisbach, Moscheen,“Neger“ zu sagen, Latein, Pornografie, abstrakte Kunst, Comics