Schlagwort-Archive: Blackberry

Einfach mal abschalten!

Träumen Sie nicht manchmal auch davon, den Smartphone einfach mal auszuschalten und in aller Ruhe den Feierabend zu genießen? Dazu fehlt mir, ehrlich gesagt, die nötige Selbstdisziplin. Ich freue mich höchstens auf den Jahresurlaub im unberührten Südwestkreta. Dort in der „Wilden Svakia“ gibt es nur draußen auf der Landzunge vor dem Hotel Handyempfang. Man muss also eine Viertelstunde laufen, und dazu bin ich dann meistens viel zu faul. Vielleicht sollte ich mich bei Volkswagen bewerben. Die haben das Problem souverän gelöst: 30 Minuten nach Arbeitsschluss wird der firmeninterne Blackberry-Server einfach abgeschaltet. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung betrifft rund 1.200 Tarifmitarbeiter und ist mit dem Betriebsrat abgestimmt. Offenbar waren einige Chefs in Wolfsburg der Ansicht, dass ihre Untergebenen rund um die Uhr per Mail erreichbar zu sein hatten. Damit ist jetzt Schluss. Die Telefonfunktion des Blackberry ist allerdings davon nicht betroffen. Es bleibt dem Chef also unbenommen, abends beim Mitarbeiter durch zu klingeln und ihm Dampf zu machen. Doch dagegen gibt es ja ein bereit bewährtes Mittel: den Ausschaltknopf…

Ist RIM noch zu retten?

Wohin geht die Reise?

In den US-Medien pfeifen es die Spatzen von den Dächern, am deutschen Blätterwald scheint die Story ziemlich spurlos vorbei zu rauschen: RIM, der Hersteller des einstigen legendären Lieblingshandys aller Unternehmensberater und Möchtegern-Manager, steht offenbar direkt am Abgrund. Ob die Kanadier morgen ein Schritt weiter sein werden, ist noch offen. Jedenfalls überschlagen sich in der US-Bloggerszene Meldungen wie „Blackberry and Blue, Again“ oder „RIM on the Edge“. Die Aktie befand sich bis vor Kurzem an der NASDAQ im freien Fall und dümpelt inzwischen irgendwo bei $28 Dollar herum – Anfang des Jahres lagen sie über $70.

Wie konnte das passieren? Weiterlesen

Twittern im Stehen

zoomsafer

Sicher ist sicher

Endlich gibt es eine Lösung für diejenigen unter uns (@michael: du weißt schon, wer gemeint ist), die meinen, beim Fahren twittern oder von mir aus auch nur telefonieren zu müssen. Die amerikanische Firma ZoomSafer hat eine Kombination aus Software und Service aufgesetzt, die automatisch die Verwendung eines Handys unterbindet, so bald sich der Besitzer mit mehr als 10 Meilen pro Stunde fortbewegt.

Die Idee dazu kam dem Gründer, einem gewissen Matt Howard, angeblich kurz nachdem er fast ein neunjähriges Kind überfahren hätte, nur weil er durch eine eingehende E-Mail auf seinem Mobiltelefon abgelenkt war. Das Erlebnis hat offenbar einen reiferen Menschen aus ihm gemacht. Ob es ihn auch einen reicheren Menschen aus ihm machen wird, bleibt abzuwarten.

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Ich denke, also surfe ich

Das jüngste Opfer des Internet könnte das alte angelsächsische Rechtssystem werden. Und schuld ist unter anderen Twitter, der Blackberry und vor allem Google.

Vergangene Woche platzte in Florida ein großer Drogenprozess, weil ein Geschworener zugegeben hatte, Einzelheiten zu dem Fall im Internet recherchiert zu haben. Als der Bundesrichter, William J. Zloch, nachbohrte, stellte sich heraus, dass acht weitere Juroren ebenfalls die Beweislage online überprüft hatten. Da aber seit 1000 Jahren ehernes Gesetz ist, dass die Juroren nichts außer den ihnen im Gerichtssaal präsentierten Fakten und Beweisanträgen bei ihrer Urteilsbildung heranziehen dürfen, blieb Richter Zloch nichts anderes übrig, als die Geschworenen nach Hause zu schicken und einen neuen Prozesstermin anzuberaumen.

Wie John Schwartz von den New York Times berichtet, ist das beileibe kein Einzelfall. Weiterlesen

Obama darf seinen Blackberry behalten

Obama und sein Lieblingsspielzeug

„They’re going to pry it out of my hands.“ (Barak Obama am 13. Januar 2009. Foto: AP)

Die digitale Glaubensbemeinschaft kann aufatmen: Obama kriegt seinen geliebten Blackberry wieder zurück! Nicht nur Czyslansky war entsetzt, als die Nachricht durchsickerte, dass Amerikas COPAZ („coolster Präsident aller Zeiten“) seinen ständigen elektronischen Begleiter an der Tür zum Weißen Haus abgeben sollte (siehe „Kein Blackberry für Obama„). Doch nun meldet das angesehene Politikmagazin „The Atlantic“ Entwarnung: „Obama Keeping His Blackberry After All„.

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Kein Blackberry für Obama

Die Nachricht des Tages trifft uns Techies hart: Obama („The Chosen One“) muss seinen Blackberry an der Eingangstür des Weißen Hauses abgeben!

Die Vorstellung war einfach zu schön, um wahr zu sein: Ein US-Präsident, der per E-Mail regiert, der regelmäßig surft! Das Oval Office als papierloses Büro! Das erste Staatsoberhaupt mit einem eigenen Profil auf Facebook. POTUS postet auf Twitter! Das wäre wirklich Politik 2.0 gewesen.

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