Das Beste von Czyslansky
Eine Auswahl der wichtigsten und meistgelesenen Beiträge auf dem Czyslansky-Blog.
Achtung Fettnapf: „Happy Burzzeltag“!
Haben Sie heute Geburtstag? Nein? Wusste ich. Facebook, Xing und Co haben mich informiert: Heute gibt es niemanden zu beglückwünschen… Gibt es etwas Feineres als die Geburtstagserinnerungen von Facebook, Xing & Co.? Sie sind so hilfreich, dass ich gar keinen Geburtstagskalender mehr führe. Dumm ist allerdings, wenn reale Freunde, Verwandte, Kollegen nicht in Facebook & Co unterwegs sind. Pech für sie und peinlich für mich, da ich ihre Geburtstage todsicher vergesse. Diese Minderheit außer acht lassend, werde ich fast täglich damit konfrontiert, dass irgendwer in meinen Kontaktlisten Geburtstag hat. Und schon sind wir mitten im Thema. Wie soll man auf diese Geburtstagsbenachrichtigung angemessen reagieren? Am einfachsten ist es, dem Geburtstagskind einfach die Wünsche auf die Pinwand zu posten. Und genau das machen alle. Aber mal ehrlich: Gibt es eine bessere Möglichkeit, seinem Mitmenschen mitzuteilen, dass er einem eigentlich völlig wurscht ist? Der Subkontext eines solchen Pinwandeintrags ist: Du bedeutest mir
Ein Shitstorm, eine Troll-Frau und ein Jungunternehmer mit Reputationsnöten – Was dabei herauskommt, wenn man mit Würzburger Studenten im Internet spielt …
… och, schade (cydonna/photocase.com) Windige Zeiten sind das in den sozialen Netzen. Ein Shitstorm jagt den nächsten und manch einer entpuppt sich dabei als kleiner Windbeutel. Dabei hat sich seit den seligen Zeiten des ersten allgemein beachteten Shitstorms um Kryptonite vor sieben Jahren wenig getan: die grundlegenden Mechanismen einer typischen Online-Reputationskatastrophe sind die gleichen geblieben. Und auch die Strategien, die gegen solche Image-Krisen zu entwerfen sind, sind schon lange entwickelt. Strategien aber lassen sich nur schwerlich mit Handbüchern vermitteln. Dies musste ich jedenfalls im Rahmen meiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Würzburg – heutzutage heißt eine solche Institution natürlich nicht mehr einfach Fachhochschule, sondern University for Applied Sciences – erfahren. Diese Erfahrungen bildeten den unmittelbaren Anlass für die Entwicklung eines Rollenspiels, in dem ich mit Studenten der Wirtschaftsinformatik im vergangenen Wintersemester eine Reputationskatastrophe veranlasst, ausgespielt, bekämpft und schließlich analysiert habe. Die Ergebnisse dieses Rollenspiels wurden bislang nicht veröffentlicht. Und das hat
Zwischen Schirrmacher und Renner – Digital ist anders
Unter dem programmatischen Titel “Digital ist anders” habe ich in der jüngsten Wochenendausgabe der F.A.Z. versucht, einen Weg zwischen der opportunistischen Erlösungstheorie der Renner-Brüder und dem kulturkritischen Skeptizismus des F.A.Z.-Herausgebers Frank Schirrmacher bei der Bewertung des Internet und dessen gesellschaftlichen Auswirkungen aufzuzeigen. Auch wenn mir Frank Schirrmacher freundlicherweise gleich eine Doppelseite in der nicht gerade kleinformatigen F.A.Z. zugesprochen hat, so musste natürlich trotzdem ein guter Teil des Manuskripts unter dem Diktat der Raumökonomie weichen. Neben vielem anderen hat das Internet gegenüber dem alten Holzdruck den unvergleichlichen Vorteil des unbegrenzten Raumes. Deshalb darf ich an dieser Stelle den Artikel der F.A.Z. mit einigen verfallenen Passagen vervollständigen. Dieses Posting ist also nicht eigenständig zu lesen, sondern als Addendum zum dort veröffentlichtem Text.
Gefangen im Scheinwerferlicht – Absurdes aus dem Leben an der Unternehmensspitze – Heute: Ruin in 10 Schritten
ein Gastbeitrag von Susanne Müller-Zantop (Chairwoman der CEO-Positions AG) So ruinieren Sie als CEO ein Unternehmen in 10 Schritten: 1.) Schreiben Sie ein internes Memo, dass die Aktie steil nach unten treibt, wenn es nach draussen gelangt. Und es wird nach draussen gelangen! Aktuelle Textvorlagen bei Léo Apotheker, CEO Hewlett-Packard 2.) Greifen Sie nackt ein Zimmermädchen an und lassen Sie sich von der Hotelkamera dabei filmen. Wenn Sie es in den USA machen, haben Sie hohe Chancen auf langfristige Medienpräsenz. Anschauungsmaterial auf Youtube unter dem Stichwort "DSK". 3.) Treiben Sie Insiderhandel, bevor Sie schlechte Zahlen veröffentlichen. Und kaufen Sie dann die Aktien ganz schnell zurück, wenn es brenzlig wird. Die Vorlage zu diesem Husarenstück lieferte Andy Rihs, Sonova. 4.) Präsentieren Sie sich als Chairman einer ‚gemergten‘ Organisation lange bevor die Aufsichtsbehörden Ihr Merger genehmigt haben. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Reto Francioni, Deutsche Börse. 5.) Geben Sie eine verspätete
Mein erstes XING Rotating-Dinner – ganz ohne Auftragsmalerin und Feng Shui Architektin
„XING Rotating Dinner im Maximilianeum, das heisst unter prächtigen Rundbögen an einem festlich gedeckten Tisch zu sitzen. Den Blick über die Isar und die zu Füßen liegende Stadt in der Abendsonne schweifen lassen. Dabei exquisit dinieren und nebenbei andere XING-ler auf lockere Art und Weise kennen zu lernen.“ So tönte der Lockruf des Netzes und, was soll ich sagen, ich erlag dem werbenden Rufen und meldete mich also vor einigen Wochen schon zu meinem ersten Business Speed Dating an. Sie werden sich fragen „Was ist ein Rotating Dinner? Dreht sich da der Ochse am Spieß? Muss man da hin? Wessen schweifende Blicke kreuzen sich? Kreuzt sich überhaupt was?“ Ihre Fragen sollen sogleich beantwortet werden. Ich war gestern da. Oder dort. Mein kleiner Bericht ist also überfällig:
Die Scroll-Edition der WELT KOMPAKT – Gedruckte Postings sind noch keine Tageszeitung
Heute liegt sie also endlich am Kiosk: die vor einigen Wochen angekündigte “Blogger-Ausgabe” der Tageszeitung WELT KOMPAKT, der “kleinen Schwester” der ganzen WELT. Der Verlag hatte einige deutsche Blogger – von Mode-Bloggern über Wein-Surfer bis hin zu Politik- und Kultur-Bloggern – eingeladen, einen Tag lang die Print-Ausgabe der WELT KOMPAKT zu gestalten.
Czyslansky wurde 2008 von Sebastian von Bomhard, Alexander Broy, Tim Cole, Alexander Holl, Michael Kausch, Hans Pfitzinger, Lutz Prauser, Ossi Urchs und Christoph Witte als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Seit 2017 führt Michael Kausch das Blog alleine weiter.
Blog abonnieren
Per RSS

Per E-Mail
Beitragsarchiv
Archive
Czyslansky in Facebook
Czyslansky in Twitter
Czyslansky in Mastodon
Czyslansky in Instagram
Folgen Sie mir auf Instagram
Michael Kausch in Blogs
Michael Kausch im vibrio PR Blog
- Tipp: So schreiben Sie erfolgreiche LinkedIn Beiträge. Aus den Ergebnissen einer vibrio Studie lernen.Warum erzielen manche Beiträge auf LinkedIn mehrere Tausend Impressions und andere nur 50? Kann man etwas dafür tun, dass eigene Beiträge mehr Kommentare erhalten und öfter geteilt werden? Oder hängt alles nur vom doofen Algorithmus ab, den eh niemand versteht? Oder von der Anzahl der Follower? Oder gar vom dummen Zufall, der Uhrzeit oder dem […]
Michael Kausch im Gefahrgut-Logistik-Blog
- Wie die Modellvorschriften der UN die Gefahrgut-Welt bewegenWie die Modellvorschriften der UN die Gefahrgut-Welt bewegen Derzeit befinden sich die Modellvorschriften der Vereinten Nationen für den Gefahrguttransport in ihrer 23. Überarbeitung. Ein Sachverständigenausschuss des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen entwickelt seit Jahrzehnten diese „UN-Empfehlungen für den Transport gefährlicher Güter“ (TDG): Das sogenannte „Orange Book“ erscheint alle zwei Jahre neu. Es setzt Standards […]
Michael Kausch im LuftHygienePro Blog
- Raumluft ist ein LebensmittelDas wichtigste Lebensmittel gibt es nicht beim Lebensmittelhändler um die Ecke. Ohne Nahrung halten gesunde Menschen es rund drei Wochen aus. Das wichtigste Lebensmittel fließt auch nicht aus dem Wasserhahn. Ohne zu trinken überleben Menschen höchstens drei Tage. Das wichtigste Lebensmittel ist schon da: es ist die Raumluft. Fehlt sie sterben wir schon nach drei […]
Lese-Tipps
die gründerrolle
die rolle der anderen
- das betterair hygiene- und probiotik-blog
- das blog über slow media
- digisaurier
- ich sag mal
- lufthygienepro blog
- pflugblatt
- smidternachtsgeschichten