tim cole zieht sich für den französischen playboy aus

ich weiss, die überschrift verspricht wieder einmal mehr, als dieser kleine eintrag halten kann. doch bin ich auf dieses erratische versprechen gestossen, als ich heute morgen bei arbeitsbeginn – den tag beginne ich meist mit kleinen fingerübungen am netz – ein kleines phantastisches tool, das eigentlich zur vorbereitung von brainstormings entwickelt wurde, austestete: http://www.oamos.com/

dabei handelt es sich um einen kleinen automaten. man gibt oben einen begriff oder eben einen namen ein – ich habs mit „tim cole“ versucht, und die maschine gibt einem seltsame fundstücke aus dem netz zurück: texte, bilder, töne. die innere logik – oder ist es ein zufallsgenerator? – der maschine gab mir dann eben jenes grauenhafte versprechen zurück, das ich als überschrift dieses kleinen tipps nicht verschmähen konnte.

oamos ist ein werkzeug das spass macht. man darf nur nicht allzu schreckhaft sein. probieren sie’s doch einfach mal aus.

4 Gedanken zu „tim cole zieht sich für den französischen playboy aus“

  1. Cole in der Badewanne

    Ätsch: Ich habe mich tatsächlich schon mal für den „Playboy“ ausgezogen – allerdings für den deutschen…

    Es war im Jahr 1987. Ich war wohlbestallter Playboy-Autor und hatte damals eine große Story über „Das Beste für den Sommer“ geschrieben („Achtung, jetzt wird’s heiß!“). Fred Baumgärtel, der legendäre Chefredakteur des Blattes (das damals, man staune, Monat für Monat mehr als 600.000 Hefte verkaufte – das waren noch Zeiten!) wollte ein Foto von mir für die Rubrik „Unter uns“ auf der Seite 3 haben, wo immer kleine Bonmots über das Heft und seine Autoren standen.

    Wir hatten gerade eine Wohnung in Stuttgart gekauft und waren voll am Renovieren. Am Tag zuvor hatten die Bauarbeiter die uralte Badewanne rausgerissen und erst mal auf den Balkon gestellt. Bernd Prievert, der damals Baumgärtels Stellvertreter war, kam auf die glorreiche Idee, ich solle mich mit nacktem Oberkörper in die Wanne setzen und meinen Computer auf einen Brett stellen, so als würde ich dort arbeiten.

    Das Foto erschien tatsächlich, aber der erhoffte Erfolg blieb aus: Ich wurde nie wieder als Modell für freizügige Fotos angefordert. Schade…

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