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Glatzkopf hilft bei Karriere und Gehaltserhöhung!

 

Glatzenträger sind stärker und erfolgreicher. Das meint jedenfalls die „Karrierebibel“ (http://bit.ly/UnNDsE) und zitiert eine neue Studie: „Die kahlen Häupter wurden durchweg als dominanter, selbstbewusster und maskuliner eingestuft – im Vergleich zu größeren Männern mit vollem Haar sogar als 13 Prozent stärker.“

Vorbei also die Zeit, da man sich über schütteres Haupthaar und „Klappfrisuren“  (die verbliebene Strähne wird keck von links außen in einer zweifachen Windung  flächendeckend über das nackte Haupt gelegt um mit den äußersten Spitzen rechts außen noch Fülle zu imitieren) erheiterte? Nicht ganz, denn die Studie erleichtert das Los nur den freiwillig Beglatzten:

„Allerdings galt dies in allen Experimenten nur für Männer, die sich erkennbar den Kopf rasierten (weil zum Beispiel noch Haarstoppeln zu sehen waren), wer dagegen unfreiwillig dünnes Haupthaar hatte, wurde prompt als schwächer eingestuft.“

Also Freunde: Packt die Rasierer aus! Die Zukunft gehört den Yul Brynners dieser Welt. Die Zeit der Alt-68er ist ebenso vorbei, wie die der rauschebärtigen Oberland-Bayern. Mir kommt das irgendwie entgegen …

Gartner definiert mal wieder die wichtigsten Zukunftstechnologien

Alle Jahre wieder wird Gartner zum Nostradamus der Branche und definiert den „Hype Cycle for Emerging Technologies“. Und so sieht unsere Zukunft an der Schwellung zu 2011 aus:

gartner hypecycle 2010

Der Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies 2010 (Quelle Gartner via CIO)

Insgesamt 41 Zukunftstechnologien sieht Gartner vor dem Durchbruch, darunter klassische B2C-Themen wie E-Books und 3D-Fernsehen, aber auch B2B-Projekte wie die viel diskutierte Cloud. SOA ist übrigens nicht mehr dabei, denn SOA sei bereits Realität und keine Zukunftstechnologie mehr. Was aber bringt die Zukunft?

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Wörterbuch der Zukunft

Sieht die Zukunft, wie sie ist: Doug Coupland

Für all diejenigen, die nicht warten wollen, bis sein Verlag die deutsche Fassung auf den Markt bringt (wenn überhaupt) will ich mal versuchen, das wunderbare Stück von Doug Coupland („Generation X“) zu übersetzen, dass heute unter der Überschrift „A dictionary of the near future“ in der „New York Times“ erschienen ist. Czyslansky hätte an ihm seine helle Freude gehabt!

Das Schlimme an der Zukunft ist, dass sie sich nie so ist, wie wir sie uns vorgestellt haben. Neue Empfindungen verlangen nach neuen Begriffen. Hier ein paar solche Ausdrücke die helfen sollen, unsere Gegenwart zu beschreiben.

Flughafen-induzierte Identitäts-Dysphorie: Beschreibt den Grad, bis zu dem das Reisen heute den Reisenden gerade eben so viel seines Identitätsempfindens nimmt, dass er das Bedürfnis verspürt, Aufkleber und Schnickschnack zu erwerben, die sein leicht erodiertes Persönlichkeitsgefühl wieder anheben: Flaggen der Welt, Familienwappen, Schulbedarf.

Bells Gesetz der Telefonie: Egal welche Technologie verwendet wird, die Monatsrechnung Ihrer Telefongesellschaft bleibt magischerweise immer gleich hoch.

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Das Online-Angebot der New York Times soll künftig bezahlt werden

nytimes

Die Krise der Printmedien zwingt die Verlage zum Umdenken: sie wollen ihre Inhalte nicht länger kostenlos ins Internet stellen. Laut Online-Pionier „Observer“ will die New York Times bis Ende Juni entscheiden, in welcher Form künftig pekuniärer Gewinn aus dem Internet gezogen werden soll. Ein Beitrag von Eric Pfanner in der gestrigen Ausgabe zeigt, wo die Reise hingehen soll:

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heftige untwitter über deutschen verlagsstuben – zur streitkultur im handelsblatt-blog

Businessman with knife

während tim hier die diskussion zur web 2.0-affinität der süddeutschen angezettelt hat, diskutiert seit vier tagen schon der handelsblatt-blog unter dem schönen titel „weil der journalist sich ändern muss„, ob denn die aktuelle twitterei einen segen, einen fluch oder gar den boandlkramer des klassischen journalismus verkörpert. da man dieses thema dort schon des öfteren diskutiert hat – thomas knüwer, dem aufrechten kämpfer für den live-twitter aus pressekonferenzen sei dank; er sitzt immer da, wo’s klappert – und in aller regel auch keine wirklich neuen erkenntnisse aus diesem ansonsten feinen blog herauskommen, könnten wir das glatt ignorieren. tun wir aber natürlich nicht. denn dieses mal fließt blut. und für seriöse unterkühlt-niederrheinische handelsblattverhältnisse spritzt das sogar mächtig hoch. was ist passiert?

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