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Endlich: Der iPad kann jetzt Windows!

ParallelsAccess

Wenn das kein Fortschritt ist?

Ich gebe es ja zu: Ich liebe meinen iPad. Das heißt: Eigentlich hasse ich ihn, weil er so furchtbar umständlich und unhandlich ist. Die Tastatur ist ein Folterwerkzeug, das von übelmeinenden Apple-Ingenieuren ersonnen wurde, um uns die Zeit zu stehlen und uns in den Wahnsinn zu treiben. Wer wie ich blind tippen kann verbringt mehr Zeit damit, nachträglich Tippfehler zu korrigieren als mit dem Schreiben selbst. Das einzige, was man über das Mail-Programm sagen kann ist: Es ist nicht Outlook. Aber ich lebe in einer Outlook-Welt, verdammt noch mal! Und in einer Word-Welt, einer Excel-Welt und einer PowerPoint-Welt. Nur wenn ich mit meinem iPad unterwegs bin, lasse ich das alles zurück und bewege mich in einer anderen, einer fremden und auch ein bisschen unheimlichen Welt, nämlich die von Apple.

Aber ich liebe meinen iPad, wie gesagt, weil er so schick ist und so flach, so ungeheuer praktisch für unterwegs und weil ich meine ganze Sammlung klassischer Musik-CDs darauf gespeichert habe, die ich per Bluetooth über die Stereoanlage oder unterwegs übers Autoradio abspielen kann, und weil es so ein mega-cooles Backgammon-Spiel für den iPad gibt, mit dem ich mir die Mußestunden im Flieger oder im Hotel vertreiben kann.

Apple und Windows: Zwei Welten – aber zwei Welten, die sich jetzt begegnen. Weiterlesen

Das Wehklagen ist so alt wie Windows

Wie war er stolz, der gute Billy, als er damals im November 1983, 28 Jahre jung und immer noch pickelgesichtig, vor die in New York versammelte Weltpresse trat und den Start von „Windows 1.0“ verkündete. Statt wie bisher lange Befehlstexte (z.B. (Systemanfrage) $p (Pfad), $g (Pfeil >), $t (Zeit), $d (Datum), $h (Backspace), $_) direkt in die Kommandozeile hinter dem blinkenden „C:“ einzutippen, genügte jetzt ein Mausklick, um eine Datei zu öffnen oder zu kopieren, Verzeichnisse anzulegen, DOS-Programme oder einen Druckauftrag zu starten, beziehungsweise mit dem Systemprogramm „Terminal“ und einem Nullmodem-Kabel mit anderen Computern zu kommunizieren!

Und wie enttäuscht war Billy Boy, als die gesamte Fachpresse seine wunderbare neue Erfindung, an der er und seine Jungs drei Jahre lang gearbeitet hatten, in der Luft zerrissen.

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Google OS: Braucht die Welt noch ’n Betriebssystem?

Die Spatzen pfeifen es schon längst vom Dach, aber seit gestern ist es offiziell: Google wird Microsoft auf dessen ureigenem Terrain herausfordern, dem Betriebssystem. „Google Chrome OS“ soll noch dieses Jahr den Entwicklern der Open Source Community zur Verfügung gestellt und nächstes Jahr ausgeliefert werden. Angeblich hat Google das expolsionsartig wachsendene Segment der Sub-Notebooks oder „Netbooks“ im Visier, aber das Betriebssystem wird vermutlich auch auf „richtigen“ PCs und Laptops laufen. Nach ersten Berichten handelt es sich um ein extrem abgestripptes und ressourcenschonendes System, das mit dem Google-eigenen Web Browser gleichen Namens sozusagen eine Symbiose bildet.

Damit fügt es sich nahtlos ein in Googles Vision einer Internet-zentrischen Computerwelt, in der Software nicht mehr auf dem einzelnen Rechner residiert, sondern online und nur bei Bedarf abgerufen und im Web-Browser ausgeführt wird statt wie bisher durch das Betriebssystem gesteuert. Die Funktionen des OS verlagern sich also auf den Browser, der damit das wahre Herzstück des Computers von Morgen werden soll.

Klingt nett, aber mal ehrlich: Braucht die Welt noch ’n Betriebssystem?
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trojaner hacken geldautomaten unter windows

banktroja

bank von troja

einerseits: das war mir neu, dass sogar geldautomaten inzwischen unter windows laufen.

andererseits: das überrascht dann auch nicht mehr, dass inzwischen trojaner entdeckt wurden, die in geldautomaten die PINs von bankkunden ausspionieren.

laut sophoslabs wurde nun erstmals in moskau elektronische spyware entdeckt, die in geldautomaten des herstellers diebold implantiert wurden. gleichzeitig weisen die sophosleute darauf hin, dass es auch in westlichen ländern, darunter  deutschland, windows-bankautomaten gäbe, die grundsätzlich als ziel von trojaner-angriffen in betracht kommen.

knapp 50 billionen us-dollar wurden angeblich in der jüngsten finananzkrise „vernichtet“. da kommt einem doch der verdacht, dass das schöne geld vielleicht gar nicht vernichtet wurde, sondern auf einer bank in troja liegt?