Schlagwort-Archive: Tauss

Nur eine halbe Ohrfeige für Zensursula

Na, wenigstens sind die Online-Sperren erst mal für ein Jahr vom Tisch. CDU und FDP haben sich in ihrer Kolaitionsvereinbarung wenigstens darauf einigen können, der ehemaligen Familienministerin Ursula von der Layen eine halbe Ohrfeige zu verpassen. Die von ihr initiierten Internet-Sperren sollen erst mal ausgesetzt werden. In einem Jahr wird nochmal geprüft, ob sie wirklich nötig sind.

Also, das hätte ich ihnen jetzt schon sagen können: nein, sie sind es nicht!

Laut Beschluß der Koalitionäre soll sich das BKA „zunächst auf die Löschung solcher Seiten konzentrieren, auch durch eine stärkere internationale Zusammenarbeit“, was Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Chef des Branchenverbands BITKOM, irgendwie gut findet, Löschen sei besser sei als Sperren, sagt er.

Ich kann das schwer nachvollziehen: Wie will das BKA irgendwas löschen, ohne massiven Zwang auf die Provider auszuüben. Ist das vielleicht keine Form von Zensur? Und was haben denn die Kids davon, die weiterhin vergewaltigt und dabei gefilmt oder fotografiert werden?

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Zensursula wird immer mehr zur „Lügen-Uschi“

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Politikerin ausgesperrt: WordPress-Plugin von Peter Körner

Die Bundesfamilienministerin ist gerade dabei, sich einen zweiten Spitznamen neben dem altbekannten „Zensursula“ zu verdienen: Die „Lügen-Uschi“.

Seit Wochen wird die rührige, aber offenbar in Sachen Pädophilie ziemlich ahnungslose CDU-Politikerin nicht müde, die Inder als ein Volk von Kinderpornographen zu verleumden, zuletzt in der vergangenen Woche im MDR-Radiosender Sputnik , wo sie Indien als Land bezeichnet, das „keinerlei Form von Ächtung von Kinderpornographie“ habe.

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Causae Somm/Tauss: Wie sich die Fälle gleichen

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Ist der Ruf erst ruiniert: Justizopfer Felix Somm, Jörg Tauss

Der Justizmord an Jörg Tauss erinnert fatal an den ähnlich gelagerten Fall von Felix Somm. Für die jüngeren unter unseren Lesern sei hier noch einmal auf die Ereignisse aus dem Frühsommer 1998 erinnert.

Der Schweizer Felix Somm war von 1991 bis 1997 Geschäftsführer von CompuServe in Deutschland, einem Internet-Provider der ersten Stunde, über den viele (der Autor dieser Zeilen inbegriffen) ihre ersten tappsenden Schritte im Cyberspace gewagt haben. Am 22. November 1995 wurden überraschend die Geschäftsräume von CompuServe von der Staatsanwaltschaft München durchsucht, da die Polizei in den Internet-Newsgroups von CompuServe illegale Pornographie mit Kindern und Tieren gefunden hatte.

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