Schlagwort-Archive: Sascha Lobo

Kopf hoch, Sascha: Eine Replik auf Sascha Lobos These.

Sascha Lobo in Berlin

In der F.A.Z. konnte man am 12.1.2014 eine erstaunliche Meldung lesen:

Sascha Lobo: „Das Internet ist nicht das, wofür ich es gehalten habe“

Lange hielt Sascha Lobo das Internet für den Wegbereiter von Demokratie und Befreiung. Jetzt sieht er, dass er sich geirrt hat. In Wahrheit zerstöre es die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft. (…)

Nach der Spähaffäre um die NSA und den neuen Erkenntnissen über Wirtschaftsspionage und den Kontrollwahn der Konzerne kommt Lobo zu dem Schluss: „Das Internet ist kaputt.“

Armer Sascha, da hat er wohl einen rabenschwarzen Tag gehabt. Vielleicht sogar eine kleine Panikattacke, denn er verdient sein Geld mit dem Internet und mit dem Drumrum des Internet. Oder andersherum: Sein Trick mit der Frisur und seine Fähigkeit, aktuelle Themen zu erkennen und gleich zu besetzen, benutzt das Internet wie der Weizen den Dünger.

Die Panik ist unbegründet, es gibt vier klare Argumente, die Sascha Lobo wieder in die Welt zurückbringen werden. Nichts ist kaputt. Schauen wir mal… Weiterlesen

Von Sascha Lobo lernen heisst siegen lernen – ein Aufguss zum Thema Reputationsmanagement

Gestern saßen die Freunde Czyslanskys nach langer Zeit individueller Vereinsamung mal wieder bei einer guten Zigarre beisammen – in der wunderhübschen neuen Y Julietta Bar übrigens. Der Diskurs schweifte und schwofte von links nach rechts, von gestern ins morgen und traf irgendwo auf halbem Weg auf Sascha Lobos aktuelle Thesen vom Geworfensein des Individuums in den Fängen sozialer Netze. So kam die Sprache auch auf ein längst verblasstes Posting aus jenen Zeiten, in denen Sascha uns allen noch voran ging auf dem Erfolgspfad des modernen Social Warriors, ein Posting in dem ich an anderer Stelle im Jänner 2010 aufzuzeigen versuchte, dass von Sascha Lobo zu lernen gleichbedeutend sei mit der Erfahrung des Siegens.

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Aus dokumentarischen Gründen sei dieses Posting an dieser Stelle noch einmal ausgegraben:

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Reputationsmanagement, Ignoranz und repressive Toleranz: Sascha Lobo leidet unter sich selbst!

Sascha Lobo

“Beim Betrachten alter Fotos ist es oft schwer, sich angesichts der Lächerlichkeit der getragenen Kleidung und Frisuren zwischen Lachen und Weinen zu entscheiden.” Ich kann Sascha Lobo da wirklich verstehen – zustimmen mag ich ihm nicht!

Sascha Lobo bezeichnet sein Leiden in seiner gestrigen Kolumne auf SPIEGEL-Online als “Ich-Schmerzen”, die immer dann auftreten, wenn man mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Und in Zeiten der umfassenden digitalen Archivierung der Ich-Entwicklung in Facebook, Twitter & Co. nähmen diese Ich-Schmerzen natürlich zu. 

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Zum Advent: Czyslanskys Widerrede gegen Schirrmacher

In ein paar Minuten werden wir uns im Münchner Presseclub zur Czyslansky-Weihnachtsfeier zusammensetzen, um über die Thesen von Frank Schirrmacher und die Frage zu diskutieren: „Sind wir bald die digitalen Deppen?“ Zur Einleitung folgendes:

Ich lebe seit vielen Jahren davon, dass ich als „Internet-Urgestein“ (danke für diesen Ehrentitel, Sebastian) und digitaler Berufsoptimist in Vorträgen, Büchern, Fernsehauftritten, Kolumnen und Blog-Artikeln über die Veränderung und Bereicherung des beruflichen und privaten Alltags durch das Internet und durch das Phänomen der Vernetzung schreibe und rede. Herr Schirrmachers Thesen in seinem Buch „Payback“ sind ein Frontalangriff auf diese Weltsicht, und sie haben mich deshalb zu einer heftigen Gegenrede auf czyslansky.net veranlasst.

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