Schlagwort-Archive: Rundfunk

Respekt Restek!

restek minitun

Der RESTEK MTUN+

Ja ja, das Internet ist bekannt dafür, dass ständig unzufriedene Konsumenten mit Wut und Häme über schäbige Hersteller herziehen. Die Welt der Blogs ist angefüllt mit kritischen “Prosumern” und Anklägern. Czyslansky liegt ja auch in diesem Punkt immer im Trend. Ich erinnere nur mal an meine leidvolle und an eben dieser Stelle öffentlich gemachte Auseinandersetzung mit der Firma Kaffee Partner.

“Wo bleibt das Positive?” rufen dann ständig gut meinende Freunde. “Es ist doch nicht alles schlecht auf dieser Welt” und “Früher haben wir nicht gejammert, sondern die Dinge in die Hand genommen” – “und geschossen” würde Thomas Bernhard an dieser Stelle einwerfen.

Gemach meine lieben Freunde: heute wird gejubelt und gedankt. Es gibt sie nämlich noch, die Unternehmen, die nicht nur mit Fleiß und Kompetenz gute Produkte entwickeln und fertigen, sondern die einen Kunden-Service bieten, wie ich ihn seit den Zeiten meines ersten Tankstellen-Pächters Leidl nur selten mehr erleben durfte (Jahre lang durfte ich dort beim Bezug des von meinem R4 bevorzugtenTreibstoffs der Marke “Gasolin” anschreiben lassen). Ich schweife ab …

Meine uneingeschränkte Anerkennung gilt heute der Firma RESTEK. Unter dieser Marke bauen geschickte Hände im hessischen Fuldabrück Hifi-Pretiosen:  Verstärker, CD-Spieler, DAC-Wandler und Tuner. Dabei legt man ganz offensichtlich mehr Wert auf funktionale Produkte, gutes Design und beispielhaften Service, als auf Marketing. Denn auch wenn ich anstandshalber hier auf deren Web Site verweise – der Internet-Auftritt ist eher mitleidheischend, RESTEK-Fan auf Facebook kann man auch nicht werden und so wundert es nicht, wenn zumindest in meinem Freundkreis kaum einer bislang von den guten Leuten aus Fuldabrück Notiz genommen hat.

Dabei haben sie Aufmerksamkeit wahrlich verdient – und zwar aus einem einfachen Grund:

Weiterlesen

Hurra, Czyslansky macht Tee Vau!

Ist Czyslansky ein Fernsehsender? Ist das, was das kleine Häuflein der Getreuen Tag für Tag verrichten, infolge dessen lizenzpflichtig? Und da einige von uns Czyslansky-Jüngern ihren Wohnsitz im Freistaat Bayern haben: Müssen wir Angst haben, dass es plötzlich an der Tür klopft und draußen die Häscher der Landesmedienanstalt mit ihren Fangnetzen und Maschinenpistolen lauern?

Sie lachen. Aber lesen Sie erst mal, was in der 12. Änderung des Rundfunkstaatsvertrags steht. Sobald mehr als 500 Menschen gleichzeitig auf ein per Internet bereitgestelltes Bewegtbildangebot zugreifen, ist man ein „linearer Informations- und Kommunikationsdienst, die für die Allgemeinheit bestimmte und zum zeitgleichen Empfang bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Angeboten aller Art im Bewegtbild oder Ton entlang eines Sendeplans unter Benutzung elektronischer Kommunikationsnetze“ – vulgo eben ein Fernsehsender.  Als solcher wäre man verpflichtet, sich wie weiland ARD, ZDF, RTL, ProSieben oder München-TV um eine amtliche Erlaubnis zu bitten.

Weiterlesen