Schlagwort-Archive: Penis

Sogar bei alten Omas…

Es ist immer gut, jemanden im Bekanntenkreis zu haben, der fließend schwedisch spricht – nicht nur, wenn manbei Ikea Möbel kauft.Kollegin Marie schätze ich sehr. Heute aber ist sie mir als gebürtige Schwedin eine besondere Stütze. Denn sie verrät mir, dass Snoppen der Pimmel und Snippan die Scheide ist.

Nicht, dass es mich besonders interessieren würde, was diese beiden Genitalwörter auf schwedisch bedeuten. Es ist eher andersherum. Ein schwedisches Video macht seit einigen Tagen Furore im Netz. Es zeigt einen tanzenden Snoppen und eine tanzende Snippan.


Der Clip gehörte zur TV Show Bacillakuten auf dem schwedischen öffentlichen-rechtlichen Sender SVT Brankanalen, einem Kinderkanal. Weiterlesen

Früher war mehr Viagra

Erinnern Sie sich?

Büropflanzen zur Verbesserung des Raumklimas, Management-Kurse, Weinsubskriptionen… das alles kam dereinst per Fax. Unaufgefordert natürlich. Morgens war der Papierauswurf des Faxgerätes gefüllt mit 80g holzfreiem Spam beziehungsweise, und das ist noch länger her, mit Thermopapierröllchen, die auf der Erde lagen.  Tempi passati.
Nun ja. Faxgeräte benutzt heute kaum einer mehr. Spam kommt wie jede andere Post weitgehend elektronisch und wird dank mehr oder weniger guter Filter und Schutzsysteme vielfach gar nicht erst durchgelassen. Leider fischt so ein Spamfilter hin und wieder auch wirklich wichtige Mails aus der Eingangspost, so dass man sich gezwungen sieht, in dem entsprechenden Ordner zu schauen, in dem das ganze Gerümpel automatisch verschoben wird. Während ich mit Czyslansky-Freund Alex Broy telefoniere, weil wir auf eine automatisch generierte bestimmte Support-Bestätigung warten, die längst hätte da sein können, blicke ich tief in die Abgründe meines Spam-Mülleimers und suche nach dieser Mail. Schnell ist sie gefunden, aber auch meine Neugier geweckt. Was findet sich da sonst noch in meinem Spamordner als Gammeldosenfleisch?
Ich schau mal so diagonal durch: Was wird mir nicht alles angeboten: Frauen wollen mich unbedingt kennenlernen (wie schön, wenigstens noch digital), andere wollen mir ihr Vermögen treuhänderisch überweisen, meine E-Mail-Adresse hat $ 2.000.000 gewonnen, meine Transaktionen warten auf Bestätigungen (ich muss nur klicken… Pustekuchen!) und Vodafone schickt mir eine Rechnung über € 246,10. Letzteres verärgert mich ein wenig, da ich gar kein Kunde bei Vodafone mehr bin und zu den Opfern gehöre, deren Kontaktdaten vor geraumer Zeit geklaut wurden. Zwar hat mir damals Jens Schulte-Bockum einen Brief geschrieben und mich vor Phishing-Mails gewarnt, aber trotzdem ärgert mich es nachhaltig, dass ich solche idiotischen Mails überhaupt erst erhalte.
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Penis, Peta, Panik… Hühnerflügel

Selten genug kommt es vor, dass ich anderen Menschen erlaube, in mein Kopfkino mitzukommen, aber diesen Film müssen Sie sehen. Heute also eine kleine Ausnahme. Kopfkino an:
Ich sitze in einer Sauna, sagen wir, nach einem anstrengendem Tag oder ausgiebigen Sportvergnügen. Um mich herum lauter andere Menschen. Sie alle sind, wDetail from Fountain of Neptune,  Florence, Italyie in den meisten europäischen Saunen, einfach nur nackt. Die Gespräche der meisten sind gedämpft, wenn überhaupt jemand im Schwitzkasten den Mund aufmacht. Aber  die Männer in der Sauna tun, was sie immer schon getan haben: Auf öffentlichen Toiletten, unter den Sammelduschen in Schwimmbädern oder Sporthallen. Sie vergleichen. Ein verschämter Blick auf die Genitalien der anderen – größer? Gleichgroß? Kleiner? Ha! Kleiner! Wusste ich es doch. So schön.
Kopfkino aus. Das reicht.

Schwanzvergleiche, das sei mal so ganz unverblümt gesagt, ist für Männer immer ein Thema. Gehen Sie mal über den Parkplatz eines angesagten Restaurants und schauen sich die Fahrzeuge dort an: Ich sag doch – der pure Schwanzvergleich. Und damit sind wir schon mitten im Thema. Denn Schuld am kleinen Freund sind nicht etwa Anabolika. Die nämlich sorgen „nur“ für die kleineren Hoden der muskelbepackten und gestählten Bodybuilder, das ist hinlänglich bekannt. Schuld aber am Kleinschwanz haben, glaubt man dem seriösen amerikanischen Women’s Health Magazine, unter anderem Phtalate.
Phatalate sind, so belehrt uns Wikipedia, als Weichmacher hauptsächlich bei Produkten aus PVC enthalten. Unter anderem bei Kinderspielzeug und Sexspielzeugen (genau so steht es dort) und hier schließt sich schon ein erstes Mal der Kreis?
Warum?
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