Schlagwort-Archive: handelsblatt

Meins, deins, seins – oder dem Zuckerberg seins?

Wenn stimmt, und daran besteht wohl kein Zweifel mehr, was am Wochenende erst die Netzgemeinde in Aufregung und dann durch die Nachrichtenkanäle gerauscht ist, dann werden die Nutzer von Whatsapp schon bald zu spüren bekommen, wer der neue Herr im Haus ist: Nämlich Facebook.
Whatsapp – so vermeldet unter anderem N24 – erschleicht sich Text- und Bildrechte, indem der Kommunikationskanal seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert hat. In denen ist nachzulesen:
In connection with Status Submissions, you affirm, represent, and/or warrant that: (i) you own or have the necessary licenses, rights, consents, and permissions to use and authorize Whatsapp to use all patent, trademark, trade secret, copyright or other proprietary rights in and to any and all Status Submissions to enable inclusion and use of the Status Submissions in the manner contemplated by the Service and these Terms of Service (AGB 5 B (i)).
Was nichts anderes bedeutet als, dass die Nutzer von Whatsapp nicht nur bestätigen Rechteinhaber der über die Plattform verschickten Bilder zu sein, sondern Whatsapp zu autorisieren, all das Material ebenfalls zu benutzen. „Die Kunden stimmen jedenfalls in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu, dass Whatsapp alle Inhalte, Bilder und ähnliches ohne Einschränkung und in allen Medienformaten und über alle Kanäle weiterverbreiten kann“, zitiert das Handelsblatt, das das Thema in die Öffentlichkeit gebracht hat, auf seiner Website den Kölner Rechtsanwalt Rolf Becker.
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Sony bringt Totmann-Taste für ZDF-Zuschauer

sonywe5

Sony bringt gerade ein neues Fernsehgerät mit innovativer Ökotaste für ZDF-Zuschauer auf den Markt: Das Gerät, das auf den hübschen Namen Bravia WE5 hört, stellt über einen Sensor fest, ob der Zuschauer den Raum verlässt oder vielleicht bereits verstorben ist, ob sich also noch irgendwas vor der Flimmerkiste bewegt. Tut es das nicht, dann schaltet der Sony stromsparend erstmal das Bild ab (Bier holen nach drei Stunden Thomas Gottschalk) und nach einiger Zeit auch den Ton (Exitus bei Carolin Reiber). Für ZDF-Zuschauer unersetzlich, für andere brauchbar. Ein Tipp aus dem Hause Handelsblatt.

handelsblatt öffnet sich bloggern

habla

natürlich konnten sie auch bisher schon wichtige notizen ins handelsblatt schreiben (s.o.). künftig aber kann ich mitlesen. das handelsblatt öffnet seine elektronischen seiten den bloggern. seit heute verweist die online-ausgabe des handelsblatts am ende jeden artikels auf blogs, die auf den entsprechenden artikel verweisen. genutzt wird dazu die blogsuchmaschine twingly, die die freunde des gepflegten czyslansky-blogs freilich schon lange (!) kennen. letztlich handelt es sich um – dank twingly – spamfreie trackbacks. wer mehr zu diesem service wissen will, der lese beim habla-kollegen knüwer nach.

heftige untwitter über deutschen verlagsstuben – zur streitkultur im handelsblatt-blog

Businessman with knife

während tim hier die diskussion zur web 2.0-affinität der süddeutschen angezettelt hat, diskutiert seit vier tagen schon der handelsblatt-blog unter dem schönen titel „weil der journalist sich ändern muss„, ob denn die aktuelle twitterei einen segen, einen fluch oder gar den boandlkramer des klassischen journalismus verkörpert. da man dieses thema dort schon des öfteren diskutiert hat – thomas knüwer, dem aufrechten kämpfer für den live-twitter aus pressekonferenzen sei dank; er sitzt immer da, wo’s klappert – und in aller regel auch keine wirklich neuen erkenntnisse aus diesem ansonsten feinen blog herauskommen, könnten wir das glatt ignorieren. tun wir aber natürlich nicht. denn dieses mal fließt blut. und für seriöse unterkühlt-niederrheinische handelsblattverhältnisse spritzt das sogar mächtig hoch. was ist passiert?

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