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Nachklapp: Jünger oder älter…

Erst gestern abend habe ich an dieser Stelle einen Beitrag über eine Kundenzufriedenheitsbefragung veröffentlicht.  Die Plattform www.booking.com wollte wissen, wie wir das Hotel, in dem wir eine Nacht verbracht hatten, fanden. Dazu erhielt ich direkt nach Beendigung der Reise eine Mail.
Nun ist, das sagte ich ja gestern, der Mensch freundlich und antwortet. Schließlich verlässt sich laut telefonischer Selbstauskunft Czyslansky-Kollege Alexander Broy bei seinen Buchungen ausschließlich auf überdurchschnittlich gute Bewertungen und Nutzerkommentare. Und da will man hilfreich sein und mitmischen. Ganz abgesehen davon freut man sich ja auch, wenn man um seine Meinung gefragt wird. Meistens jedenfalls.

Heute morgen um 04.50 Uhr überrascht mich die booking.com per Mail mit der freundlichen Nachricht:
booking1

Nach der Frage zum Hotel möchte also die Vermittlungsplattform auch meine Meinung zu sich selbst hören. Es geht auch ratzfatz. So verspricht es mir booking.com auf der Seite:

booking2So schnell kann’s gehen. Reicht man die Finger und antwortet, zerren sie am Arm. Schneller – und damit auch kundenfreundlicher – wäre es natürlich gewesen, wenn man beide Befragungen in einem Abwasch hätte erledigen können. Jetzt frage ich mich verständlicherweise: Was kommt als Nächstes?

Eine Mail, die mich bittet, an einer Bewertung zu der Bewertung teilzunehmen? Das wäre dann etwa: Sie haben gerade xyz bewertet. Sind Sie mit unserem Bewertungstool zufrieden?

Und wann folgt die Bewertung einer Bewertung zu einer Bewertung?

Jung oder älter… Und was, wenn weder noch?

SONY DSCDie Frage aus der Überschrift ist beileibe nicht akademisch, liebe Leser, und ich benötige etwas Hilfe.
Vor einigen Tagen waren wir auf einem Trip nach Italien, davon wird später in einem anderen Beitrag noch zu lesen sein. Jetzt aber drängt mich eine andere Frage. Und ich hoffe, von Ihnen hier einen klugen Rat zu bekommen.
Worum geht es?
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Anpöbeln per Internet

Dümmer geht’s nümmer…

Die Angst geht um im Internet, die Angst davor, als „gläserner Verbraucher“ ausspioniert zu werden. Und da ist was dran. Natürlich weiß ich, dass ich eine digitale Spur hinterlasse, jedes Mal wenn ich einen Webshop besuche oder auf eine Online-Anzeige klicke. Ich erzähle auch oft und gerne die Geschichte von Amazon, die mich mittlerweile so gut kennen, dass ich meine eigene Homepage bei denen habe, in dem es nur um mich geht und das, was ich mag oder was Amazon denkt, das mir gefallen könnte – und sie haben fast immer Recht damit!

Ich fühle mich von Amazon nicht belästigt, sondern gut bedient. Service nennt man so was – leider in Deutschland häufig immer noch ein Fremdwort, auch 15 Jahre nachdem Minoru Tominaga mit einem Bestseller den Begriff „Servicewüste“ geprägt hat. Und in all den Jahren, in denen ich bei Amazon einkaufe, habe ich nicht ein einziges Mal das Gefühl gehabt, dass die irgendwelchen Schindluder mit meinen persönlichen Daten betreiben. Sie zum Beispiel an andere Unternehmen verkaufen, damit die versuchen können, mir etwas zu verkaufen, das ich gar nicht will. „Kluge Unternehmen sind die besten Datenschützer“, sage ich manchmal in meinen Vorträgen, und meine Zuschauer nicken dazu.

Es gibt aber nicht nur kluge Unternehmen. Es gibt zum Beispiel die Firma booking.com in Amsterdam, die ausweislich ihres deutschen Impressums von einem Geschäftsführer namens Darren R. Huston geleitet wird – und der hat überhaupt nichts kapiert!

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