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Gestern im Fernsehen verifiziert: Czyslanskys Bayern-Konstante

Bayern-Konstante

Gestern konnte jeder sehen, wie sich die von Czyslansky bereits im Jahr 1902 formulierte Bayern-Konstante in der Realität auswirkt: eine Dehnung im Raum-Zeit-Kontinuum in Abhängigkeit von der (Halb-)Zeit und der Bewegungsrichtung geometrischer Körper, die die Bedingung eines einfachen Polyeders (Eulersche Polyeder-Zahl 2; siehe: http://bit.ly/1oDjA33) erfüllen, bewirkt eine scheinbare Dehnung der Torlinie und zwar stets in Richtung der Flugbahn des Objektes und um ein gradzahliges Mehrfaches dessen Durchmessers. Die Zeitabhängigkeit dieser kurzfristigen Dellen in der Raum-Zeit ergibt sich aus der halbzeitlichen Aufstellung der sogenannten „Bayern“.

Albert Einstein hat sich jahrelang vergeblich an der theoretischen Verifizierung dieser Czyslanskyschen Bayern-Konstante bemüht:

Czyslansky Bayern Konstante

Seit dem Pokalendspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund vom 17. Mai 2014 muß die Existenz dieser Konstante als empirisch belegt gelten.

Kick it & Klick it (Teil 12): Nase vorn…

14. Dezember 2012 – München, Hamburg, Dortmund

„Der FC Bayern“, so belehrte mich unlängs ein Reporter des Bayerischen Rundfunks, „braucht den BVB.“ Das war mir neu. Erst wenn der Rekordmeister (der BR wie auch andere bayerische Medien werden nicht müde, das zu erwähnen) einen anderen Verein hat, der ihm halbwegs auf Augenhöhe begegnet, zeigt die Mannschaft seine wahre Größe. So erklärte der Journalist seinen Hörern.
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Kick it & Klick it (Teil 3) – Der Eine und der Andere. Anmerkungen vor dem Pokalfinale

11. Mai 2012 – München

Der Eine und der Andere: Sie haben viel gemeinsam. Zum Beispiel ihr Alter und ihre Herkunft. Beide nähern sich der 50, beide stammen aus der gleichen Stadt, die irgendwo eingezwängt ist zwischen Ruhrpott und Sauerland, umspült von Lenne, Volme und Ruhr.
Beide haben fast das gleiche studiert, wenn auch in verschiedenen Städten und mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und Zielen.
Und so trieb es den einen über die Ruhr nach Norden, den anderen über die Donau tief in den Süden.
Eine Zeitlang liefen ihre Lebenswege parallel, man kannte sich, war locker befreundet, verbrachte gemeinsame Zeit. Dann trennten sich die Pfade, der Kontakt riss ab – wie das eben so ist.
Während der eine nun in Dortmund lebt und arbeitet, pendelt der andere tagtäglich im Münchner Raum hin und her. Skurrilerweise ist der Eine, der Wahl-Dortmunder, eingefleischter Fan des FC Bayern und damit im tiefsten „Feindesland“. Der Andere ist der Zugroaste in Bayern und damit tief im Stammland der FC-Bayern München. Sein westfälisches Herz aber schlägt  schwarz-gelb – also auch er an der „final frontier“.
Das ist paradox, aber Realität. Ich bin der andere, soweit steht fest, die Identität des Einen tut hier nichts weiter zur Sache.
Jahre haben der eine und der andere nichts voneinander gehört, dann aber holt den einen wie den anderen die Vergangenheit wieder ein. Zwar kann man sich ohnehin nie von seiner eigenen Geschichte nicht trennen, aber meist lässt man doch Abschnitte seines Lebens in der Vergangenheit zurück, Kapitel, die man als geschlossen erachtet.
Heute aber funktioniert das weniger denn je. Es reicht ein gemeinsamer Bekannter, den man als „Facebook-Freund“ akzeptiert hat, und schon schlägt einem die Social-Community längst vergessene Namen von uralten Freunden aus Schule, Nachbarschaft und Studium vor. Da es denen aber genauso geht, kommen plötzlich Freundschaftsanfragen von Menschen, an die man sich erinnert, sie mal gekannt zu haben.
Aus den Augen, aus dem Sinn – Facebook straft das Lügen.

Nun also erfreut sich der Eine, der Bayern-Fan, daran, seinen Facebook-Freunden immer wieder die rote Erfolgsgeschichte unter die Nase zu halten, während der andere noch jeden Torjubel des BVB-Facebook-Livetickers mit „gefällt mir“ versieht und auch sonst Meldungen seines Vereins auf seine Pinnwand spiegelt. Das ist nicht ungewöhnlich, das machen Tausende Fans aus echter Liebe zu ihrem Verein.
Dann aber kommt es am 30. Spieltag der Saison erneut zum Gipfel. Dieses Mal in Dortmund.
Siegeswillig waren die Bayern an die Ruhr gekommen, sich für die novembrige Schmach zu revanchieren. Damals war der Andere, also ich, in der Allianz-Arena, komplett in Schwarz-Gelb. Davon wird später an dieser Stelle noch zu reden sein.

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