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Manchmal ist es nur erbärmlich…

Eine Frage:erbaermlich

Finden Sie das witzig?
Falls Sie darüber lachen können, dann sind Sie in der Facebook-Gruppe Mein Niveau ist tiefer als der Marianengraben 8.0. richtig. Hier aber vielleicht nicht.

Falls Sie das auch nicht witzig finden, vielleicht sogar nicht nur niveau-, sondern auch geschmacklos,  dann treten Sie dieser Gruppe besser nicht bei. Denn in dieser Gruppe erwartet Sie nur solch „Humor“… und rechtes Gedankengut.
Falls Sie darüber hinaus der Meinung sind, das verstößt gegen die guten Sitten und Gebräuche, sei vielleicht sogar rassistisch, fremdenfeindlich, menschenverachtend… dann sind sie in bester Gsellschaft.
Viele sehen das so, nur einer nicht: Weiterlesen

Was der vorhautlose Eselficker will…

lookismus2

Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Gleiche. Sollte man meinen… Denn das, was dem einen recht ist, das muss dem anderen billig sein. Das gilt unabhängig von den eigenen moralischen, gesellschaftlichen, politischen und sonstigen Ansichten; auch wenn es schwerfällt.

Seit Jahr und Tag beobachte ich und kommentiere hier auf dem Czyslansky-Blog, wenn Personen digital an den Pranger gestellt werden: Sei es, dass sie Verkehrssünder in Abensberg waren, als Ladendieb in Regensburg in die Videoüberwachung gestolpert sind oder in Louisiana als Sexualstraftäter verurteilt worden sind. Auch Autor und Freund Tim Cole hat sich ausführlich mit dieser Frage auseinandergesetzt, als Hochspringerin Ariane Friedrich einen Stalker digital angeprangert hat. Seine Sicht, wie auch meine ist kritisch, enorm kritisch. Es geht um Stigmatisierung, um (Vor-)verurteilung, um Personenschutz und informationelles Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Personen. Und es geht um den Wahrheitsgehalt, nämlich darum, ob der so Angeprangerte tatsächlich sich hat irgendetwas zu Schulden kommen lassen oder nicht.
Jetzt aber werde ich zum „Opfer“ meiner eigenen sehr kritischen Haltung zur digitalen Anprangerung.

Unter der Überschrift „Blog entlarvt Nazis im Internet“ hat die Huffington Post diese Woche einen Beitrag veröffentlicht, in dem sie das Tumblr-Blog Lookismus gegen Rechts vorstellt.  Der Blog „Lookismus gegen Rechts“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Urheber rassistischer oder faschistischer Kommentare auf sozialen Netzwerken wie Facebook bloßzustellen. Auf dem Blog werden die Äußerungen dokumentiert – mitsamt eines Fotos der Person, von der sie stammen. – so beschreibt es die Huffington Post.
Das klingt doch zunächst mal gut. Weiterlesen