Facebook unterstützt Aktion für kostenloses Internet und Frauenrechte in Afrika: internet.org

internet.org

Mit dem August geht eine Aktion an den Start, die unserer Unterstützung wert ist: http://internet.org/ ist ein Angebot, das sich vor allem an Frauen in Afrika richtet: sie erhalten kostenlosen Zugang zum Internet und gezielte Informationen zu Themen, zu denen viele Frauen heute noch keinen Zugang haben.

Grundsätzlich bietet internet.org, ein Angebot des sambischen Carriers Airtel, sambischer Behörden und von Facebook, natürlich jeder“mann“ einen kostenlosen Zugang zu einem Teil des Internet: Neben Facebook, Wikipedia und der Google-Suche sind unter anderem lokale Informationsangebote zu Wetter, Nachrichten und Menschenrechten in das Angebot integriert. Für den Zugriff auf weitere Web-Angebote bietet Airtel kostengünstige Datenpakete an.

Das kostenlose Angebot – also vor allen Dingen die lokalen Informationen – richten sich in erster Linie an afrikanische Frauen.

internetorgscreen2

MAMA: Informationen für Frauen in Afrika

Im Zentrum des lokalen Angebots für Frauen steht MAMA – die Mobile Alliance für Maternal Action. MAMA gibt Tipps zur sexuellen Aufklärung, zur Schwangerschaftsverhütung, zur Gesundheit für Mutter und Kind, aber auch zur Gewalt gegen Frauen und zu möglichen für Frauen männlicher Gewalt zu entgehen.

Viele Frauen in Afrika (aber auch anderswo, ich weiß) werden noch immer von grundlegenden Menschenrechten und Informationsfreiheit ausgeschlossen. MAMA und internet.org wollen dies ändern. Das Internet und der kostenlosen Zugang zum Netz kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.

Angekündigt wurde das internet.org-Projekt bereits vor einem Jahr von Mark Zuckerberg. Jetzt, nach einem langen Jahr, ging endlich die erste App für Android an den Start. Wichtig: auch einfache Telefone können über eine mobile Info-Seite die Informationen von internet.org nutzen.

Natürlich geht es Unternehmen wie Facebook immer auch um eine Marktausdehnung. Ihre kommerziellen Interessen lassen sich in diesem Fall mit philantropischen Motiven gut verbinden. Doch sollte man den guten und emanzipatorischen Ansatz des Projektes nicht mit Hinweisen auf kommerzielle Interessen Zuckerbergs entwerten. Und auch wenn das Angebot derzeit offiziell nur mit Behörden in Sambia kooperiert: nutzbar ist internet.org überall auf der Welt. internet.org ist ein wichtiger Beitrag zur Emanzipation der Frau in Afrika.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .