Ausgaben für Suchmaschinen-Marketing sinken erstmalig

Im vierten Quartal 2008 haben die Werbetreibenden in den USA weniger für Online-Search-Marketing ausgegeben. Im Jahresvergleich sanken die Umsätze um acht Prozent. Das berichtet der Silicon Alley Insider.

Das muss eine extreme Ernüchterung für alle sein, die dachten, Online-Werbung, vor allem Search, würde auch in der Krise wachsen. Das Argument der Werbegurus: Die Umschichtung der Gelder von Print und TV in Richtung Internet, speziell Suchmaschinen-Marketing würde ausreichen, um auf dem Wachstumspfad zu bleiben. Da scheinen sich offenbar einige Leute verkalkuliert zu haben. Man darf gespannt sein, wie sich diese Nachrichten auf die Aktienkurse von Google und Co.auswirken.

2 Gedanken zu „Ausgaben für Suchmaschinen-Marketing sinken erstmalig“

  1. Der gleichen Website kann man übrigens entnehmen, dass der Umsatz bei eBay im letzten Quartal um 16 Prozent gefallen ist. Das ist nicht nur der Krise geschuldet. Die kriegen jetzt die Quittung dafür, dass sie ihr Geschäftsmodell (Online-Auktionen) – und ihre Kunden verraten haben, wie ich schon vor Jahresfrist im Cole-Blog vorausgesagt habe.

  2. Und noch eine wegweisende Tagesnachricht haben die Kollegen von Silicon Alley ausgegraben: Die Inaugurationsrede von Barack Obama hat Google im Web-Ranking abgehängt. Während der Rede ging die Zahl der Klicks bei der Suchmaschine auf einmal steil nach unten. Google hat zwar eine Grafik dazu veröffentlicht, nennt aber keine konkreten Zahlen – warum eigentlich?

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