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Poken, die Social Media Visitenkarte

poken3Man sieht gnadenlos unproffesionell aus mit so einem Poken um den Hals. Meiner ist ein grünes, dreiäugiges Alien. Im grauen Businesszwirn eile ich auf dem Kongress von Raum a zu Raum b und mein kleiner grüner Begleiter schaukelt fröhlich an seinem Bändchen mit mir durch die Lobby. Plötzlich entdecke ich einen anderen leicht-peinlichen Plastikfreund im Ü-Ei Stil an einer fremden Notebooktasche schaukeln, es ist ein „Bienchen“. Froh einen gleichgesinnten gefunden zu haben schauen wir uns in die Augen, unsere Poken berühren sich kurz, sie geben „High Five“ äh „High-Four“, (die kleinen Kerlchen haben nur 4 Finger), blinken kurz grün und schon habe ich einen neuen Freund in all meinen zahllosen Social-Networks gefunden.

poken2Auf der re:publica und auf dem BarCampRuhr, waren natürlich fast mehr mit, als ohne Poken unterwegs, aber da ist es ja auch peinlich eine Papiervisitenkarte zu zücken. Das Internet war nur ein Hype, Twitter ist auch nur ein Hype und vielleicht sind Poken auch nur ein solcher, aber ich habe ihn jetzt schon liebgewonnen, meinen kleinen peinlichen Freund. Beziehen kann man Poken für 15 Euro bei @mssionpoken und über die Website http://missionpoken.de

Twitter bald wichtiger als E-Mail?

Irgendwie ist es mir auf der Cebit mal so rausgerutscht, als ich auf eine  Mail angesprochen wurde, die ich nicht abgerufen hatte: „Ich fühl mich noch zu jung für E-Mails“
Ob dieser Jugendlichkeitswahn an der unaufhaltsam herbeieilenden Midlife-Crisis liegt, die einem Mann mit 39,8 Jahren schon mal auf die Füße steigt?  Oder ist es ein Trend, dem ich als „eben noch nicht Vierziger“ instinktiv folge?

Der Netzökonom Holger Schmidt gibt mir Hoffnung: Das Web 2.0 überholt die alten Kommunikationsmittel.  Nach den Indianischen Rauchsignalen, den Buschtrommeln und dem FAX, hat es jetzt auch die elektonische Post erwischt. Laut einer Nielsen Studie, die Schmidt zitiert, ist Social Media nach Suche, Internet-Portalen und den Seiten von Software-Unternehmen auf Platz 4, in der Nutzeraktivität vor E-Mail.

Am meisten, aber hat mich die letzte Grafik in diesem sehr lesenswerten Blogbeitrag gefreut und ich möchte sie Ihnen deshalb nicht vorenthalten:

Das Wachstum von Twitter in den letzten eineinhalb Jahren.
Als ich im November 2008 zu Twittern begonnen habe, war es noch ein Geek und Freak Medium, das belächelt wurde. Jetzt ist es auf dem Weg zum Massenmedium. Naja fast 😉

Quelle: FAZ.NET