Schlagwort-Archive: iPad

iPad kannibalisiert die Zeitung

Überraschung! Der iPad ist nicht die ersehnte Rettung der Verlage, sondern eher das Gegenteil. Das schreibt jedenfalls die „Süddeutsche“ heute auf der Medienseite („Die große Ernüchterung„). Der gerade erst angelaufene Verkauf von elektronischen Magazinen ist nach kurzem Anfangshoch tief in den Keller gesackt: Das Digierati-Kultmagazin „Wired“ verkaufte im Juni noch 100.000 Ausgaben übers Internet, im November waren es nur noch 22.000.

Schlimmer noch: Die Verlage kannibalisieren sich mit den Apps für iPad & Co selbst. 58 Prozent der Nutzer gaben in einer Umfrage  an, ihr Papierabo in den nächsten sechs Monaten kündigen zu wollen, weil die Verlags-App in der Regel billiger oder sogar umsonst ist. Merke: Kannibalismus ist an sich nichts Schlechtes – es wird ja wenigstens einer dabei satt…

Weiterlesen

Endlich gefunden: Sinnvolle Verwendung für den iPad!

So sieht Fortschritt aus!

Allen, denen es wir mir an dem rechten Glauben an den Durchbruch des iPads im Besonderen und des Tablet-PC im Allgemeinen fehlt, für die gibt es frohe Kunde: Es gibt eine wirklich sinnvolle Verwendung für den „iFlinder“, wie ihn die fleissigen Czyslansky-Leser in einer Umfrage getauft haben – nämlich als Klingel! Aber was heißt hier Klingel? Ich meine natürlich „Klingel 2.0“!

Weiterlesen

5:1 für das Tablett

Na, welches Tablet hätten Sie gerne?

Wir Blogger hatten bekanntlich beim größten Medienexperiment aller Zeiten (GMAZ) in Berlin ziemlich viel Zeit, die jeder auf seine Weise totschlug. Nachdem man mehr oder weniger einstimmig (nämlich mit der Stimme von Projektchef Frank Schmiechen) beschlossen hatte, auf eine Aktualisierung zu verzichten und die „Scroll Edition“ der „Welt Kompakt“ weitgehend aus Stehsatz zu basteln, haben manche Blogger das getan, was sie ohnehin am besten können, nämlich über das Ereignis (oder über Gott weiß was sonst) gebloggt. Ich hingegen habe die Gelegenheit genutzt, einen längst überfälligen Vergleichstest zu starten, nämlich: „Tablett gegen Pad“.

Anlaß war der Mega-Hype, der seit Wochen um Apples „iFlounder“ herrscht, wie aufmerksame Czyslansky-Leser den „iPad“ umgetauft haben, und um den angeblich Menschen tagelang angestanden sind wie einst nach Tickets für ein Beatles-Konzert (ja, liebe Blogger-Jünglinge und -Maide, so weit kann ich mich noch zurück erinnern!). Und da in den Räumen der Springer-Akademie dankenswerterweise gleich zwei prominente Vertreter der Gattung „Tablett“ vorhanden waren, schritt ich sofort zur Tat, um die bislang offene Frage zu beantworten: Welches Tablett-Modell ist für mich das Richtige?

Weiterlesen

NoPad for me

Ich habe die Zukunft gesehen – und sie kann mir gestohlen bleiben. Genauer: Ich hatte vor zwei Tagen auf der European Identity Conference zum ersten Mal ein Apple iPad in der Hand, und ich bleibe bei meiner bereits auf czyslansky.net geäußerten ersten Meinung (siehe „Newton lässt grüßen„): Der iPad ist überflüssig! Schlimmer noch: Er ist ein Rückschritt.

Überflüssig, weil ich schon ein iPhone habe, und mehr kann der iPad auch nicht. Dafür ist er groß und klobig (die elegant abgerundeten Ecken sind nur eine optische Täuschung). Er ist genauso langsam wie mein iPhone, die digitale Touchscreen-Tastatur ist für einen mit Wurstfingern wie ich genauso schlecht zu benützen, und nach wie vor fehlt die wichtigste Taste von allen, nämlich „delete“, also eine Möglichkeit, an den Anfang eines Wortes zu gehen und den ersten Buchstaben zu löschen. Das ist eine alte Apple-Krankheit (auf den Notebooks aus Cupertino gibt es den Knopf auch nicht), was nur von der mangelhaften Lernfähigkeit der Appleianer zeugt. Wie sie es schaffen, diese arrogante Borniertheit als Genialität zu verkaufen, ist mir ein Rätsel.

Weiterlesen

Wenn der Apfel wie ein Blitz einschlägt: Apple’s Angriff auf Adobe weist den Weg in die 70iger Jahre

jobs huffington post

Apple-Boss Steve Jobs (Bild: Huffington Post)

„Thoughts on Flash“ ist ein Brief von Apple-Boss Steve Jobs überschrieben, in dem er in selten drastischen Tönen einen Frontalangriff auf Adobe’s Flash-Technologie startet. Vermutlich rastet Steve deshalb so aus, weil sein Versuch Flash vom Markt zu verdrängen – kein iPad, kein iPhone, kein iPod unterstützten diesen Quasi-Industriestandard – von den Branche in den letzten Wochen gar nicht gut aufgenommen wurde. Noch ist Apple nicht stark genug, um im Alleingang einen Standard wie Flash vom Markt zu drängen. Die nächste Version von Android wird vermutlich Flash unterstützen und auch Microsoft hat sich von Flash – trotz aller strategischen Differenzen mit Adobe im Streit um die Zukunft der wichtigsten Dokumentformate – noch nicht wirklich distanziert. Steve Jobs aber kann und will nicht nachgeben. Was will er eigentlich?

Weiterlesen

Das iPad ist der Couch Apple für Couch Potatoes

gutjahr

Einen wirklich lesenswerten Erfahrungsbericht nach zwei Wochen iPad hat der Münchener Journalist Richard Gutjahr jetzt veröffentlicht. Und er kommt zu dem Schluss: „Das iPad ist kein Computer. Wer arbeiten will, kaufe sich ein Laptop“.

Und es ist offensichtlich eine Geldmaschine für Apple. Denn als Tor zu gebührenpflichtigen Diensten ist es wunderbar. Und als Medienabspielgerät und Spielekonsole offensichtlich unschlagbar: „Eines steht jetzt schon für mich fest: das iPad wird die Art, wie wir Medien konsumieren, tatsächlich grundlegend verändern.“ Eine unbedingt lesenswerte kleine Reportage.

Wir-Gefühl in Tablettenform

wepad

Wir sind das Pad!

Eigentlich schade, dass unser großes Czyslansky-Preisausschreiben schon vorbei ist. Wir haben den neuen Namen für Apples „iPad“ gesucht, weil er bekanntlich schon mehrfach besetzt ist. Und jetzt kommt die kleine Berliner Firma neofonie Technologieentwicklung und Informationsmanagement GmbH mit einem echten „iPad-Killer“ raus, der nicht nur technisch überlegen ist, sondern auch noch einen viel besseren Namen trägt: das „WePad„.

Weiterlesen

Der iPad soll „iFlounder“ heissen

ipad-sieger

Ein glücklicher Gewinner

Die lange Suche ist zu Ende: „iFlounder“ ist der neue Name des unbesternten Apple iPad. Diesen Namen haben jedenfalls die Juroren der Gesellschaft der Freunde Czyslanskys nach eingehender Sichtung der vielen Einsendungen unserer aufmerksamen Leser sowie nach einigen Gläsern Single-Malt ausgewählt. Eine Eindeutschung des Begriffs („iButt“) lehnte die Jury dagegen ebenso ab wie übermäßig politisierende („iSlave“) akademisch-elitäre („iSteria“) oder männlich-chauvinistische Vorschläge („eiPad“).

Weiterlesen

Czyslansky-Preisausschreiben: Neuer Name für den iPad

fujitsu_ipad

Beware of Apple imitations!

Apple könnte demnächst einen neuen Namen brauchen für den eben vorgestellten iPad, denn es steht Ärger ins Haus, wie die „New York Times“ berichten, denn der Name „iPad“ ist erstens anstössig und zweitens schon besetzt. Und das gleich mehrfach.

Dass Frauen unter dem Begrif „Pads“ an Santiätsartikel denken, ist nicht nur ein amerikanisches Problem (czyslansky berichtete unter „Newton lässt grüßen“ –  siehe auch: “iPad with vaginal firewall protection” auf YouTube).

Weiterlesen

Das Buch der Bücher

thebookofjobs

Also sprach Steve…

Wer immer noch nicht weiß, warum der „Economist“ die beste Wirtschaftszeitschrift der Welt ist, der muss nur einen Blick auf das aktuelle Titelbild werfen. Genial! Ein Bild, das alles sagt. Und dann eine blitzsaubere Analyse: Der „Jesus Tablet“ mag ja keine echte Offenbarung sein, aber wenn Jobs „einem Markt seinen Segen gibt, dann hebt er ab.“ Mal sehen, ob daraus am Ende nicht ein Himmelfahrtskommando wird…

In dem Zusammenhang sei übrigens Wikipedia zitiert:

Ijob (Job, Hiob) ist ein frommer Mann aus dem Land Uz, dessen Geschichte und Gottesverhältnis das nach ihm benannte Buch im Tanach, der Hebräischen Bibel, darstellt. Von diesem Namen und seiner biblischen Geschichte sind die sprichwörtlichen Hiobsnachrichten oder Hiobsbotschaften abgeleitet.

Ist ja hoffentlich kein Omen…