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Facebook+: Facebook verbessert Datenschutz und schielt auf Google+

Langsam scheint Facebook auf die heftigen Vorwürfe in Sachen Datenschutz zu reagieren. Ab kommenden Donnerstag sollen zahlreiche Verbesserungen in den Privacy-Einstellungen dem Anwender den Schutz seiner Daten erleichtern. Die Facebook-Macher kündigen auf ihrem Blog u.a. an:

Künftig kann man direkt beim Verfassen von Status-Updates definieren, wer die Nachricht lesen können soll.

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Auch das Anlegen von Gruppen soll erleichtert werden. Google+-“Kreise” lassen grüßen.

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Seltsame Freunde

Viele Freunde, aber wenig Verkehr

Der Erfolg hat viele Neider, und so wundert es mich nicht, dass Google jetzt evrsucht, es Facebook nachzumachen. „Google+“, das neue Social Network-Projekt aus Mountain View, hat auch unter den Freunden Czyslanskys für Aufsehen gesorgt. Michael und Christoph sind schon „drin“ (um den unvergeßlichen Boris Becker zu zitieren), Alexander und Sebastian zieren sich noch, und selbst die originale Social Media-Sau Ossi fehlt noch beim Google-Konzert.

Dafür ist aber einer dort, den man wohl am wenigsten vermutet hätte: Erzrivale Mark Zuckerberg! Das heißt: Ob der Facebook-Gründer tatsächlich die Profilseite auf Google+ eingerichtet hat oder nicht weiß keiner so genau, und aus Palo Alto   hört man dazu auch nichts. Dafür berichtet heute die „New York Times„, dass Zuckerberg-Seite mit Abstand die größte Anzahl an „Freunden“ auf Google+ hat. Als ich gerade reinschaute, waren es (mit mir) 44.871.

Sonderlich auskunftsfreudig ist Zuckerberg (oder sein Surrogat) übrigens auch nicht gerade. Als Jobbeschreibung gibt er lediglich an: „I make things“. Was nicht ganz richtig ist; korrekt müsste es heißen: „I make things happen.“ Und sonderlich viel Verkehr ist ansonsten auch der Seite auch nicht. Unter „Posts“ steht lediglich: „There are no messages to display.“

Aber Google+ ist ja auch noch eine Baustelle.

Kreisleriana: Erster Eindruck zu Google+

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Am vergangenen Donnerstag traf sich die ganze Social Media-Meute zum Ringelpietz auf Google+, dem von vielen auserkorenen Facebook-Killer. Was war das für ein Tohuwabohu: alle waren sie plötzlich da, drückten neugierig auf neue Buttons, waren überrascht was passierte – wenn etwas passierte – und informierten die ebenso hektisch aktive Community über ihre Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse. Tapio Liller, Björn Eichstätt, Kay Oberbeck, Stefan Keuchel, Mirko Lange, Mario Sixtus, Thomas Pfeiffer – alle waren sie da. Einzig Klaus Eck hat keiner gesehen, aber der war wohl gerade unterwegs. Drumherum standen – wie in Cannes neben dem roten Teppich – all jene, die nicht mitspielen durften, weil Google sein Geschäft versteht wie eh und je und den Zugang “aus technischen Gründen” immer erst mal limitiert. Aber erst das verbreitete Gejammer “Ich will hier rein” vor dem strengen Türsteher macht die Disco ja attraktiv. Google funktioniert auch nicht anders, als das P1. Nur dass statt Boris Becker eben Sascha Lobo drinnen Hof hält. Einen ziemlichen Hype haben sie da wieder losgetreten, die Google-Jungs und -Mädels. Lohnt der Wahn? Ich glaube ja!

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Entzweit uns Pluseins?

Ja, ich bekenne mich schuldig. In meinem aktiven deutschen Wortschatz befinden sich ein paar Wörter und Wendungen, die von zweifelhafter sprachlicher Schönheit sind und sicher noch ein paar Jahre brauchen, um von der Dudenredaktion geliked zu werden. (Oops!)

Ja, ich habe schon gedownloadet, etwas geupdatet und auch schon das eine oder andere gebackupt oder heruntergestreamt. Dass ich ständig was google ist selbstverständlich und das ist inzwischen ja schon salonfähig.

Beim Liken tu ich mich noch etwas schwer, aber dass ich etwas Pluseinse? Das geht mal gar nicht, wie man heute so schön sagt. Oder heisst es +1sen? Für die unter Ihnen, die noch nichts gepluseinst haben, +1 ist ein neuer Dienst von Google, der die Googlesuche um ein soziales Empfehlungs-Element bereichern soll.

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Neue Töne aus Berlin

Aufnahmeprüfung bestanden: IT-Minister de Maizière

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich bisher in der Debatte um die Zukunft der digitalen Gesellschaft eher seltener zu Wort gemeldet. Schade, denn was er sagt, hat Hand und Fuß. Jedenfalls würde er mit seinen Aussagen in der heutigen Ausgabe der „FAZ am Sonntag“ glatt die Aufnahmeprüfung in die Gesellschaft der Freunde Czyslanskys bestehen.

Prüfungsfach1: Recht & Internet

Frage: Regulierung – ja oder nein?

Ein Teil  der Internetcommunity meint, dass das Internet so neu ist, dass ganz andere – am besten gar keine – Regeln gelten. Dem muss ich als IT-Minister klar widersprechen: Alle Gesetze, die wir als Staat schützen, gelten auch im Internet. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.“

Note: 2 – zwischen Recht haben und Recht bekommen klaffen nicht nur im Internet bekanntlich Welten.

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Digitaler Jungbrunnen

Was geschieht in Ames Hanger wirklich?

Der Mensch lebt schon immer in Symbiose mit seinen Werkzeugen. Indem er immer intelligentere Werkzeuge ersinnt und einsetzt, verändert er sich. Das ist ein natürlicher Vorgang, und er ist wertfrei. Der Fehler, den auch Schirrmacher begeht, besteht darin, diesem Vorgang ein Attribut zu geben. Ein typisches Beispiel ist die Vorstellung von “Fortschritt” (als ob der Mensch seit Anbeginn seiner Geschichte auf dem Weg zu einem klar definierten Endziel voran schreitet). Ein anderes ist die von durch Technik induzierte Degeneration, Frank Schirrmachers “vermanschtes” Gehirn.
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Mein Telefon gehorcht aufs Wort!

Braves Fönchen!

Drücken Sie die Haustürklingel mit dem Zeigefinger? Dann sind Sie über 30. Junge Menschen verwenden dafür mehrheitlich den Daumen. Das behauptet  jedenfalls die Designerin Alice Rawsthorn. Ihr zufolge wachsen junge Menschen mit Gameboys und Smartphones auf, die alle eine Art Mäuseklavier-Tastatur besitzen, die man am besten mit dem Daumen bedient. Und zeigt wiederum: Der Mensch passt sich immer mehr der  Technik an, notgedrungen.

Wie es anders geht, zeigt die kleine US-Firma Vlingo. Sie hat ein kleines Stück Software, neudeutsch „App“ genannt, für den Apple iPhone geschaffen. Ich kann jetzt meinem Telefon Befehle geben, zum Beispiel: „Call Gabi!“ Dann ruft er, wie von Geisterhand gesteuert, die Nummer meiner Frau an.  Ich kann ihm sogar komplizierte Befehle geben, wie zum Beispiel: „Mail Michael. Subject: Heute Abend. Message: Let’s meet for dinner“. Leider versteht das Programm bislang nur englischsprachige Befehle, aber immerhin: Es klappt, und das sogar auf Anhieb.

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Facebook geht Google mit "Like" an die Wäsche

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Techcrunch berichtet, dass Facebook seine „Fan-Seiten“ einstellt und in die neue „Like“-Strategie einbringt: aus allen Fan-Seiten werden normale Seiten mit einem „Like“-Button. Solche Like-Buttons soll es künftig nicht nur bei Facebook, sondern auch auf anderen Web-Seiten geben. Auf Facebook selbst wurden gerade „Community-Pages“ („Like“-Themenseiten) eingerichtet. Diese können von allen Usern abonniert werden, die sich für die jeweiligen Themen interessieren. Auf den Community Pages soll alles Wissen rund um das jeweilige Thema (z.B. Kochen, Golf usw.) versammelt werden – ein Generlangriff auf Wikipedia? Nicht nur…

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