Wir-Gefühl in Tablettenform

wepad

Wir sind das Pad!

Eigentlich schade, dass unser großes Czyslansky-Preisausschreiben schon vorbei ist. Wir haben den neuen Namen für Apples „iPad“ gesucht, weil er bekanntlich schon mehrfach besetzt ist. Und jetzt kommt die kleine Berliner Firma neofonie Technologieentwicklung und Informationsmanagement GmbH mit einem echten „iPad-Killer“ raus, der nicht nur technisch überlegen ist, sondern auch noch einen viel besseren Namen trägt: das „WePad„.

Haupt-Kritikpunkt an Apples von Czyslansky offiziell in „iFlounder“ umgetauftes Flachstück war das Fehlen des Flash Players. Das haben die Berliner mühelos nachgeholt. Der Bildschirm hat eine bessere Auflösung, und die Besitzer müssen sich nicht mit Apples klobigem iPhone-OS herumschlagen: Der WePad läuft mit Google Android, was nebenbei auch bedeutet, dass bereits von Start weg tausende von Apps aus dem „Android Marketplace“ dafür verfügbar sind.

Ich bin zwar immer noch überzeugt, dass kein Mensch einen Pad braucht, außer um Kaffee zu machen (die Damen haben noch eine weitere nützlich Verwendung dafür entdeckt), aber wenn schon dann so. Außerdem steckt in dem Namen ein Geist, der sich erfrischend von der verschlossenen Egozentrik des Machtmenschen und ausgewiesenen Control Freaks Steve Jobs unterscheidet. Florian Langenscheidt hat den Zeitgeist jüngst in einem sehr schönen Essay auf den Punkt gebracht, in dem er schrieb, die Ich-AG steht vor dem Kurs, die Zukunft gehört der „Wir-AG“. In Zukunft könnte er sowas auf einem „WirPad“ schreiben.

PS: Weitere Vorschläge zu Produktnamen drängen sich geradezu auf:

„WirPad“ (deutsche Version)

„DeinPad“ (aber ich darf ihn doch mal ausleihen, oder?)

„SeinPad“ (reines Männerspielzeug, Lieblingsgerät von Jerry Seinfeld)

„MyPad“ (Finger weg!)

„IhrPad“ (wir kennen uns noch kaum)

„SiePad“ (mit Ausrufezeichen auch als postmodernes Schimpfwort verwendbar).

Der Kreativität der Pad-Bauer sind also ab sofort keine Grenzen mehr gesetzt.

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