Schlagwort-Archive: Xing

Achtung Fettnapf: „Happy Burzzeltag“!

Haben Sie heute Geburtstag?
Nein?
Wusste ich. Facebook, Xing und Co haben mich informiert: Heute gibt es niemanden zu beglückwünschen…

Herzlichen Glückwunsch, Ihr Lieben. Gut, dass Ihr das alles nicht mit ansehen müsst...

Gibt es etwas Feineres als die Geburtstagserinnerungen von Facebook, Xing & Co.? Sie sind so hilfreich, dass ich gar keinen Geburtstagskalender mehr führe. Dumm ist allerdings, wenn reale Freunde, Verwandte, Kollegen nicht in Facebook & Co unterwegs sind. Pech für sie und peinlich für mich, da ich ihre Geburtstage todsicher vergesse.
Diese Minderheit außer acht lassend, werde ich fast täglich damit konfrontiert, dass irgendwer in meinen Kontaktlisten Geburtstag hat. Und schon sind wir mitten im Thema. Wie soll man auf diese Geburtstagsbenachrichtigung angemessen reagieren?

Am einfachsten ist es, dem Geburtstagskind einfach die Wünsche auf die Pinwand zu posten. Und genau das machen alle.

Aber mal ehrlich: Gibt es eine bessere Möglichkeit, seinem Mitmenschen mitzuteilen, dass er einem eigentlich völlig wurscht ist?
Der Subkontext eines solchen Pinwandeintrags ist: Du bedeutest mir nichts. Ich weiß nicht, wann du Geburtstag hast. Ich gratuliere Dir auch nicht persönlich sondern unverbindlich Deinem Online-Profil.
Folglich sind die Glückwünsche schablonenhaft und nichtssagend, schon bemerkt?
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Social Media Marketing in B2B-Unternehmen geht auch ohne Facebook–eine kleine Entscheidungshilfe für die Wahl der besten Kanäle

Noch immer verläuft die Diskussion um Social Media Marketing mit Geschäftsführern und Marketingstrategen aus B2B-Unternehmen zumeist leidvoll. Facebook, das sei doch nur etwas für Anbieter, die den Konsumenten im Fokus ihrer Online-Auftritte hätten. Twitter tauge eh nur für flippige Egomanen, aber nicht für seriöse Verkäufer von Maschinenteilen oder Unternehmensdienstleistungen.

Mal ganz abgesehen davon, das ich meine lustigsten und schrägsten Messe-Abende stets mit völlig unseriösen Vertriebsleitern und CxOs von Maschinen- und anderen Bauern verbracht habe, rührt die noch immer zu konstatierende Abneigung vieler Business-to-Business-Entscheider von einem verbreiteten Unverständnis der Natur sozialer Medien her. Und Schuld daran sind nicht zuletzt die Agenturen und Social Media-Berater, die landauf landab erzählen, dass man ohne Facebook künftig gar kein Unternehmen mehr führen könne. Facebook, Xing, Twitter und Blogging werden vielerorts mit einer Erwartungshaltung überfrachtet, die jenseits jeder Realität und deshalb auch jenseits jedes Verständnisses bodenständiger B2B-Entscheider angesiedelt ist.

Dabei könnte alles so schön sein: wer von Social Media Marketing nicht zu viel – und vor allem “nicht das Falsche” – erwartet, wird weder schnell enttäuscht sein, noch Social Media Marketing dauerhaft ignorieren können.

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E-Mail-Marketing und Multichannel-Messaging: Status und Zukunftsperspektiven am Beispiel vibrio

vibletter

Der E-Mail-Newsletter vibLetter

“Mit kaum einem Werbemedium wird so viel Schindluder getrieben, wie mit EMail-Marketing. Denn kaum ein Medium kommt so nahe an den Konsumenten wie eine EMail: direkt in sein virtuelles Wohnzimmer oder sein digitales Büro. Der EMail-Newsletter wird endgültig sterben, wenn die Verantwortlichen mit ihm in Zukunft nicht vorsichtiger, rücksichtsvoller, individueller umgehen.”

Das schreibt E-Business-Papst Joachim Graf in seinem aktuellen Print-Dienst “iBusiness Executive Summary”. Recht hat er.

Die große Chance elektronischer Newsletter ist zugleich ihr größtes Risiko: Social Media Marketing, also Kundenkommunikation über Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter, ist eine Alternative zu herkömmlichen E-Mail-Newslettern und zugleich einer hervorragende Ergänzung.

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Mein erstes XING Rotating-Dinner – ganz ohne Auftragsmalerin und Feng Shui Architektin

xing rotating dinner

„XING Rotating Dinner im Maximilianeum, das heisst unter prächtigen Rundbögen an einem festlich gedeckten Tisch zu sitzen. Den Blick über die Isar und die zu Füßen liegende Stadt in der Abendsonne schweifen lassen. Dabei exquisit dinieren und nebenbei andere XING-ler auf lockere Art und Weise kennen zu lernen.“ So tönte der Lockruf des Netzes und, was soll ich sagen, ich erlag dem werbenden Rufen und meldete mich also vor einigen Wochen schon zu meinem ersten Business Speed Dating an. Sie werden sich fragen „Was ist ein Rotating Dinner? Dreht sich da der Ochse am Spieß? Muss man da hin? Wessen schweifende Blicke kreuzen sich? Kreuzt sich überhaupt was?“ Ihre Fragen sollen sogleich beantwortet werden. Ich war gestern da. Oder dort. Mein kleiner Bericht ist also überfällig:

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Zur Zukunft von Facebook, LinkedIn, Xing, Second Life, StudiVZ und all den anderen – mein Beitrag für die WELT KOMPAKT vom 1. Juli 2010 im Rohmansukript

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Am 1. Juli 2010 erschien die WELT KOMPAKT, die „kleine Schwester“ der großen deutschen Tageszeitung Die Welt, als „Scroll Edition“, gemacht nicht von den Redakteuren der Zeitung, sondern von etwa 20 deutschen Blogger/inn/n, unter ihnen gleich fünf Czyslanskys. Zur Rezeptionsgeschichte der Scroll Edition siehe den Beitrag hier auf Czyslansky und in der w&v. Im Folgenden dokumentiere ich meinen Beitrag zur Zukunft der sozialen Netze in Form des Rohmanuskripts:

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Der Computer hat immer Recht!

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Der Beweis: Laut Xing wird Franz-Peter 60!

Mein Freund Franz-Peter ist heute 60 geworden. Ich habe ihm gratuliert, aber er war ganz erstaunt. Er dachte, er wäre 59 geworden. Ich konnte ihm jedoch den Beweis präsentieren in Form einer E-Mail, die mir des Internet-Portal „Xing.com“ vor ein paar Tagen geschickt hat. Wir sind beide Mitglied bei Xing, und ich bekomme eine Menge solcher „Geburtstagserinnerung“ mit den Namen von Leuten, die ich eigentlich gar nicht kenne, mit denen ich aber über Xing „vernetzt“ bin. Ab und zu ist auch ein vertrauer Zeitgenossen darunter, und in diesem Fall habe ich deshalb ganz, ganz genau hingeschaut, und da steht klar und deutlich: „Franz-Peter Strohbücker, F.P.S!-Redaktionsbüro, 17.09.1950, Alter: wird 60“.

Da ein Computer bekanntlich besser rechnen kann als der Mensch und niemals lügt, muss Xing also Recht haben und Franz-Peter irrt sich. Ich gebe zu, dass es schwer ist, den kindlichen Glauben an die Unfehlbarkeit des Elektronenrechner aufrecht zu erhalten angesichts des offensichtlichen Rechenfehlers: Wenn einer im Jahr 1950 geboren ist, und wir schreiben heuer das Jahr 2009, dann sind 2009 minus 1950 nach Adam Riese 59, nicht 60.

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Virtuelle Alkies und Orthografie-Junkies im Bann der Personalmanager: Reputation Management gewinnt an Bedeutung

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Wer in Twitter erklärt, dass er dabei niemals inhaliert hat und im Xing-Profil die Interpunktion nicht beherrscht, dem wird künftig nur noch der Weg in die Selbstständigkeit bleiben!

Die New York Times berichtet heute, dass 45 Prozent aller Personalverantwortlichen vor einem Einstellungsgespräch die Rolle von Kandidaten in sozialen Netzwerken analysieren. Damit werden Facebook, Xing, Linked In und MySpace zu wichtigen Reputationsfeldern für Berufseinsteiger und Jobwechsler.

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