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Kauf-Tipp: Mobile Kopfhörer für unterwegs

Kopfhörer sind in den letzten Jahren zum Modeartikel mutiert. Viele Hörer tragen sie nicht nur um zu hören, sondern auch um gesehen zu werden. Der Knopf im Ohr muss zum neuen Kleid passen. „Orange ist das neue Weiß“. Entsprechend unüberschaubar ist die Auswahl der kleinen Tongeister für unterwegs. Dieser Beitrag soll die Auswahl eines neuen Kopfhörers für die Reise erleichtern. Welche Bauformen gibt es? Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Modelle? Wie viel Geld muss man für gutes Hören ausgeben? Gibt es einen „besten Kopfhörer für unterwegs“?

Kopfhörer sind Kopfsache

Die letzte Frage lässt sich am schnellsten beantworten: den einen besten Kopfhörer gibt es nicht! Dazu sind die Anforderungen an einen guten Hörer zu unterschiedlich – und die Kopfformen auch.

Deshalb sollte man einen Kopfhörer auch nicht im Internet kaufen. Man muss ihn vor dem Kauf aufsetzen. Die Passform ist entscheidend. Und jeder Kopf ist anders geformt, es gibt kleine und große Ohren. Und man will das Gerät beim Musik hören ja möglichst vergessen. Allzu oft aber gibt es nicht nur Musik auf die Ohren, sondern auch einen lästigen Druck. Ein guter Hifi-Händler lässt Euch gerne ein paar Modelle probieren. Und wenn er das tut, dann sollte man den Hörer auch bei ihm kaufen. Die paar Euro Aufpreis zu Amazon und Ebay lohnen sich. Für den Händler und für euch.

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Die Citroen DS 5 Hybrid im Test – die André Art der Fortbewegung

Die Citroen DS 5 Hybrid:
stur wie eine Bretonin,
elegant wie eine Pariserin,
unberechenbar wie eine Provencalin
 

Citroen DS 5 Hybrid Logo

Geht Czyslansky jetzt auch noch unter die Auto-Blogger? Nein, sicherlich nicht. Auch wenn Edeltasten – wie soll man virtuelle Edelfedern eigentlich nennen? – wie Robert Basic neuerdings immer öfter in konzerneigenen Testfahrzeugen um die Ecken huschen, so wird sich Czyslansky auch künftig nur in Ausnahmefällen um das Thema Auto kümmern. Aber kritische Erfahrungsberichte über emotionale Produkte haben hier schon ein wenig Tradition: von der schlimmen Kaffeemaschine (Kaffee Partner), über tollen Kundenservice beim Hifi-Gerät (Restek) und Leica-Optiken an der Sony-Kamera bis zum sportlich tiefer gelegtem Dreirad (HP velo).

Heute geht es um ein Fahrzeug, das mir am Herzen liegt und über das mehr Falschmeldungen in Umlauf sind, als Fahrzeuge auf deutschen Straßen. Wie soll man es denn erklären, dass die DS 5 für die Experten der WELT hart „rumpelt“, der SPIEGEL-Tester  aber „ein nicht unangenehmes, knuspriges Abrollen“ verspürt – was auch immer man unter einem „knusprigem Abrollen“ verstehen mag. Mir fällt dazu eigentlich nur das berühmte radrunde schwedische Leksand Knäckebrot ein, bei dem der Name schon alles sagt.

Die FAZ mokiert sich, dass im Test die versprochene Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h um sage und faze 4 km/h verfehlt wurde. Der von Edelfedern und -tasten gemessene Durchschnittsverbrauch lag zwischen 4,8 Litern beim ADAC und 6,3 Litern bei den Heizern vom Handelsblatt. Zeit und SPIEGEL liegen irgendwo dazwischen.

Es wurde einfach Zeit für einen endgültigen Test, für eine umfassende und letztgültige, objektive und hintergründige, sachlich-emotionale Bewertung. Objektiv, also auf Basis klar nachvollziehbarer Kriterien: für alles was gut ist gibt es eine Ente (in Erinnerung an den seeligen 2CV) und für alles was schlecht ist gibt es – richtig! – keine Ente. Mal sehen, wie weit wir mit dieser Auszeichnung kommen.

Ente

 

Für den Test habe ich mir – in guter Tradition der Stiftung Warentest – natürlich keinen gedopten Testwagen vom Hersteller ausgeliehen, sondern ich habe eigens ein Serienmodell im einschlägigen Handel käuflich erworben. Um genau zu sein: ich habe mir eine Citroen DS 5 Hybrid in der bestmöglichen Sport Chic-Ausstattung beschafft. Der Wagen verfügt über alle gelisteten Extras mit Ausnahme des überaus unsinnigen Spurverlassenswarners und der fehlerhaften Fernlichtautomatik.

Der Preis? Laut Liste irgendwo knapp unter 50.000 €. Die Wirklichkeit sieht freilich anders aus. 20 Prozent Rabatt sind heutzutage durchaus drin. Oder mehr. Oder weniger. Handeln muss schon jeder selbst. Und dabei dem Händler gegenüber fair bleiben. Ein guter Händler – wie meiner (Dank an den freundlichen und kompetenten Oliver Grundmann von der Citroen Niederlassung München Nord) – hat Fairness verdient.

Trotzdem: für Czyslansky ist mir nichts zu teuer. Und damit sind wir schon mitten drin im Thema …

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Microsoft Surface mit Windows 8 RT – ein erster Testbericht

Nach vielen Irrungen und Wirrungen ist es heute also eingetroffen: mein Microsoft Surface Tablet. Heute vormittag habe ich den kleinen Karton (Schuhe würden nicht reinpassen) aufgerissen, dann schnell ein schmuckes kleines Etwas ausgepackt, mit dem vorgefundenem Kabel an die Steckdose gehängt und erstmal grünen Strom nuckeln lassen. Heute nachmittag hab ich dann ein wenig versucht mich intellektuell mit dem Teilchen auszutauschen. Mit einigen Problemen, wie ich zugestehen muss …

Schein und Sein – Optik und Haptik: hervorragend und Note 1

Mit knapp 700 Gramm kommt es erstmal sehr leicht daher. Und mit 0,94 cm Höhe ist es ist gerade mal so hoch, wie ein Samsung Galaxy S2:

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Im Digitalkamera-Test: Sony NEX 7 mit Leica M Objektiven

Nein – Czyslansky ist kein Test-Blog. Und doch testen wir für uns selbst natürlich immer wieder das ein oder andere Produkt. Und natürlich wollen wir über unsere eigenen Erfahrungen mit Produkten gleich welcher Kategorie gerne öffentlich berichten. Vielleicht kann ja der ein oder andere von Euch was für sich selbst daraus lernen. In der Vergangenheit habe ich mich zu den Themen Kaffeemaschine von Kaffee Partner, Liegerad (Trike) von HP und DAB-Empfänger von Restek mehr oder weniger ausführlich getan. Immer geht es um hochemotionale Produkte. Und immer geht es um eine sehr persönliche Sicht, also keinen klassischen Produkttest mit Laborwerten.

sony mit leica

Heute liegt eine neue digitale Kamera auf meinem Schreibtisch: die Sony NEX-7. Kein Testprodukt des Herstellers, sondern ordentlich gekauft. Ein wenig fremdelt sie inmitten der Leica M Objektive. Und auch die M-acht ist mit ihr.

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Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling …

… aber hilft den Winter überstehen.
Heute möchte ich Sie, geneigter Leser, mit einem Testbericht langweilen beglücken, welchen ich mir, in einem schon Monate dauernden, heroischen Selbstversuch erarbeitet habe.

Ich fahre diesen Winter mit Spikes, um genauer zu sein, den Schwalbe Marathon Winter, einen Fahrradreifen mit Spikes. Was den motorisierten Kollegen untersagt ist, ist uns Radlern erlaubt und reine Freude. Da sieht man sie rutschen und hupen und im Staustehen, Scheibenkratzen, Diesel-fremdstarten und ich rase mit meinen Spikes den verschneiten Amperweg entlang ins Atelier.

Schwalbe Marathon Winter Spikes

Schwalbe Marathon Winter Spikes

Für diejenigen, die sich das Prinzip nicht ganz vorstellen können: In den Fahrradreifen sind Metallstifte von unten hineingeschraubt. Auf der Lauffläche sind Wenige, in Richtung Rand werden es mehr, denn bei schneefreier Fahrbahn sollen sie ja keine Reibung verursachen und sich auch nicht so schnell abnutzen. Legt man sich jedoch in die Kurve, oder  fährt in Schnee und Eis greifen die Metallstifte. Es ist mit diesen Reifen tatsächlich kaum ein Unterschied zum Fahren auf trockener Strasse zu bemerken. Den ziemlich stattliche Preis von 100 Euro (den will ich in diesem Test nicht verheimlichen) sind sie wert und er ist definitiv gerechtfertigt, spätestens wenn man weiss, dass die Spikes in Handarbeit eingeschraubt werden. Weiterlesen

Selbsterkenntnis

Im Urlaub denkt man über die merkwürdigsten Dinge nach. Mich quält eine Frage, die sich vielleicht schon auch der eine oder andere wohl schon gestellt hat: Was wäre passiert, hätte ich mich unter den berüchtigten Sorting Hat in Hogwarts gesetzt? Wo schickt mich der hin? Bin ich ein Slytherin? Oder ein Hufflepuff? (Nein, kein Verstoß gegen das Bundesbetäubungsmittelgesetz, ich rede doch nur vom Harry-Potter-Universum).

Ich hab’s gemacht. Ich habe mir den Hut aufgesetzt, virtuell allerdings. Das Ergebnis: Weiterlesen