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Vom Microsoft Surface Pro zum mobilen Arbeitsplatz – Zubehör-Tipps

Ich gestehe: ich bin ein aboluter Fan des Microsoft Surface Tablets. Am ersten Tag der Verfügbarkeit der Pro-Version bin ich vom Surface RT auf die Pro-Variante umgestiegen. Und seit jenem Tag hat Bill’s Tablet meinen Arbeitsplatz-Notebook komplett ersetzt. Und ich vermisse nichts.

Microsoft Surface

Mit dem Surface Pro – und einigem Zubehör – habe ich nun einen wirklich hochgradig mobilen Arbeitsplatz, der eigentlich alle (meine) Anforderungen erfüllt: schnell, chic, klein, flexibel, stabil.

Auf meinem Surface läuft Windows 8, Office 365, Adobe CS, ein paar kleine Apps aus dem sehr überschaubarem Store-Angebot und einige Branchenlösungen, die wir in der Agentur vibrio einsetzen. Unsere VoIP-Telefonlösung – Telefone haben wir nicht mehr – ist leider noch nicht auf Windows 8 angepasst. Aber dieses Problem werden wir auch noch lösen.

Materialanmutung und Design des Surface sind hervorragend und können locker mit allen mit bekannten Ei-Brettern standhalten. Dies erfordert dann auch eine gewissenhafte Auswahl der Spielpartner. Schließlich gehören zu einem mobilen Arbeitsplatz einige Erweiterungen und Ergänzungen. Ich habe mich für folgende Komponenten entschieden:

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Microsoft Surface Tablet für 1.999 Euro ab sofort vorbestellbar

„Microsoft Surface Tablet für 1.999,- € ab sofort vorbestellbar“? Was für eine blöde Überschrift. Und um es klar zu sagen: Es ist nichts dran, an dieser Überschrift. Sie stammt aus wohluninformierten Kreisen. Und sie ist nicht blöder, als der ganze Bohei, der derzeit rund um Surface gemacht wird.

Von Juni bis Juli konnte man Microsoft Surface auf amazon vorbestellen. Freilich unverbindlich und ohne Preisinformationen. Inzwischen hat man diese „Subskription“ wieder offline genommen. Sind halt doch keine Bücher, so kleine Rechner.

Der schwedische Online- Anbieter webhallen publizierte bereits Preise für fünf verschiedene Surface-Modelle, nur um ein paar Tage später zuzugeben, dass man selbst auch keine Ahnung habe, was die Teile mal kosten werden. Die Preise seinen mehr so eine Art „Orientierungshilfe auf der Basis eigener Schätzungen“. Aha.

Derzeit kursieren im Netz Gerüchte über die RT-Version der Surface-Bretter für 199,- Euro. Gleichzeitig wissen wohlinformierte Kreise, dass bei einem solchen Straßenpreis alle OEM-Partner aus der Fertigung von Windows RT Tablets aussteigen würden.

Das neueste Gerücht geht nun davon aus, dass Microsoft sein Surface vermutlich preisagressiv im Rahmen eines Abonnements ausliefern will und hochpreisig zum „Sofortkauf“. Was aber will man im Abo liefern? Bugfixes? Wohl kaum. Aber vielleicht Office Add-Ons aus der Cloud zur Miete und einfach eine Art Wert-Bon für den Microsoft Marketplace.

Mir ist das alles eigentlich völlig egal. Ich weiß nur, dass zum ersten Mal nach langer Zeit die alte Microsoft Marketing-Strategie wieder auf geht: ganz laut und so, dass es jeder hört und druckt, nix zu sagen. Aber auch gar nix.

Und dass ich zum ersten Mal seit langer Zeit ein Microsoft Produkt blind bestellen werde, sobald ich dafür eine Bestellmöglichkeit irgendwo finde. Weil ich glaube, dass es ein sexy Produkt werden wird. Und weil es ein sexy Produkt werden muss, wenn Microsoft nicht ein großes Fiasko erleben und einen neuen President suchen will. Und weil ich kein Apple-Produkt, das mir vorschreiben will, welche Programme ich nutzen darf, kaufen werde. Und weil Google ein Konkurrent im mobilen Markt gut tut. Und weil Microsoft endlich wieder einmal dran ist. Trotz dem neuen Company Logo.

Überraschung: Microsoft kann schön: das heute Nacht vorgestellte Surface Tablet hat das Zeug zum Apple-Killer

Nicht nur oberflächlich betrachtet hat das heute Nacht angekündigte Microsoft Surface Tablet das Zeug zum iPad-Killer: eine Windows 8-Maschine, die gut aussieht, funktional erscheint und kompakt ist. Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, die Entwickler zur Programmierung brauchbarer Apps anzutreiben, dann wird Microsoft nach Jahren mal wieder so sexy, wie es früher einmal war. Das Video, das heute vermutlich überall läuft:

 

Aber wie soll der Magnesium-bewehrte Schönling und iPad-Killer heißen? Birne? Made? Maggie?

Nachtrag:

Die Netzgemeinde streitet seit letzter Nacht über die Zukunftsaussichten von Surface. Und ich bin davon überzeugt: es wird ein Erfolg! Und es ist auch die letzte Chance Windows ins mobile Zeitalter hinüber zu retten.

Natürlich sind viele Dinge noch unklar: wie lange wird der Akku durchhalten, welche Wireless-Technologien werden implementiert? Wann kommt das ganze auf den Markt? Was werden die beiden alternativen Geräte kosten (manspekuliert über rund 600 $ für die kleine Win 8 RT-Variante und rund 1000 $ für die große mit Full Win 8 und Intel-Architektur. Und vor allem: werden unabhängige Softwareentwickler auf Win 8 und Metro aufspringen?

Aber das ist alles gar nicht so entscheidend. Wirklich wichtig ist, dass Microsoft gemerkt hat, dass man sich in Zeiten, in denen nicht mehr zwischen Produktivitätswerkzeugen fürs Büro und Markenkonsumartikeln für den Privaten unterscheiden kann,  nicht länger auf die Rolle des Softwarelieferanten mit starken OEM-Partnern zurückziehen kann. Weiterlesen

Ist RIM noch zu retten?

Wohin geht die Reise?

In den US-Medien pfeifen es die Spatzen von den Dächern, am deutschen Blätterwald scheint die Story ziemlich spurlos vorbei zu rauschen: RIM, der Hersteller des einstigen legendären Lieblingshandys aller Unternehmensberater und Möchtegern-Manager, steht offenbar direkt am Abgrund. Ob die Kanadier morgen ein Schritt weiter sein werden, ist noch offen. Jedenfalls überschlagen sich in der US-Bloggerszene Meldungen wie „Blackberry and Blue, Again“ oder „RIM on the Edge“. Die Aktie befand sich bis vor Kurzem an der NASDAQ im freien Fall und dümpelt inzwischen irgendwo bei $28 Dollar herum – Anfang des Jahres lagen sie über $70.

Wie konnte das passieren? Weiterlesen

5:1 für das Tablett

Na, welches Tablet hätten Sie gerne?

Wir Blogger hatten bekanntlich beim größten Medienexperiment aller Zeiten (GMAZ) in Berlin ziemlich viel Zeit, die jeder auf seine Weise totschlug. Nachdem man mehr oder weniger einstimmig (nämlich mit der Stimme von Projektchef Frank Schmiechen) beschlossen hatte, auf eine Aktualisierung zu verzichten und die „Scroll Edition“ der „Welt Kompakt“ weitgehend aus Stehsatz zu basteln, haben manche Blogger das getan, was sie ohnehin am besten können, nämlich über das Ereignis (oder über Gott weiß was sonst) gebloggt. Ich hingegen habe die Gelegenheit genutzt, einen längst überfälligen Vergleichstest zu starten, nämlich: „Tablett gegen Pad“.

Anlaß war der Mega-Hype, der seit Wochen um Apples „iFlounder“ herrscht, wie aufmerksame Czyslansky-Leser den „iPad“ umgetauft haben, und um den angeblich Menschen tagelang angestanden sind wie einst nach Tickets für ein Beatles-Konzert (ja, liebe Blogger-Jünglinge und -Maide, so weit kann ich mich noch zurück erinnern!). Und da in den Räumen der Springer-Akademie dankenswerterweise gleich zwei prominente Vertreter der Gattung „Tablett“ vorhanden waren, schritt ich sofort zur Tat, um die bislang offene Frage zu beantworten: Welches Tablett-Modell ist für mich das Richtige?

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