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Lese-Tipp: Michael Hülskötter: Windows 8 auf Tablet-PCs

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Braucht man für Microsoft Windows 8 wirklich ein Handbuch? Microsoft glaubt: NEIN! Für Surface liefert der neue Hardwarehersteller erst gar kein Manual mehr aus. Schließlich steckt in Windows 8 ja auch alles drin, was man in Redmond  in den vergangenen Jahren zum Thema Ergonomie gelernt, entwickelt und erforscht hat. Äh … oder doch nicht?

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Microsoft Surface mit Windows 8 RT – ein erster Testbericht

Nach vielen Irrungen und Wirrungen ist es heute also eingetroffen: mein Microsoft Surface Tablet. Heute vormittag habe ich den kleinen Karton (Schuhe würden nicht reinpassen) aufgerissen, dann schnell ein schmuckes kleines Etwas ausgepackt, mit dem vorgefundenem Kabel an die Steckdose gehängt und erstmal grünen Strom nuckeln lassen. Heute nachmittag hab ich dann ein wenig versucht mich intellektuell mit dem Teilchen auszutauschen. Mit einigen Problemen, wie ich zugestehen muss …

Schein und Sein – Optik und Haptik: hervorragend und Note 1

Mit knapp 700 Gramm kommt es erstmal sehr leicht daher. Und mit 0,94 cm Höhe ist es ist gerade mal so hoch, wie ein Samsung Galaxy S2:

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SurFarce: Das Chaos um die Auslieferung der Microsoft Surface Tablets treibt mich noch zum Schuhmacher

Ich bin Club-Fan – und Club-Fans können leiden.

Ich bin Windows-Fan – und Windows-Fans …

Aber das Chaos um die Auslieferung der ersten Microsoft Surface-Geräte reizt auch meinen Geduldsfaden auf maximale Spannung. Jeder Provinz-Schuhhändler ist inzwischen in der Lage einen Online-Shop aufzuziehen, aber bei Microsoft kostet man jedes Fettnäpfchen aus, das irgendwo zu finden ist.

Aber gut, ich wollte ja nüchtern und sachlich erzählen, was sich bis jetzt zugetragen hat:

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Microsoft Surface Tablet für 1.999 Euro ab sofort vorbestellbar

„Microsoft Surface Tablet für 1.999,- € ab sofort vorbestellbar“? Was für eine blöde Überschrift. Und um es klar zu sagen: Es ist nichts dran, an dieser Überschrift. Sie stammt aus wohluninformierten Kreisen. Und sie ist nicht blöder, als der ganze Bohei, der derzeit rund um Surface gemacht wird.

Von Juni bis Juli konnte man Microsoft Surface auf amazon vorbestellen. Freilich unverbindlich und ohne Preisinformationen. Inzwischen hat man diese „Subskription“ wieder offline genommen. Sind halt doch keine Bücher, so kleine Rechner.

Der schwedische Online- Anbieter webhallen publizierte bereits Preise für fünf verschiedene Surface-Modelle, nur um ein paar Tage später zuzugeben, dass man selbst auch keine Ahnung habe, was die Teile mal kosten werden. Die Preise seinen mehr so eine Art „Orientierungshilfe auf der Basis eigener Schätzungen“. Aha.

Derzeit kursieren im Netz Gerüchte über die RT-Version der Surface-Bretter für 199,- Euro. Gleichzeitig wissen wohlinformierte Kreise, dass bei einem solchen Straßenpreis alle OEM-Partner aus der Fertigung von Windows RT Tablets aussteigen würden.

Das neueste Gerücht geht nun davon aus, dass Microsoft sein Surface vermutlich preisagressiv im Rahmen eines Abonnements ausliefern will und hochpreisig zum „Sofortkauf“. Was aber will man im Abo liefern? Bugfixes? Wohl kaum. Aber vielleicht Office Add-Ons aus der Cloud zur Miete und einfach eine Art Wert-Bon für den Microsoft Marketplace.

Mir ist das alles eigentlich völlig egal. Ich weiß nur, dass zum ersten Mal nach langer Zeit die alte Microsoft Marketing-Strategie wieder auf geht: ganz laut und so, dass es jeder hört und druckt, nix zu sagen. Aber auch gar nix.

Und dass ich zum ersten Mal seit langer Zeit ein Microsoft Produkt blind bestellen werde, sobald ich dafür eine Bestellmöglichkeit irgendwo finde. Weil ich glaube, dass es ein sexy Produkt werden wird. Und weil es ein sexy Produkt werden muss, wenn Microsoft nicht ein großes Fiasko erleben und einen neuen President suchen will. Und weil ich kein Apple-Produkt, das mir vorschreiben will, welche Programme ich nutzen darf, kaufen werde. Und weil Google ein Konkurrent im mobilen Markt gut tut. Und weil Microsoft endlich wieder einmal dran ist. Trotz dem neuen Company Logo.

Überraschung: Microsoft kann schön: das heute Nacht vorgestellte Surface Tablet hat das Zeug zum Apple-Killer

Nicht nur oberflächlich betrachtet hat das heute Nacht angekündigte Microsoft Surface Tablet das Zeug zum iPad-Killer: eine Windows 8-Maschine, die gut aussieht, funktional erscheint und kompakt ist. Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, die Entwickler zur Programmierung brauchbarer Apps anzutreiben, dann wird Microsoft nach Jahren mal wieder so sexy, wie es früher einmal war. Das Video, das heute vermutlich überall läuft:

 

Aber wie soll der Magnesium-bewehrte Schönling und iPad-Killer heißen? Birne? Made? Maggie?

Nachtrag:

Die Netzgemeinde streitet seit letzter Nacht über die Zukunftsaussichten von Surface. Und ich bin davon überzeugt: es wird ein Erfolg! Und es ist auch die letzte Chance Windows ins mobile Zeitalter hinüber zu retten.

Natürlich sind viele Dinge noch unklar: wie lange wird der Akku durchhalten, welche Wireless-Technologien werden implementiert? Wann kommt das ganze auf den Markt? Was werden die beiden alternativen Geräte kosten (manspekuliert über rund 600 $ für die kleine Win 8 RT-Variante und rund 1000 $ für die große mit Full Win 8 und Intel-Architektur. Und vor allem: werden unabhängige Softwareentwickler auf Win 8 und Metro aufspringen?

Aber das ist alles gar nicht so entscheidend. Wirklich wichtig ist, dass Microsoft gemerkt hat, dass man sich in Zeiten, in denen nicht mehr zwischen Produktivitätswerkzeugen fürs Büro und Markenkonsumartikeln für den Privaten unterscheiden kann,  nicht länger auf die Rolle des Softwarelieferanten mit starken OEM-Partnern zurückziehen kann. Weiterlesen