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In Memoriam Steve Jobs: FlashPhone ist tot!

He had the whole world in his hands…

Steve Jobs mag ja tot sein, aber sein langer Arm reicht übers Grab hinaus bis in die Chefetagen der Firma Adobe.

Dort hat man offenbar beschlossen, das Projekt eines Flash Players für Smartphones aufzugeben, wie Jason Perlew heute auf ZDNet schreibt.

Und ich habe mir extra ein Android-Telefon gekauft, weil sich Apple standhaft weigert, Flash auf dem iPhone oder iPad zu installieren! Angeblich hatte Steve Jobs etwas dagegen und beschloss deshalb, dass alle seine Kunden auch etwas dagegen zu haben hätten. Sie sollten sich lieber mit HTML5 zufrieden geben.

Gut, Adobe hat FlashPhone nicht komplett begraben. Es soll ein Programmierwerkzeug geben, dass Entwicklern erlaubt, mit Hilfe von Adobe AIR Applikationen ablaufen zu lassen, die mit Falsh erstellt wurden.

Das wird meinen Freund Prof. Sachar Paulus nicht freuen, denn er lehnt als Professor für Computersicherheit an der Uni Brandenburg AIR als Teufelszeugs ab, weigert sich, irgendeine derartige Applikation zu verwenden. Er wird wissen warum…

Für Steve Jobs ist das Ganze jedenfalls eine posthume Bestätigung. Wahrscheinlich sitzt er gerade irgendwo auf einer Wolke und grinst sich einen.

"Computers are like a bicycle for our minds" – Zum Tod von Steve Jobs.

Steve_Jobs

Steve Jobs ist tot. Ich habe ihn nie getroffen, nicht einmal irgendwo “live” gesehen. Mit Steve Wozniak, Apples Co-Gründer hab ich mal ein Bier getrunken, mit Bill Gates Tennis gespielt, mit Phillip Kahn einen guten Abend an der Bar verbracht, aber irgendwie kommt einem Steve Jobs doch irgendwie vertrauter vor, als all die anderen Götter des Computer-Olymps. Und das geht sicherlich nicht nur mir so: dieser smarte Junge im schwarzen Rollkragenpullover, der einmal im Jahr der Branche und der Welt zeigte, wo’s lang geht, ist uns von diesen Auftritten so vertraut wie ein alter BRAVO-Starschnitt.

Er war immer der Brückenbauer zwischen der Technik und den Menschen, kein Nerd wie Woz und auch weniger Businessman als Bill. Er war der Popularisierer der Branche. Mit dem Apple II entwickelte er aus dem PC ein offenes System, mit der Lisa und ihrem kleinen Bruder Mac brachte er Grafik auf den Computer. “Drag and Drop”, “Pull Down”, “What you see is what you get” – die ganze SAA-Strategie der IBM, die ganze weite Windows-Welt hätte es ohne Steve so nie gegeben. Steve hat nicht nur Spuren hinterlassen, sondern Icons. Er hat – “Apple follows Apple” – die Musik in den Computer gebracht und zuletzt hat war er dabei den Computer abzuschaffen. Er verbannte ihn in flache intelligente Knäckebrot-Scheiben, die wir – je nach Größe – uns zum Telefonieren ans Ohr halten oder wie neuzeitliche Schiefertafeln auf den Knien balancieren: ambient statt amber!

Dabei war Steve immer ein Witzbold und oft ein Kindskopf. Seine Firma benannte er, der damals wie fast jeder verzogene Bub im Golden State Vegetarier war, nach einem Apfel – mit einer angebissenen Ecke in Anspielung auf den Selbstmord des Computerpioniers Alan Turing. Und sein erster Claim “Think Different” spielte ironisch mit dem alten Watson-Diktat “Think” der IBM. Und seine Werbung war immer frech und machte Spaß. Erinnern Sie sich? “Willkommen IBM”. Was haben wir gelacht …

Steve Jobs hat uns nicht nur Computer, Musikspieler und Telefone hinterlassen, sondern auch unzählige geistvolle Bonmots. Mein Lieblingssatz ist schon etwas älter: “Computer sind Fahrräder für unseren Geist”. Schließlich ist dem Fahrrad der gleiche Doppelcharakter eingeschrieben, wie dem PC: er beschleunigt und verbindet, er ist Rechner und Kommunikationsinstrument, er ist Computer und Internet.

Steve hat nun den Speicher gewechselt, sein Rad bleibt.

„Computers are like a bicycle for our minds“

Czyslansky-Preisausschreiben: Neuer Name für den iPad

fujitsu_ipad

Beware of Apple imitations!

Apple könnte demnächst einen neuen Namen brauchen für den eben vorgestellten iPad, denn es steht Ärger ins Haus, wie die „New York Times“ berichten, denn der Name „iPad“ ist erstens anstössig und zweitens schon besetzt. Und das gleich mehrfach.

Dass Frauen unter dem Begrif „Pads“ an Santiätsartikel denken, ist nicht nur ein amerikanisches Problem (czyslansky berichtete unter „Newton lässt grüßen“ –  siehe auch: “iPad with vaginal firewall protection” auf YouTube).

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