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Ronol – so wertvoll wie eine kleine Firewall!

Fette Finder sind eine Gefahr für die Sicherheit unserer Daten. Und Ronol ist ein Beitrag zum Datenschutz.

ronol

Ronol reinigt nämlich nicht nur empfindliche TFT-Monitore, sondern schützt auch Ihre Passwörter zuverlässig!

Ein Sprühreiniger als Tool für IT-Sicherheit? Was soll der Quatsch?

Ist kein Quatsch: Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania haben herausgefunden, dass man Passwörter auf Grund der Fettspuren auf Touchscreens von Smartphones herausfinden kann. An häufig berührten Stellen – also da, wo man die Passwörter eingibt – ist der Fettfilm, den unsere Fettfinger hinterlassen, dicker, als an anderen Stellen. Verräterische Schlieren verraten auch noch die Reihenfolge der eingegebenen Ziffern. Hierzu haben die Forscher Bildschirme fotografiert und in einem Bildbearbeitungsprogramm ein wenig aufbereitet. In neun von zehn Fällen konnten so die Passwörter (Ziffernfolgen, die beim Start der Geräte eingegeben werden) geknackt werden. Getestet wurden HTC G1 und Nexus-Geräte.

Schmierfink

Das Smartphone eines durchschnittlichen Schmierfinks (Foto: University of Pennsylvania)

Also liebe Fettfinger: Eine gute Flasche Ronol ist so wertvoll wie eine kleine Firewall!

Über das Überwinden von Sicherheitskontrollen

Beim Security-Check am Münchener Flughafen werden viele Tests vorgenommen. Einige kennt man, einige nicht, und man will auch nicht alles wissen, solange die Leute dort ihre Arbeit richtig machen. Was ich nicht weiß, wissen die Terroristen auch nicht. Hoffentlich. Nun wissen wir also, daß es dort ein Mini­labor gibt, in dem ver­däch­ti­ge Stoffe unter­sucht werden können. Sehr gut. Der Lap­top eines Rei­sen­den sollte dieser Unter­suchung unter­zogen werden, ob ver­dächtig oder Stich­probe ent­zieht sich meiner Kennt­nis. Von diesem Lap­top, an dem sich irgend­ein Stoff befand, wurde eine „Wisch­probe“ genommen und an Ort und Stelle unter­sucht. Die Kontrolleurin bat den Mann auf Englisch, zu warten. Dieser hatte viel­leicht keine Lust zu warten, viel­leicht sprach er kein Englisch, jeden­falls ver­ab­schie­dete er sich auf französisch und ver­schwand in der Menge. Dann wurde die „Wisch­probe“ positiv auf Spreng­stoff ge­testet, aber es war niemand mehr da, den man aufhalten konnte. Weiterlesen

trojaner hacken geldautomaten unter windows

banktroja

bank von troja

einerseits: das war mir neu, dass sogar geldautomaten inzwischen unter windows laufen.

andererseits: das überrascht dann auch nicht mehr, dass inzwischen trojaner entdeckt wurden, die in geldautomaten die PINs von bankkunden ausspionieren.

laut sophoslabs wurde nun erstmals in moskau elektronische spyware entdeckt, die in geldautomaten des herstellers diebold implantiert wurden. gleichzeitig weisen die sophosleute darauf hin, dass es auch in westlichen ländern, darunter  deutschland, windows-bankautomaten gäbe, die grundsätzlich als ziel von trojaner-angriffen in betracht kommen.

knapp 50 billionen us-dollar wurden angeblich in der jüngsten finananzkrise „vernichtet“. da kommt einem doch der verdacht, dass das schöne geld vielleicht gar nicht vernichtet wurde, sondern auf einer bank in troja liegt?