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Heisse Platte – Der Phono-Vorverstärker RESTEK MINIRIA

Phono-Vorverstärker

Der RESTEK MINIRIA ist ein großer Phono-Vorverstärker für kleines Geld

Nein, AUF den Plattenspieler gehört er nicht – der kleinste Phono-Vorverstärker von RESTEK. Aber ZUM Plattenspieler gehört er unbedingt – der MINIRIA. Und dafür gibt es genau vier Gründe:

  • Er ist schön.
  • Er ist klein.
  • Er ist nicht teuer.
  • Er ist verdammt gut.

Angesichts der nicht zu übersehenden Renaissance der Schallplatte verwundert es nicht, dass derzeit beinahe wöchentlich irgendein Hersteller einen neuen Phono-Vorverstärker auf den Markt wirft. Und hingeworfen wird da häufig ein schnell zusammengeschusterter Kasten. Schließlich will jeder etwas abbekommen vom Vinyl-Hype.

Dabei ist die Entwicklung und Herstellung eines „Phono Pre Pre“ alles andere als einfach und nicht „mal schnell so nebenher“ gemacht. Die Verstärkung der winzigen Spannungen eines Tonabnehmers erfordern viel KnowHow und große Sorgfalt in der Auswahl und der Montage der Bauteile. Kaum ein anderes Glied der Hifi-Kette hat mehr Einfluss auf den Klang. Da vertraue ich gerne auf die Erfahrung einer deutschen Hifi-Manufaktur, die seit mehreren Jahrzehnten einen erstklassigen Ruf hat. Und wen es dann auch noch ein Gerät ist, das sich eigentlich schon seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt befindet, in dieser Zeit aber laufend gepflegt und vorsichtig verbessert wurde, dann darf man gute Qualität erwarten.

Hinter dem RESTEK MINIRIA steckt wahre Leidenschaft für Musik von der Schallplatte, eine Leidenschaft die älter ist, als der momentane Vinyl-Hype. Und tatsächlich hat der Gründer, Inhaber, Entwickler und „Mastermind“ von RESTEK, Adrianus Elschot nie aufgehört gute Schallplatten zu hören. Und das hört man dem MINIRIA einfach an.

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Czyslansky, der unbekannte Phono-Pionier

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Da ist er wieder, der alte Wettstreit zwischen alter und neuer Welt um die wahren kulturhistorischen Errungenschaften und Erfindungen, der Streit zwischen den Gebrüdern Wright und dem Leutershausener Gustav Weisskopf über die Erfindungsrechte am Flugzeug, zwischen Edison und Berliner um die Erfindung der frühen Schallplatte, zwischen Rockefeller und Marx um die Erfindung des Kapital.

Unbestritten ist sicherlich die Erfindung der modernen Vinyl-Schallplatte durch den Deutsch-Ungarn Peter Karl Goldmark – der leider in den Dokumenten auch zumeist als Amerikaner und „Carl“ statt „Karl“ geführt wird – im Jahr 1948 für die amerikanische CBS. Allein: was hätte die Welt mit Schallplatten gemacht, wenn sich nicht in Deutschland gleichzeitig ein junger Pionier um die Erfindung des modernen Schallplattenspielers bemüht hätte? Ungezählte und ungespielte Schallplatten würden überall herumstehen. Gut, dass es Czyslansky gab.

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