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Czyslansky sagt „Ja zur Kuh“ – Krisen-PR in Zeiten der Pferde-Lasagne

Lasagne
Dass die mediale Empörungslawine über Pferdefleisch in der Lasagne nichts weiter, als ein weiterer Zug im strategischen PR-Spiel der Pferdefleisch-Mafia gegen das Rind ist, liegt auf der Hand. Nachdem sich die Kampagne zum Rinderwahnsinn vor einigen Jahren nicht einfach wiederholen ließ, setzt man nun recht geschickt auf eine reziproke Empörungskampagne: nur scheinbar klagt man die Existenz von Pferdefleisch in Fertiggerichten an, um schließlich dem Pferd als Fleischlieferanten in der deutschen Küchentradition endgültig zum Durchbruch zu verhelfen. Positive Imagekampagnen wie „Pferd schmeckt“ oder „Von der Koppel auf den Teller“ hätten in deutschen Küchen keine Chance. Aber der Argumentation „Auch wenn Du es nicht wolltet, du isst schon lange Pferd – und es hat Dir geschmeckt!“ kann man sich kaum entziehen. Das Lasagne-Skandalon ist die letzte Etappe der Pferdefleischindustrie in ihrem Kampf um unsere Kochtöpfe.

Begonnen hat es eigentlich schon vor Jahren, indem man das Rind gleichmacherisch in den Pferdesport entsandte:

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